Kansas City Chiefs 2021

  • Man kann natürlich vieles schönreden oder der Realität ins Auge blicken.

    Die Gegner spielen 4th und 4 aus, bekommen eine Strafe und spielen auch 4th und 9 aus und die Chancen auf ein FD sind trotzdem excellent.

    Die Defense ist ein Witz. Die Stats gegen den Lauf sahen gegen die Chargers besser aus als gegen die Browns und Ravens? Gratulation, die ersten beiden Gegner sind mit die besten Laufteams der NFL, ist doch klar, dass die Chargers da andere Stärken haben und die Chiefs konnten da auch wenig entgegensetzen.

    Egal ob auf dem Boden oder durch die Luft, jedes halbwegs vernünftige Team kann die Chiefs schwindelig spielen und kann schön aufs Gaspedal drücken und 4th Downs nach Lust und Laune ausspielen.


    Die Offense der Chiefs ist auch knackbar. Finde sie nicht mehr so magisch. Natürlich gut und kann explosiv sein, aber definitiv angreifbarer. CEH taugt mir überhaupt nicht und alles nach Kelce und Hill ist Average Joe.


    Das wird eine brettharte Saison. Die Division-Konkurrenten sind alle besser geworden, während die Chiefs Rückschritte gemacht haben.


    Wenigstens sind die Erwartungen bei mir relativ überschaubar.

  • und alles nach Kelce und Hill ist Average Joe.

    Gefahr erkannt, Gefahr gebannt:

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    Zumindest für die nächsten Wochen hat man einen Un-Average Josh ;) Fragt sich nur wie lange...

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Das klingt mir alles nach ergebnisorientiertem Bauchgefühl ohne echte Faktengrundlage. Letztes Jahr war man bei 8 engen Spielen bei 8-0, nun steht man bei 1-2. Das hat aber wenig mit der Qualität an sich zu tun, sondern liegt alles in der natürlichen Schwankungsbreite.


    Schauen wir zunächst mal auf die Offense: Man hatte 9 "echte" Drives.

    #1: 10 Plays, 63 yards, 6x 1st down, 4x 2nd down, INT. Die Chargers-Defense wirkte chancenlos und bekam ein Geschenk.

    #2: 5 Plays, 36 yards, 4x 1st down, 2x 2nd down, Fumble. Erneut erreichte die Chargers-Defense nicht mal ein 3rd down und profitierte erneut von einem groben Fehler.

    #3: 6 Plays, 42 yards, 3x 1st down, 2x 2nd down, 1x 3rd down, Fumble. Erstmals hatten die Chargers bei 3rd & 3 eine kleine Chance auf einen ersten echten Stop (erfolglos). Wieder profitiert man von einem Fumble.

    #4: 3 Plays, 4 yards (3 & out). Der erste echte Stop der Chargers-Defense nach Fehlern in der Chiefs-O-Line.

    #5: 11 Plays, 70 yards, 4x 1st down, 3x 2nd down, 3x 3rd down, FG bei 4th down. In einem Drive, in dem die Chargers-Defense zum zweiten Mal echten Widerstand leistete, schaffen die Chiefs immerhin 70 yards.

    #6: 13 Plays, 75 yards, 7x 1st down, 4x 2nd down, 2x 3rd down, TD. Die Chargers-Defense hatte keinen Zugriff und am ehesten einmal bei 3rd & 6 an der Mittellinie eine Chance auf einen echten Stop.

    #7: 11 Plays, 70 yards, 6x 1st down, 4x 2nd down, 1x 3rd down, TD. Die Chargers-Defense hatte kaum Zugriff und nur einmal bei 3rd & 10 eine Chance auf einen Stop.

    #8: 12 Plays, 72 yards, 6x 1st down, 6x 2nd down, TD. Die Chargers-Defense wirkte chancenlos.

    #9: 3 Plays, 2 yards, INT. Hier gelang den Chargers mal ein guter Stop, denn auch ohne die INT hätten die Chiefs punten müssen.


    Mit anderen Worten: In zwei Drives (#4 und #9) hatten die Chargers-Defense die Oberhand. In einem Drive (#5) hielt man die Chiefs trotz großen Raumgewinns bei einem FG. In sechs Drives war man praktisch nicht in der Lage, die Chiefs aufzuhalten, wobei man dreimal von kapitalen Fehlern der Chiefs profitierte.

    Ich will gar nicht in Abrede stellen, dass Samuel jr. die erste INT toll gefangen hat und die Chargers-Defense natürlich bei den Fumbles ihren Teil dazu beigetragen hat. Aber letztlich sind das Fehler der Chiefs, die nichts mit der Qualität des Offensivspiels an sich zu tun haben.

    Mit anderen Worten: Die Offense war an sich sehr gut. Besonders bemerkenswert: Sie war sehr gut, obwohl die O-Line noch in der Findungsphase ist. Vorbehaltlich irgendwelcher gravierender Verletzungen ist also davon auszugehen, dass die Offense im Saisonverlauf noch besser wird.


