NCAA - Football Season 2021

  • Woche 8 bot auf den ersten Blick jetzt nicht so die ganz großen Leckerbissen und meistens passiert dann immer am meisten. Dieses Mal ist das ganz große Chaos ausgeblieben, auch wenn man kurze Zeit daran schnuppern konnte (Oklahoma 0-10 zur Pause gegen Kansas zurück z.B.), aber einige Colleges hat es an diesem 'unscheinbaren' Spieltag dann doch wieder erwischt:


    Aus den Unbesiegbaren 10 sind jetzt nur noch 9 geworden: Oklahoma State scheiterte in Ames bei den Iowa State Cyclones. Brocktober hat wieder zugeschlagen, in Form des Iowa State QB Brock Purdy, der eine herausragene Bilanz in diesem Monat hat. Die Cowboys hatten den Ball in Richtung ausgleichendes FG im letzten Viertel zwar schon in der Hälfte der Cyclones, doch der vierte Versuch und 2 geriet zu einem vierten und 1,99... jedenfalls fehlte am Ende nur eine Ballspitze um den Drive aufrecht zu erhalten. Turnover on Downs mit 1:09 auf der Uhr. Der Rest war ein Official Review (Call Stands) und ein paar Kneeldowns. Danach waren die Pokes geschlagen.


    Wohl aus dem Rennen ist nun auch Penn State. Nachdem man die Niederlage in Iowa-City noch dem Ausfall des Starting QB zuschreiben konnte, zeigten sich die Nittany Liions gegen ein bis dato recht schwaches Illinois vor allem in der Offense ziemlich unfähig: Nach einem TD im ersten Viertel gelang nur noch ein FG im zweiten und dann musste man zusehen, wie die Fighting Illini den zehn Punkte Vorsprung einschmolz. Darunter waren 2 TDs in Back-to-Back Plays, die aufgrund von Fouls negiert wurden. So ging man mit 10-10 in die Overtime und was sich dann da abspielte, muss man gesehen haben. Zunächst einmal gab es jeweils ein FG in OT 1 und 2, danach wird ja nur noch die 2 Pt Conversion gespielt, so lange bis einem Team sie gelingt und dem anderen nicht. Es folgten 10 Versuche (je 5 pro Seite) 3 Yards zur Endzone zu überbrücken, der eine kläglicher wie der andere. Es wirkte dann schon beinahe urkomisch, als ausgerechnet in der achten Overtime BEIDEN Teams die 2-Pt Conversion gelang und es in die neunte OT ging. Mittlerweile hatte Illinois seinen Starting QB verloren und so war es Back-up QB Brandon Peters der das Grauen dann endlich mit einem Pass in die Endzone zu Casey Washington beendete.


    Auch in der Big 10: Das Stelldichein von Purdue in den Top 25 lief ungefähr so ab:

    simpsons-walkinandout.gif

    Eine Woche nach dem Überraschungsieg gegen Iowa scheiterte man zu Hause recht deutlich gegen Wisconsin. Derweil schießen sich die Buckeyes schon wieder auf die Konkurrenz ein: In Bloomington ließ man den Indiana Hoosiers von Anfang an keine Chance und führte bereits zur Pause mit 44-7! Nächste Woche kommt Penn State ins 'Horseshoe' nach Columbus und irgendwie fehlt mir die Fantasie, wie diese Nittany Lions Offense mit den Buckeyes mithalten soll.


    Michigan bleibt derweil weiter unbesiegt und ließ auch gegen Northwestern nichts anbrennen. Damit kommt es nächste Woche zum großen Innerstaaten-Duell zwischen den Wolverines und Michigan State Spartans. Das letzte Mal als die beiden Teams gemeinsam in den Top 15 standen passierte ... legendäres!

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    Kann man sich doch immer wieder anschauen... :mrgreen:


    Ach ja, in anderen Conferences wurde auch gespielt:

    Oregon gewann den Chip Kelly Bowl mit 34-31 bei den UCLA Bruins und hat sich damit eine gute Ausgangsposition geschaffen, die Pac-12 North im Conference-Endspiel zu vertreten. Mit einer Niederlage wären wohl trotz Sieg bei den Buckeyes bereits alle Playoff-Ambitionen ausgeträumt.