    Die Defense ist natürlich nicht so gut, wie man es sich wünschen würde. Das Hauptproblem ist aktuell die Red Zone Defense. Aber gegen die Chargers hat man (ohne Clark, ohne Ward, ohne Gay, mit angeschlagenem Jones und im Spielverlauf schließlich auch ohne Fenton) deutlich besser mitgehalten. Die Laufverteidigung war gut, und zwar konstant bei 1st, 2nd und 3rd down. Die Passverteidigung war ausreichend, wobei ich keine Zweifel habe, dass man die Abstimmungsprobleme unter den DBs im Saisonverlauf abstellen können wird. Auch der Passrush war zwar noch nicht gut, aber verbessert: Obwohl es lediglich einen Sack gab, lag die preassure rate bei 36,5 %. Das Tackling war deutlich verbessert. Zum Vergleich die 9 "echten" Drives der Chargers:

    #1: 3 & out (5 yards), Punt

    #2: 6 Plays, 23 yards, Punt

    #3: 9 Plays, 51 yards, TD

    #4: 6 Plays, 53 yards, TD

    #5: 5 Plays, 18 yards, Punt

    #6: 3 Plays, -1 yards, Punt

    #7: 11 Plays, 75 yards, TD

    #8: 10 Plays, 69 yards, FG

    #9: 8 Plays, 59 yards, TD


    Der Chiefs-Defense sind also 4 echte Stops und ein halber (FG) gelungen. Von den vier TD-Drives waren drei durch Feldposition nach Turnovers begünstigt (#3, #4, #9). Zudem haben die Chargers zweimal erfolgreich bei 4th down gezockt. Das ist alles noch nicht toll, aber schon mal deutlich besser als in den ersten beiden Spielen. DC Spagnuolo hat es heute treffend auf den Punkt gebracht: "We're right on the verge of things, but we need to get there." Es fehlte wenig, um den Gegner unter 20 Punkten zu halten.


    Die Chargers haben im Grunde strategisch etwas Ähnliches gemacht wie die Bills im Vorjahr in der regulären Saison: Sie haben den Chiefs die Big Plays weggenommen. Dadurch wurde das Spiel langsamer und es gab insgesamt wenige Drives. Je weniger Drives es gibt, desto größer ist die Rolle des Faktors Zufall. Der Zufall begünstigt das an sich schwächere Team. Der Unterschied: Für die Bills hat es sich 2020 im Ergebnis nicht ausgezahlt, für die Chargers 2021 schon.


    Mit einer Turnover-Bilanz von -4 liegt die Siegchance in der NFL statistisch bei 3,8 %. Das ist die naheliegendste Erklärung für diese Niederlage. Prognostisch ist allenfalls interessant, ob die Chiefs weiterhin eine derart schlechte Turnover-Bilanz haben werden. Hiergegen spricht Folgendes:

    1) Hinsichtlich Fumbles und insbesondere verlorener Fumbles zeigen alle statistischen Untersuchungen nahezu keine prognostische Aussagekraft. Einfacher ausgedrückt: Es ist weitgehend Zufall. Lediglich selten gibt es QBs oder RBs, die (beispielsweise aufgrund zu kleiner Hände) eine allgemeine Tendenz zu Fumbles haben. Das gilt aber nach allen vorliegenden Erkenntnissen weder für Mahomes noch für Edwards-Helaire. Eine weitere allgemeine Tendenz ist denkbar bei einer Kombination von schwacher O-Line und QB, der den Ball zu lange hält und dann im Rahmen von Strip Sacks Fumbles kassiert. Auch diesbezüglich gibt es bei den Chiefs keine Anhaltspunkte.

    2) Hinsichtlich INTs gibt es stärkere statistische Korrelationen. Einfacher ausgedrückt: Es gibt QBs, die häufiger INTs werfen als andere. Auch zu denen gehört Mahomes nach allen Erfahrungen nicht.

    3) Umgekehrt werden die Chiefs natürlich auch selbst wieder Turnovers erzielen.


    Mich erinnern die Chiefs aktuell an einige Jahre der Patriots, bei denen es zu Saisonbeginn durchwachsen lief, weil das Team sich nach Umstellungen erst einspielen musste. Bei den Chiefs betrifft das vor allem die O-Line und die DBs.


    Am ehesten würde ich zustimmen, dass die Division schwerer geworden ist, weil die Konkurrenz im Schnitt etwas stärker geworden ist, und dass ein weiterer guter Receiver wünschenswert wäre. Aber ich sehe keinen Grund zur Panik. Die Chiefs haben ein tolles Team. Die qualitativen Probleme waren absehbar und werden sich zumindest teilweise legen. Zufallskomponenten sind nicht prognostizierbar, aber da setze ich auf die Regression zum Mittelwert.

    2 Mal editiert, zuletzt von Chief ()

  • Gute Nachrichten am Rande:


    HC Andy Reid wurde aus dem Krankenhaus entlassen und wird heute oder spätestens morgen früh wieder "back to work" erwartet.


    Wie schon erwähnt wurde, wird mit einer Verpflichtung von WR Josh Gordon gerechnet. Es gab wohl eine Vielzahl interessierter Teams. Sportlich wäre er eine Bereicherung. Allerdings ist seine Karriere-Bilanz an Sperren rekordverdächtig. Mal sehen, wie oft und wie lange er auf dem Platz steht.


    Nach den positiven Meldungen der Vorwoche kann man auch hoffen, dass LB Willie Gay schon in dieser Woche von IR ins Team zurückkehrt.

  • Chief wer spricht von Panik? Es geht um die Einschätzung ob die Chiefs ein SB-Kandidat sind und das sehe ich in dieser Saison einfach nicht.


    Ist alles super was du da statistisch aufgezeigt hast, aber Statistik ist nicht die ganze Wahrheit.

    Die Chiefs sind nicht mehr der Topfavorit in der AFC den es zu schlagen gilt.


    Zu Gordon:

    Könnte auf dem Papier der erhoffte Receiver sein, nur ist es leider eine Frage der Zeit bis er wieder gesperrt wird.

    2 Mal editiert, zuletzt von Daywalker ()

  • Das sind mir persönlich auch zu viele "HÄTTE, WENN und MÜSSTE" von dir, Chief. Fakt ist, dass die Chiefs in den wichtigsten Defense-Stats immer im letzten Viertel der NFL zu finden sind. Das impliziert eine, zumindest, stark anfällige Defense. Immer mit dem Blick nach vorne, dass auch ich davon ausgehe, dass die Defense im Laufe der Saison besser werden wird.


    Die Offense ist weiterhin potent, gegen die Chargers waren die TO der neckbreaker. Die kann man aber auch nicht wegdiskutieren. "Wenn der Fumble (die INT) nicht gewesen wäre, hätte man einen TD erzielt!" - das kann man von jedem drive beim Football sagen. Aber es gab die TO halt mal und teilweise ist dafür zum einen die gegnerische Defense und zum zweiten eine Schwäche in der eigenen Offense verantwortlich. Das kann man durchaus abstellen und vier TO in einem Spiel sind für die Chiefs-Offense auch nicht typisch. Gegen die Chargers war´s aber der Fall und hat das Spiel mitentschieden.


    Ich sag´s nochmal: Wichtig für die NL war m.E., neben der INT von Mahomes, auch der Mut der Chargers im game winning drive. Nicht immer ist die eigene Mannschaft für eine NL verantwortlich, oft ist es die Spielweise des Gegners.


    Panik bekomme ich für diese Saison auch nicht. Panik bekomme ich beim Sport grundsätzlich nicht. SORGEN würde ich mir machen, wenn Mahomes ausfallen sollte. Ich gehe davon aus, dass die Fehler in der Offense abgestellt werden und das die Defense nach und nach eine bessere Einheit bilden wird (Verletzungen mal aussen vor).


    Ich sehe die Chiefs - in einer sicher stärker gewordenen Division - weiterhin auf Play Off Kurs. Die Kräfteverhältnisse die dann im Januar 2022 bei den Teams herrschen, kann man jetzt sowieso noch nicht absehen. Eine 11 bis 12 Siege-Saison sehe ich eher als eine 9 bis 10 NL-Saison für die Chiefs. Für den zweiten Fall fehlt mir im Moment (ausser Mahomes fällt aus) einfach die Phantasie.


    Eine "Hoppla-jetzt-kommen-wir-und-mähen-alles-nieder!"-Saison wie letztes und vorletztes Jahr sehe ich allerdings auch nicht.


    Auf jeden Fall gut zu hören, dass es Andy Reid wieder besser geht.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Wenn ich mich nicht irre, steht ihr auf die Saison gesehen bei einer Turnover-Differenz von -1. Wo soll da eine Regression zum Mittelwert stattfinden?


    Klar kann man argumentieren, dass ihr ohne die vier Giveaways nicht gegen die Chargers verloren hättet. Andersherum hättet ihr aber wohl ohne drei Takeaways auch nicht gegen die Browns gewonnen. Wenn du die Turnovers rausnimmst, musst du das schon auf beiden Seiten machen. Auch gegen die Ravens habt ihr von einem Pick-Six und einer Redzone INT profitiert. Nur weil der CEH-Fumble am Ende des Spiels passiert ist, muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass der einen höheren Einfluss auf das Ergebnis hatte als bspw. Lamars Pick.


    Sorgen würden mir als Chiefs Fan vor allem die Defense machen. Und das nicht unbedingt wegen der bisherigen Leistungen. Mit dem Personell hattet ihr mMn von vornherein Potenzial zu einer bottom-five Defense. Ihr habt außerhalb von Chris Jones keinen Pass-Rush und mit Hughes und Ward eins der nominell schlechtesten outside-corner Duos der Liga. Keine gute Kombination. Auf Linebacker sieht es nicht unbedingt besser aus, und nachdem Thornhill sich nicht entsprechend zu entwickeln scheint, ist Safety auch keine wirkliche Stärke mehr.


    Favorit auf den Divison-Sieg und SB-Contender seid ihr mMn immer noch. Für ein erfolgreiches Jahr wird sich aber auch ein Mahomes steigern müssen, der bisher keine gute Saison spielt. Und er muss zeigen, dass er konstant gegen die Cover-2 "prevent" Defenses bestehen kann, die er dieses Jahr sehr oft sehen wird. Bisher macht ihm die Probleme.