    In der SEC hatte Georgia frei, Ole Miss ließ LSU nur kurzzeitig mitspielen und machte dann recht kurzen Prozess undAlabama hatte mit Tennessee größere Mühe als das Endergebnis aussagt. Nächste Woche dann Georgia vs. Florida in Jacksonville und Ole Miss fährt zu den Auburn Tigers.


    Apropos Tigers: Clemson hat auch nach der Bye-Week die Offense nicht ins Laufen gebracht und gegen Pitt setzte es bereits die dritte Niederlage dieses Jahr. QB DJ Uiageleilei wurde dabei sogar auf die Bank verbannt und durch Taisun Phommachanh (können die nicht QBs mit namen Smith und Myer rekruitieren? :jeck: ) ersetzt. Machte Pitt alles nichts: QB Kenny Pickett ist längst von einem Geheimkandidaten zu einem möglichen Heisman-Favoriten empor geklettert und machte auch gegen die starke Tigers Defense eine glänzende Figur. Die Pittsburgh Panthers sind in einer exzellenten Ausgangsposition das ACC Endspiel zu erreichen.


    Einen Dämpfer gab es da für das NC State Wolfpack: In Miami unterlag man mit 30-31 und musste die erste Niederlage in Conference Play einstecken. Für den bereits arg in Kritik geratenen Miami Head Coach Manny Diaz hilft der Sieg erstmal zum leichten Durchatmen. Zu mehr müsste wohl ein weiterer Erfolg her: Nächste Woche in Pittsburgh gegen Pickett und Co.


    Um auf den Einleitungssatz zurückzukommen: Kansas hat die wohl größte Sensation des Jahres trotz 10-0 Pausenführung gegen Oklahoma nicht geschafft. Die Sooners rappelten sich in der zweiten Hälfte mal wieder zusammen und bleiben auch nach 8 Wochen mit Hängen und Würgen unbesiegt.


    Ebenfalls ungeschlagen die beiden AAC Teams: Cincinnati musste sich eines erfolgreichen Onside-Kicks erwehren, aber behielt gegen Navy dennoch die Oberhand. SMU galoppierte Tulane auf und davon. Und die beiden anderen Group-of-5 zu Null Teams UTSA und San Diego State waren ebenfalls erfolgreich.


    Nächste Woche dann einige Leckerbissen:

    Michigan @ Michigan State

    Georgia vs. Florida in Jacksonville

    Penn State @ Ohio State

    Ole Miss @ Auburn

    Texas @ Baylor

    Miami @ PIttsburgh

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Jetzt noch mal ausführlicher, da ich es gestern während der NFL-Übertragung gepostet habe.


    DIe C-USA steht somit 2023 nur noch mit 7 Teams da und es könnte mit Marshall und Old Dominion noch weitere Abgänge geben. Die Verhandlungen laufen wohl schon, genauso wie die FCS-School James Madison noch zur Sun Belt stoßen könnte.


    Da ist dann schon fraglich, ob die C-USA das noch kompensieren kann oder aufgelöst wird.

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    Texas Tech entlässt HC Matt Wells. Wells hatte 2018 nach der Saison Kliff Kingsbury (jetzt Arizona Cardinals, NFL) abgelöst.

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    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Nick Rolovich und 4 Assistenten sind out in Washington State, weil sie sich weigern sich impfen zu lassen. Aufgrund der Vorgabe, dass bis Montag alle State-Angestellten geimpft sein müssen, darf er nicht weiter coachen.


    Washington State football coach Nick Rolovich, 4 assistants out after refusing state-mandated COVID-19 vaccine


    Defensive Coordinator Jake Dickert übernimmt als Interims Head Coach.

    Mehr dazu:

    Inside Nick Rolovich's downfall at Washington State over the COVID-19 vaccine


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    In Auburn wird es jedenfalls spannend die nächsten Tage...