  • Für ein erfolgreiches Jahr wird sich aber auch ein Mahomes steigern müssen, der bisher keine gute Saison spielt.

    Ich sehe Mahomes auch noch nicht auf seinem Top-Level und er kann sich noch steigern, aber keine gute Saison?


    3 Spiele - 940 Yards, 70,3% CMP, 9-3 TD zu Int und ein QBR von 111,7.

    Das ist Top5-Level ligaweit, unter Berücksichtigung, dass die Gegner Browns, Ravens und Chargers hießen und nicht wie andere (z.B. Bridgewater, Darnold...) wo die Stats auch gut aussehen, aber die Gegner und Defenses auf einem deutlich niedrigeren Level einzustufen sind.


    Das Problem ist, dass Mahomes nochmals krasseres Level abrufen kann, weshalb man bei den bisherigen Leistungen dann Gefahr läuft, es als nicht so gut hinzustellen.


    Mit solchen Leistungen die Mahomes bisher gebracht hat, darfst du eigentlich nicht 1-2 stehen und der eine Sieg war auch noch hauchdünn dank eines späten Comebacks. Sprich, dein QB legt Top5-Stats auf und du läufst Gefahr mit 0-3 dazustehen, alleine daran sieht man was für krasse Defizite die Chiefs sonst als gesamtes Team haben.


    Mahomes kann auch Spiele im Schnitt mit einem Rating über 130 auflegen, aber wenn du das brauchst um erfolgreich Football zu spielen, hat dein Team in einigen Bereichen zu viele Defizite.

    Einmal editiert, zuletzt von Daywalker ()

  • Ich finde auch, dass Mahomes nicht ganz auf dem Level spielt, was er immer wieder aufblitzen lässt.


    Ich finde aber auch, dass wir viel zu viel erwarten, weil wir von einigen Spielern einfach viel zu sehr verwöhnt werden und dadurch die gut bis sehr guten Leistungen bei Spielern wie Rodgers, Brady oder Mahomes nur noch als Ok empfinden…

    Ich weiß nicht mehr wer das sagte: wenn die Superstars Ok spielen, spielen sie immer noch besser als 50% der Starting QB‘s wenn die ein gutes Spiel haben.


    Klar kann man sicherlich sagen, wieso überwirft er einen freien Receiver, oder wieso versucht er auf teufel komm raus, einen Wurf zu forcieren, wo er besser weg werfen sollte… aber wie langweilig wäre das Spiel wenn jeder Wurf, jede Entscheidung immer die richtige wäre…

  • Oberflächlich sehen die Stats gut aus. Etwas genauer hingesehen waren zwei der neun TDs Checkdowns, die jeweils über 40 Yds getragen wurden, und zwei weitere kamen durch einen Screen- und einen Tap-Pass.


    Zudem hat Mahomes mit den beiden späten Picks maßgeblich zu den beiden Niederlagen beigetragen. Das geht dann mMn nicht mehr als gute Saison durch.


    PFF hat ihn aktuell mit einer 77,7 als QB #15, und ich finde das deckt sich mit den bisherigen Leistungen auf dem Feld.

  • Matchwinner waren zweifellos Mahomes, Edwards-Helaire und Tyrek Hill. Kelce blieb hingegen gestern sehr blass.


    Die Defense war gegen den Lauf diesmal durchaus gut (bester "RB" der Eagles war QB Hurts. das sagt an sich alles), allerdings konnte man diesmal das Passspiel des Gegners kaum stoppen. 387 yards Passing von Hurts ist absolut inakzeptabel.


    OK, wenn man 35 Punkte aufwärts erzielt, wird man sehr viele Spiele gewinnen können. Leider gibt es aber Defenses in der NFL, die das wohl nicht immer zulassen werden, so gut Mahomes auch spielen mag. Buffalo, Tennessee, die Packers und Cowboys sind in den Wochen bis zur bye die echten Prüfsteine für die Chiefs. Danach weiß man zu was Kansas City in dieser Saison in der Lage sein wird.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • 387 yards Passing von Hurts ist absolut inakzeptabel

    Gegen die Eagles ist das einfach übel, die gehören eigentlich nicht zu den besseren Passing-Offenses.

    Wenn man nichtmal die unter 30 halten kann, werden das noch üble Games aus defensiver Sicht gegen andere Teams.

    Es ist auch egal wie, die Gegner finden immer Wege um hoch zu scoren.


    Bin echt gespannt wie das gegen die Bills laufen wird. Die sehen defensiv deutlich besser aus als letzte Saison und offensiv sollten sie selbstverständlich über 30 gehen.

    Sehe die Bills vorne und das nichtmal sonderlich eng.

  • DE Frank Clark und CB Rashad Fenton haben diese Woche voll trainiert und sind wieder mit dabei.


    DE Chris Jones hat wegen seiner Handgelenksverletzung nicht trainiert, ist aber gleichwohl "nur" questionable. Mutmaßlich deswegen wurde DE Demone Harris von der Practice Squad aktiviert.


    CB Charvarius Ward hat anfangs voll trainiert, aber am Freitag gab es mit "limited practice" wieder einen Rückschritt, so dass auch er "questionable" ist.