    Harsin still mum on vax status as mandate looms
    With Auburn last week mandating a Dec. 8 deadline for all university employees to be fully vaccinated against COVID-19, head coach Bryan Harsin on Monday again…
    www.espn.com

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    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • So, ich packs mal hier rein, da im Wolverines-Thread an sich nicht viel los ist.


    Heute um 18.00 beginnt der College-Tag gleich mit dem Kracher Michigan - Michigan State.

    Beide Teams treffen zum ersten Mal ungeschlagen und Top 10-ranked gegeneinander an.

    Ich kann nur für die Wolverines schreiben, aber vor der Saison gingen die projections Richtung 7-5 oder 8-4 Saison. Nun ist man sich einig, dass selbst eine 10-2 Saison kein wirklicher Erfolg wäre, sofern die Niederlagen gegen Ohio State und die Spartans wären. Dem kann ich nur teilweise zustimmen, da Ohio State leider noch immer eine andere Liga ist, hier wird es wohl noch dauern, bis man das Gap schließen kann, sofern das überhaupt in naher Zukunft gelingen kann. Anders sehe ich das im Hinblick auf Michigan State. Hier muss ein Statement-Win her. Jim Harbaugh ist 0-8 gegen Top10-Teams auswärts, das muss sich ändern, vor allem weil er gegen State nur eine bescheidene 3-3 Bilanz aufweisen kann (zu seiner Verteidigung: eigentlich müsste man hier bei 5-1 stehen, aber wie sagt man in Österreich so schön: hättiwaritätti...).

    Mel Tucker hat die Spartans bereits in seiner ersten richtigen Saison stark aufgestellt und mit QB Thorne und den WR eine starke Passing Attacke. Das könnte auch das Problem für die Wolverines werden, denn die Secondary ist noch immer der weak link in der Defense. In den Trenches sehe ich die Wolverines im Vorteil, sowohl in der O-Line wie auch in der D-Line. Auf RB haben die Spartans mit Kenneth Walker einen absoluten Top-Mann, die Wolverines müssen sich mit ihrem 1-2 Punch Blake Corum und Hassan Haskins hier auch nicht verstecken. Auf QB hat Michigan State mit Payton Thorne sicher den explosiveren und spannenderen Mann under center, bei den Wolverines spielt Cade McNamara aber bisher eine fast fehlerfreie Saison (1 Interception). Er ist eher der Game Manager Typ, hier wird wohl viel vom Spielverlauf abhängen. Wird es ein Shootout, sehe ich leider die Spartans im Vorteil. Wird es ein knappes low Scoring game, sehe ich die Wolverines im Vorteil.

    Ich war schon lange an einem College-Samstag nicht mehr so nervös. Die Einstimmung bei mir beginnt um 16.00 auf Fox, die auch vor Ort sind.


    Go Blue - Beat State

  • Sehr gut zusammengefasst Star du Nord. Da kann ich aus MSU-Sicht gar nicht mehr viel hinzufügen. Den Daumen gibt es aufgrund deines Chants zum Abschluss deines Beitrags trotzdem nicht ;)


    Finde es immer noch unglaublich, dass man vor dem Spiel gegen Michigan 7-0 steht. Das hätte ich absolut nicht erwartet. Sollte heute das 8-0 stehen, wäre das der Wahnsinn. Ich sehe Michigan leicht vorne, da die Spartans Offense in den letzten Spielen doch etwas strauchelte. Da muss heute definitiv mehr kommen.


    Auch ich bin so nervös wie lange nicht mehr.


    GO GREEN!

  • Ist Platz 3 von Alabama gerechtfertigt mit der Niederlage gegen Texas A&M ?


    Gibt es irgendwo einen offiziellen Strengt of Schedule? Wird der dauernd aktualisiert oder ist der fest seit der PreSeason?

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer

  • Ist Platz 3 von Alabama gerechtfertigt mit der Niederlage gegen Texas A&M ?


    Gibt es irgendwo einen offiziellen Strengt of Schedule? Wird der dauernd aktualisiert oder ist der fest seit der PreSeason?

    Die rankings sind doch im Augenblick für den Arsch (oder politisch korrekt "nur eine Momentaufnahme" :jeck: )


    Alabama muss gegen Auburn gewinnen, sonst ist eh alles vorbei, dann gegen Georgia im SEC CCG, bei einer Niederlage kommt es drauf an, wer noch 1 oder 2 Niederlagen hat. Wenn dann z.B. Cincinnati keine Niederlage hat,, OSU mit 1 Niederlage oder MSU ohne Niederlage und Oklahoma ohne Niederlage da stehen, dann kann sich die Tide die Playoffs abschminken.


    Also noch viel Spaß und Spannung in der Saison :thumbsup:

    "I'm not singing anything"; Jack Lambert, training camp 1974


    Tradition ist etwas Wichtiges, aber es ist nicht der Hauptzweck des Lebens, Helmut Schmidt


    I'm old, but not obsolete, Paps

  • Ist Platz 3 von Alabama gerechtfertigt mit der Niederlage gegen Texas A&M ?

    Wie Kirk Herbstreith gestern richtig schon erwähnt hat: Von Platz 2 bis Platz 6 ist alles äußerst wacklig. Alabama hat den Vorteil, dass man deutliche Siege über Ole Miss, Mississippi State und Tennessee hat und die einzige Niederlage gegen Texas A&M war in einem der schwersten Auswärtsspiele überhaupt ("12th man") knapp mit FG gegen ein mittlerweile gutes Texas A&M.


    Wen willst du sonst auf #3 setzen? Michigan State? Bis auf den Michigan Sieg fehlte bis dahin ein Sieg gegen ein gutes Team und man brauchte gegen Nebraska OT. Oklahoma hat bis jetzt lediglich einen Sieg gegen KState aufzuweisen (5-3), sonst nur Teams mit .500 oder schlechter besiegt und gegen Tulane und Kansas bis zum vierten Viertel zurückgelegen. Ohio State? Hat zuhause gegen Oregon verloren. Oregon? Hat gegen Stanford verloren, die sonst nur 2 weitere Siege auf dem Konto haben.


    Alabama hat sicher den Vorteil, dass die SEC als Liga nach wie vor sehr hoch bewertet wird. Aber man kann die #3-Platzierung durchaus plausibel erklären. Das könnte man genausogut für die von mir erwähnten Teams, was es aktuell so schweirig macht. Selbst Cincinnati an #2 kann man sowohl gut finden als auch zu hoch (nur Notre Dame als wirklich gutes Team besiegt, ansonsten eher Fallobst geschlagen und zuletzt auch nicht mehr so dominant).

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Alabama hat sicher den Vorteil, dass die SEC als Liga nach wie vor sehr hoch bewertet wird. Aber man kann die #3-Platzierung durchaus plausibel erklären. Das könnte man genausogut für die von mir erwähnten Teams, was es aktuell so schweirig macht. Selbst Cincinnati an #2 kann man sowohl gut finden als auch zu hoch (nur Notre Dame als wirklich gutes Team besiegt, ansonsten eher Fallobst geschlagen und zuletzt auch nicht mehr so dominant).

    Ich finde, dass die kleineren Conferences im Ranking sogar noch zu gut wegkommen. Alabama halte ich für weit stärker als Cincinnati und viele ungeranktenSEC-Teams wären gegen #16 UTSA wohl favorisiert.

  • In einer Saison, die so unberechenbar ist, wie schon lange nicht mehr und in der die Heisman-Pre-Season-Favoriten krachend zur Erde zurückkehrten, könnte Samstag DEN Ausschlag für den zukünftigen Sieger gegeben haben: Die Wolverines werden den Namen Kenneth Walker jedenfalls so schnell nicht vergessen: 5 TDs und 197 Yards standen am Ende für den Spartans RB zu Buche - dominant, ist da noch untertrieben.


    Hello Heisman!