    Gleiches gilt für LB Willie Gay jr, der immerhin in letzter Sekunde von IR aktiviert wurde und damit heute spielen dürfte.

  • Chief wer spricht von Panik? Es geht um die Einschätzung ob die Chiefs ein SB-Kandidat sind und das sehe ich in dieser Saison einfach nicht.


    Ist alles super was du da statistisch aufgezeigt hast, aber Statistik ist nicht die ganze Wahrheit.

    Die Chiefs sind nicht mehr der Topfavorit in der AFC den es zu schlagen gilt.

    Ich nehme es zur Kenntnis, sehe es aber anders. Daran würde sich auch bei einer Niederlage heute Nacht nichts ändern. Meine These ist weiterhin, dass die Chiefs schon jetzt jeden schlagen können und im Saisonverlauf noch stärker werden sollten - natürlich immer unter dem Vorbehalt gravierender verletzungsbedingter Ausfälle.

    Bei den Buchmachern - und die verdienen immerhin ihr Geld damit - sind die Chiefs übrigens nach aktuellem Stand gleichauf bzw. knapp vor den Bucs der Top-Favorit auf den Superbowl-Sieg.

    Sorgen würden mir als Chiefs Fan vor allem die Defense machen. Und das nicht unbedingt wegen der bisherigen Leistungen. Mit dem Personell hattet ihr mMn von vornherein Potenzial zu einer bottom-five Defense. Ihr habt außerhalb von Chris Jones keinen Pass-Rush und mit Hughes und Ward eins der nominell schlechtesten outside-corner Duos der Liga. Keine gute Kombination. Auf Linebacker sieht es nicht unbedingt besser aus, und nachdem Thornhill sich nicht entsprechend zu entwickeln scheint, ist Safety auch keine wirkliche Stärke mehr.

    Auch das nehme ich zur Kenntnis, kann aber innerlich nur den Kopf schütteln. Die individuelle Qualität ist m. E. wesentlich besser, also Du es darstellst. Die aktuelle Schwäche der Defense beruht m. E. auf einer Kombination aus verletzungsbedingten Ausfällen (vor allem Clark, Gay, Ward, Fenton), schlechtem Tackling und Abstimmungsproblemen in der Passverteidigung. Schlechtes Tackling erleben wir jedes Jahr zu Saisonbeginn. Das bessert sich schon bislang und wird sich weiter bessern. Gleiches sollte nach menschlichem Ermessen für die Abstimmungsprobleme gelten, auch wenn ich einräume, dass ich mir da schnellere Fortschritte erhofft hätte. Schließlich ist keine der Verletzungen so gravierend, dass die genannten Spieler nicht zeitnah wieder einsteigen könnten.


    Aus meiner Sicht:

    Die Offense hat für die eigenen Maßstäbe wacklig begonnen, was natürlich immer noch gut ist. Das war angesichts der völlig runderneuerten O-Line zu erwarten. Die O-Line entwickelt sich von Spiel zu Spiel, und zwar schneller, als ich es erwartet hätte - da bin ich absolut begeistert.

    Die Defense produziert bislang grauenhaft. Aber auch da bin ich aus den genanten Gründen optimistisch, dass es spätestens in der zweiten Saisonhälfte besser wird.

    Mit einer sich steigernden Offense und einer aus meiner Sicht enorm steigerungsfähigen Defense stehen die Chiefs bei 2-2. Das ist nicht wunschgemäß, aber im schlimmsten Fall würde es letztlich reichen, in der zweiten Saisonhälfte in Form zu sein und die Playoffs zu erreichen.

  • Wenn ich mich nicht irre, steht ihr auf die Saison gesehen bei einer Turnover-Differenz von -1. Wo soll da eine Regression zum Mittelwert stattfinden?

    Meine Aussage bezog sich nicht nur auf die Turnovers, aber sie gilt auch für diese - bloß muss ich da etwas weiter ausholen:


    Die Chiefs haben unter Andy Reid (= seit 2013) erfahrungsgemäß sehr gute Turnover-Bilanzen. Dabei dürften 8 Jahre eine ausreichende statistische Datenmenge darstellen, um die statistischen Tendenzen für aussagekräftig zu halten.


    Mit Alex Smith als QB hat man ohnehin sehr auf Fehlervermeidung gespielt und hatte mit Ausnahme der Saison 2014 (-3) immer signifikant positive Turnover-Ratios (2013: +18; 2015: +14; 2016: +16; 2017: +15). Seit Mahomes am Ruder ist, sind die Ratios nicht mehr ganz so gut, aber mit +9 (2018), +8 (2019) und +6 (2020) immer noch signifikant positiv. Gemessen daran ist die aktuelle Bilanz von -1 schon auffällig schwach, aber natürlich auf geringer Datengrundlage.


    Das ist aber im Grunde noch eine viel zu grobe Betrachtungsweise. Gezielt beeinflussen kann man in erster Linie die verlorenen Turnovers, weil die in erster Linie von der Anfälligkeit des eigenen Spielers für INT/FUM abhängen. In diesem Bereich ist die Bedeutung des Zufalls also eher gering. Eine große zufallsabhängige Schwankung gibt es hingegen bei den gewonnenen Turnovers. Natürlich kann man beispielsweise versuchen, Bälle freizuschlagen, oder man kann einen Top-DB haben, der besonders gut fangen kann, aber die Erfahrung zeigt, dass der Einfluss solcher Faktoren verhältnismäßig gering ist.