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    Michigan ist damit aus den Colleges der unbesiegten raus und auch SMU (dazu später mehr) und San Diego State unterlagen am Samstag, somit verbleiben noch 6: Michigan State und


    - Georgia ließ auch Florida überhaupt keine Chance. Am Tag vor Halloween waren es die 2 Minuten des Grauens kurz vor der Pause, die aus einem 3-0 ein 24-0 für die Bulldogs machten und die Partie damit vorzeitig entschied. Georgia ist am Dienstag wenn die ersten Playoff-Rankings bekannt gegeben werden mit 99,99999%iger Sicherheit die #1 und das völlig zu Recht. Nächster Gegner: 4-4 Mizzou, bever es dann zu den Tennessee Volunteers geht. Danach klingt die Saison mit FCS Team Charleston und dem Rivalry Game bei Georgia Tech aus. Alles andere als ein 12-0 vor dem SEC-Finale wäre eine Sensation.


    - Oklahoma hat es endlich mal deutlich gemacht: Gegen die Texas Tech Red Raiders die bereits ihren Trainer gefeuert haben, gab es einen ungefährdeten 52-21 Sieg. Die Story der Sooners 2021 ist ohne Frage der Tausch von Pre-Season Heisman Mitfavorit Spencer Rattler zu Freshman QB Caleb Williams. Allerdings werden erst die nächsten drei Wochen zeigen, ob Oklahome auch in die Playoffs gehört: Jetzt geht es zu 7-1 Baylor, dann 5-3 Iowa State und zu guter Letzt geht es zu 7-1 Oklahoma State. Das sind wahrscheinlich aktuell neben Oklahoma die drei besten Colleges.


    - Wake Forest dominierte Duke nach Belieben und steht nun bei 8-0. Auch hier kommt das dicke Ende am Schluss: Zuerst geht es zu den enttäuschenden North Carolina Tar Heels, die aber immernoch ein Stolperstein sein können, dann kommt North Carolina State, bevor es nach Clemson zum langjährigen Dominator der ACC geht. Und schließlich folgt der Trip nach Boston. Wenn die Deamon Decons danach immernoch unbesiegt sind, dann wäre ich äußerst überrascht, um es vorsichtig zu sagen.


    - Die Cincinnati Bearcats warten gespannt auf die ersten Playoff-Rankings am Dienstag: Nach einem Ho-Hum Sieg über Tulane, welches allerdings nicht so deutlich ausfiel, wie man es gegen ein 1-7 Team erwarten sollte, hat man die Hausaufgaben erledigt. Wie wird das Playoff-Kommittee die Bearcats bewerten?


    - Negativ für Cinci war das Ergebnis des anderen bis dato ungeschlagenen AAC-Teams: SMU unterlag spektakulär gegen die Houston Cougars. Wie spektakulär? Ein 100 YD TD-Kickoff-Return beim Stande von 37-37 mit noch 30 Sekunden auf der Uhr spektakulär.

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    SMU ist noch einer der verbleibenden Gegner Cincis und die Hoffnung der Bearcats war, dass man mit einem Sieg gegen unbesiegte Mustangs noch einmal wichtige Style-Punkte sammeln könnte um das Playoff-Kommitte zu überzeugen. Die Chance ist nun perdu. Neben SMU stehen noch Spiele gegen Tulsa und bei South Florida sowie East Carolina auf dem Programm. Alles Spiele, die man gewinnen sollte (natürlich muss, wenn man die Playoff-Chancen wahren will):


    - Unbesiegt bleiben dafür die UTSA Roadrunners. Die Texaner aus San Antonio bezwangen auch Louisiana Tech und haben nun noch 4 Spiele vor der Brust: Die Partie bei den UTEP Miners in El Paso (6-2) dürfte noch die schwierigste Aufgabe sein, bevor es gegen Southern Miss, UAB und schließlich zu North Texas geht.


    - Erwischt hat es die San Diego State, die gegen Fresno State ihre erste Niederlage zu verzeichnen haben. Die Mountain West ist damit offen und wird bis zum Schluss spannend bleiben. Fresno State hat eine glänzende Ausgangsposition, hat aber noch Spiele gegen Boise State und in San Jose.