    In den letzten Jahren schwankt die Quote der Drives, die mit einem Turnover enden, NFL-weit im Bereich von etwa 11-12 %. Die Chiefs hatten im Zeitraum 2013 bis 2020 (8 Jahre) konstant niedrigere Prozentsätze zwischen 6,3 % (2017) und 10,5 % (2018), wobei die Werte im Schnitt unter 9 % lagen (in den letzten drei Jahren bei durchschnittlich 9,2 %, in den fünf Jahren davor bei durchschnittlich 8,1 %). Demgegenüber lag die Quote der defensiv durch Turnovers beendeten Drives in 7 Jahren überraschend konstant bei 13-16,5 %, wobei ein Ausreißerjahr (6,2 % in 2014) hinzu kommt.


    Mit anderen Worten: Statistisch ist zu erwarten, dass die Chiefs zumindest durchschnittlich viele Turnovers erobern, aber deutlich unterdurchschnittlich viele Turnovers verlieren. Insbesondere hat sich an der offensiven Kaderzusammenstellung nichts geändert, was eine Verschlechterung erwarten ließe: Weder Mahomes noch Edwards-Helaire sind für ihre besondere Turnover-Anfälligkeit bekannt.


    Schauen wir auf die aktuellen Zahlen der Saison 2021, dann ergibt sich - auf der Basis einer niedrigen Grundgesamtheit - ein völlig atypisches Bild: Offensiv endeten 19,5 % aller Drives mit Turnovers - also mehr als doppelt so viele, wie zu erwarten gewesen wäre -, wohingegen die Defense mit 10,5 % auch insoweit unter dem Erwartungswert liegt. Daher dürfte sich eine "Regression zum Mittelwert" auch in diesem Bereich deutlich positiv bemerkbar machen.

  • Irgendwie scheint es mir, als ob die Chiefs noch immer die Buccs im Kopf haben. Mahomes.exe funktioniert definitiv nicht mehr reibungslos, aber das ist imo ein Team-Problem. Die Unbesiegbarkeit, dieses Gefühl von 'egal was passiert, am Ende gewinnen die Chiefs mit Mahomes' ist aktuell flöten gegangen. Und die Gegner spüren das.


    Ist nicht das erste Team, welches nach einer SuperBowl-Niederlage Schwierigkeiten hat, aber bei den Chiefs kommt es trotz allem überraschend. Noch ist nichts verloren und die Chiefs haben noch genug Spiele, die sie auch mit 70-80% gewinnen werden, aber Homefield ist wohl bereits jetzt weg. Buffalo hat da die Nase im Moment ganz weit vorne, vor allem weil man auch die einfachste Division hat.


    Na gut, nächste Woche sollte man gegen WTF wieder reichlich punkten...

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Homefield brauchen wir nicht darüber nachzudenken.

    Jetzt geht es nur noch darum überhaupt in die Playoffs zu kommen.

    Daran glaube ich noch, daß wir das schaffen.

    Aber ob wir dann Playoff Form haben werden ?

    Viele TO und eine Defense die wirklich nichts aufhält.

    Da freust du dich schon wenn es nur ein FG wird.

    Im Dezember kann vieles anders aussehen, auch bei anderen Teams.

    Aber momentan sind wir max. Playoff Anwärter.

    Heute hat mich der erste Drive schon an den SB erinnert.

    Nichts gefangen, gerade auch der letzte Spielzug.

    Dann startet man mit TD.

    Aber das hätte heute auch nicht viel genützt.

    Wasp

  • Ich finde hier wird zu viel negativ gesehen. Das Startprogramm der Chiefs war schon ziemlich stark besetzt. Bis auf die Eagles hat man nur gegen wirklich gute Teams gespielt.

    Die Defense war auch in den Jahren zuvor nicht besser, bis es in die Playoffs ging. Einzig die zu vielen Turnover kosten aktuell die Spiele.

    Es würde mich nicht wundern, wenn wir bald wieder eine Winning-Streak der Chiefs sehen. Es kommt demnächst deutlich machbarere Spiele und bis man die anderen in den Playoffs wieder trifft hat man Zeit an der Abstimmung zu arbeiten.


    Die Chiefs werden trotzdem sicher einen Playoff Platz ergattern.

  • So relive abgeschlossen. Starkes Spiel der Bills, schwaches der Chiefs. Ohne die massive Hilfe der Refs wäre es wohl noch schlimmer geworden.


    Gibt es schon Info´s zu CEH und Kelce?


    Playoff´s werden für die Chief´s kein Problem, aber neben der schwachen Defense, die allerdings auch die letzten Jahre nicht soooooo viel besser war, scheint die eigene Offense inkl. Mahomes (der gestern wohl eines seiner schlechtesten Spiele überhaupt gemacht hat) entschlüsselt zu sein.

  • Playoffanwärter ist für mich noch nicht negativ.

    Und Homefield erst mal raus, ist realistisch.

    Und im Dezember kann vieles anders aussehen, habe ich auch geschrieben.

    Es sticht auch kein Team in beiden Conferencen richtig raus.

    Momentan hat Buffalo die Nase vorn.

    Cleveland will auch nicht wirklich.

    Da wird noch viel durcheinandergewürfelt.

    Wasp

  • Das Startprogramm der Chiefs war schon ziemlich stark besetzt. Bis auf die Eagles hat man nur gegen wirklich gute Teams gespielt.

    ...und davon dreimal verloren. Das sagt einiges.


    Nach der letzten Nacht dürften sich die Stärkeverhältnisse in der AFC (vorerst) deutlich geklärt haben. Die Chiefs sind endgültig nicht mehr der Hechst im Karpfenteich, sondern "nur" noch ein Verfolger.


    Josh Allen hat das QB-Duell mit Mahomes gewonnen. Gut 40 yards passing mehr und - vor allem - KEINE INTERCEPTION! (gegenüber Mahomes mit zwei).


    Dass die Chiefs-Defense NIEMAND aufhalten kann ist nichts Neues, die Bills konnten aber auch die Chiefs-Offense bei "nur" 20 Punkten halten. Das ist ein deutliches Zeichen wer im Moment das Sagen in der AFC hat.


    Nach dem Chargers-Auftritt gegen die Browns würde ich sogar prognostizizieren, dass man auch in der Division nicht mehr der Favorit ist. Die Saison ist noch lang, aber - wie hier schon erwähnt wurde - das Gefühl "mit Mahomes ist man am Ende eh unbesiegbar" ist nicht mehr vorhanden.


    Die Chiefs sind offensiv natürlich immer noch potent genug JEDEN schlagen zu können. Wenn allerdings die Defense nicht bald mehr Niveau an den Tag legen kann, wird das immer schwieriger.


    Wenn ich mir die Teams in der AFC so ansehe, sind die Play Offs für KC zwar noch nicht sonderlich in Gefahr, ein SB-Run wird gegen Buffalo (als die gegenwärtige Nr.1 in der AFC) verdammt schwer. Aber gut, abgerechnet wird am Ende der Spielzeit, im Januar. Dort muss man sein A-Game zeigen. Allerdings sind die 17 Spiele vorher wichtig um sich eine möglichst gute Ausgangsposition zu erarbeiten. Dazu ist es aber notwendig dass die Offense (nicht nur Mahomes) die alte Sicherheit wiederfindet und die Defense den Gegnern nicht immer 350 yards aufwärts erlaubt.


    Bis zur bye-week muss man mindestens vier, besser fünf Siege einfahren. D.h. neben Siegen in Washington, Tennessee bei den Raiders sowie gegen die Giants muss man entweder Green Bay oder Dallas im Arrowhead schlagen. Aus den restlichen sechs Spielen wäre dann ein 5:1 wünschenswert. Mit einem 11-6 oder 12-5 Record sollten die Playoffs erreichbar sein. Mehr als ein Platz als WC-Team ist damit aber wohl nicht drin.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Ja, 4-2 ist Pflicht, besser 5-1.

    Dann nach der bye week gegen alle drei aus der Division.

    Muß man eigentlich auch mit 3-0 rausgehen, wenn man die Division noch gewinnen will.

    Aber Seed 5-7 wäre auch kein Beinbruch.

    Wir können auch auswärts gut spielen.

    Aber es muß langsam mal eine Steigerung zu sehen sein.

    Sonst brauchen wir im November nicht mehr über die Playoffs nachzudenken.

    Wasp

  • In der derzeitigen Verfassung der beiden Teams wäre ein Sieg bei den Chargers fast schon `ne Überraschung. Aber gut, DAS Spiel ist erst Mitte Dezember und bis dahin können sich die Stärkeverh#ltnisse in der AFC West schon wieder verändert haben.


    Seed 5 - 7 hieße aber auch, dass mindestens drei bis vier Teams in der AFC deutlich besser abgeschnitten hätten als die Chiefs. Man wäre dann fast schon Aussenseiter in den Play Offs und ein Platz im AFC CCG eher überraschend. Mit diesen Voraussetzungen bin ich - ehrlich gesagt, (auch wenn´s sich für Aussenstehende ein wenig überheblich anhört) - nicht in diese Saison gestartet. Nach dem Verlauf der letzten drei Spielzeiten sollten die Ansprüche in Kansas City - und bei den Fans - höher gelagert sein.


    Ich weiß, für viele Fans anderer Teams ist das "Jammern auf hohem Niveau"; aber bei dreimal in Folge CCG, zweimal SB und ein SB-Gewinn MUSS man fast mehr erwarten als nur "mal eben so in die PO´s zu rutschen".


    Ist schon was wahres dran, an dem Spruch: "In die Elite aufzusteigen ist (in der NFL) nicht schwer, oben zu bleiben sehr".


    Aber wie auch immer...jetzt ist es erst mal wichtig in Washington eine Klasse aufzuweisen mit der man den dritten Sieg einfahren kann. Einem Chiefs-Team in Normalform sollte das einigermaßen problemlos möglich sein.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Aber wie auch immer...jetzt ist es erst mal wichtig in Washington eine Klasse aufzuweisen mit der man den dritten Sieg einfahren kann. Einem Chiefs-Team in Normalform

    Naja bei CEH sah es schon nach einer ernsten Verletzung aus und auch Kelce ging verletzt aus dem spiel raus. Ohne diese beiden wird auch das Offensivspiel noch weiter limitiert. Man sollte das WFT nicht unterschätzen...wenn der d line da ihr plötzliches Comeback feiert und heinicke nen guten Tag hat, dann kann das ein heißer Tanz werden...vor allem da Mahomes aktuell nicht gut gegen Druck ist.

  • Naja bei CEH sah es schon nach einer ernsten Verletzung aus und auch Kelce ging verletzt aus dem spiel raus. Ohne diese beiden wird auch das Offensivspiel noch weiter limitiert. Man sollte das WFT nicht unterschätzen...wenn der d line da ihr plötzliches Comeback feiert und heinicke nen guten Tag hat, dann kann das ein heißer Tanz werden...vor allem da Mahomes aktuell nicht gut gegen Druck ist.

    Das zeigt natürlich WO die Chiefs im Moment stehen. In den letzten drei Jahren hätte man - Verletzungen hin oder her - so ein Spiel schon vorher als "W" abgehakt. Mahomes wird´s schon richten. :wink2:


    Aber grundsätzlich hast du natürlich recht. Man sollte KEINEN Gegner unterschätzen, das fordert schon der Respekt vor dem Kontrahenten. Ein Selbstläufer wird das Spiel in Washington sicher nicht. Trotzdem sehe ich die Chiefs als Favoriten in dieser Begegnung.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Seed 5-7 heißt doch einfach nur, dass man die Division nicht gewinnt. Das kann durchaus auch mit 13-4 passieren. Wird höchstwahrscheinlich ein Rennen mit den Chargers.

    Die Titans z.b. werden ihre Divivion wahrscheinlich auch gewinnen, könnten aber vom Record schlechter als die Chiefs sein und trotzdem höher im Ranking. (Plätze 1-4 sind halt die Div Sieger)

    Ich sehe das alles nicht so wild. Die Spiele gegen die Ravens, Browns und Chargers waren alle knapp. Mit dem Glück der letzten Jahre geht man da 3-0 raus, diesmal halt 1-2-

    Das Bills-Spiel war bitter, aber mit 4 Turnover gewinnt man halt selten in der NFL, man konnte trotzdem den Ball bewegen. An anderen tagen kommt man mit solchen Plays davon. Die Bills hatten auch so ein Spiel und verlieren gegen die Steelers.


    Sind die Chiefs die Nummer 1 der Liga? Aktuell nicht, aber man wird 2-stellige Siege haben und muss sich dann ggf. auswärts durch die Playoffs schlagen. Browns, Ravens, Chargers sind aber auch alles Teams die sich gern selbst schlagen. Es ist nicht mehr die Zeit der dominanten Patriots, die @Home in den Playoffs nur sehr schwer zu schlagen waren.

    Mahomes hat in den letzten Jahren desöfteren Turnover Worthy Plays gemacht und ist eben oft damit davon gekommen.

  • Hört halt einfach auf mich.


    Nichts anderes als eine Niederlage habe ich erwartet und das im Arrowhead.


    Ich kann mich gerne immer wiederholen, aber das wird eine knüppelharte Saison für die Chiefs. Die Duelle gegen die Raiders oder Broncos werden auch schwer.


    Hier Rechnungen aufstellen braucht niemand, jedes Spiel wird schwer genug.

  • Hört halt einfach auf mich.

    Hab´ ich doch schon. Deine Äußerungen und die Vorstellungen der Chiefs bisher haben mich doch schon auf den Boden der Tatsachen "runtergezogen". :wink2:


    Inzwischen ist das Gefühl "Hoppla, jetzt kommen wir, DIE (unbesiegbaren) CHIEFS!" aus den letzten Jahren der Realität gewichen. Der Kampf um die AFC West wird härter als ich vor der Saison angenommen habe, auch das habe ich inzwischen gelernt.


    Auch ich habe auf eine NL gegen die Bills getippt (siehe NFL-Talk Tipp vom Papa). Allerdings hat mich die Deutlichkeit in der Höhe schon etwas überrascht.


    Aber gut, ich sag´s nochmal: Entscheidend ist die Form und das Auftreten im Januar (ich gehe schon davon aus, dass sich die Chiefs für die PO´s qualifizieren können). Die 17 Spiele vorher sollen für eine möglichst gute Ausgangaposition dafür sorgen.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Ich bin mir da nciht mehr so sicher mit den playoffs. Das wird ne enge Kiste. Sehe es auch so, dass es von Spiel zu spiel geht und man hoffen muss, dass genug zusammen kommt. Für die noch ausstehenden Divisions Duelle hab ich Ganz arge Zweifel.

    Und ich würde mich freuen wenn sie es schaffen

    Doch mir dünkt, dass Leute wie chief ihr team doch tendenziell überschätzen und sich noch eingestehen müssen, dass daywalker recht hatte