    Am Dienstag folgt nun also das erste Playoff-Ranking des Committee: Neben den unbesiegten Georgia Bulldogs, Oklahoma Sooners, Michigan State Spartans und Cincinnati Bearcats dürfen sich auch noch folgende Colleges Hoffnungen machen:


    - Ohio State tat sich gegen Penn State schwerer als erwartet, aber letztendlich konnte man die Nittany Lions doch bezwingen und damit die erste von drei verbleibenen Hürden überwinden. Hilfreich dabei: Ein Big Man Fumble-Rumble TD von Jerron Cage

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    Die nächsten Gegner sind sich selber im Weg stehende Nebraska Cornhuskers in Lincoln, dann Purdue zu Hause, die immerhin Iowa die erste Niederlage beibrachten und dann kommen die aktuell unbesiegten Michigan State Spartans, bevor es zu den Wolverines geht. Letzterer würden natürlich nichts lieber tun, als die Saison der Buckeyes zu beenden und damit Jim Harbaugh ENDLICH seinen ersten wirklich nennenswerten Sieg in Ann Arbour sichern.


    - Oregon bezwang Colorado standesgemäß und bleibt der klare Favorit in der Pac 12. Der schwerste verbleibende Gegner sind wohl die Utah Utes, die 4 der letzten 5 Spiele gewinnen konnte. Die anderen Gegner sind 5-4 Washington State, 5-3 Oregon State und als nächstes 4-4 Washington. Da wird man kaum Gelegenheit haben, sich nochmal für die Playoffs zu empfehlen und somit bleibt der Sieg bei Ohio State das große Plus der Ducks. Eine weitere Niederlage wäre aber mit Sicherheit das Ende der Playoff-Ambitionen.


    - Alabama hatte diese Woche frei und hat als nächstes die LSU Tigers vor der Brust. Danach folgen New Mexico State, Arkansas und schließlich der Iron Bowl in Auburn. Nur wenn man alle 4 Spiele gewinnt und dann gegen Georgia im SEC-Endspiel ebenfalls siegreich ist, dürfte man die Playoffs aus eigener Kraft schaffen. Ansonsten wird es knapp aber auch nicht komplett unmöglich. In einer Saison voller Chaos wird es wahrscheinlich noch die ein oder andere Überraschung geben.


    Am Dienstag wissen wir ein bisschen mehr. Es wird spannend, wie das Playoff-Kommittee die Teams aktuell einschätzt.

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    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


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    Ein möglicher Kandidat für Texas Tech ist wohl vom Markt. Traylor hat die Roadrunners in zwei Saisons von 4-8 2019 über 5-7 auf 8-0 dieses Jahr geleitet und damit schon jetzt die meisten Siege in einer Saison für UTSA.

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    Patterson hat TCU zu nationaler Prominenz verholfen. Von der Conference USA sie erst in die Mountain West und dann in die Big 12 geführt. Mit Sieg im Rose-Bowl 2010/11 nach einer perfekten Saison. 2014 dann noch ein Sieg im Peach Bowl.


    Die letzten Jahre war der Lack allerdings etwas ab und dieses Jahr steht man bei 3-5 bei nur einem Sieg in Conference Play.

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    :jeck: The best damn band in the land.

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    joa. Ich sag mal nix dazu.

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  • Das ist wirklich an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Mississippi State und Wisconsin geranked, UTSA dafür bspw. nicht. Alabama an #2, während Oklahoma und Cincinnati einfach nur mit Sche*ße beworfen werden?

    Aber am Ende war das halt auch klar. Bin gespannt, was passiert, wenn 'Bama das CCG gegen Georgia oder sogar schon den Iron Bowl verlieren sollte.

    Broncos & Nuggets - Mile High's pride!

  • Oklahoma hätte ich auch nicht viel höher gerank, deren bester Sieg ist ein knapper Erfolg bei Kansas State. Aber natürlich vor Michigan.

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  • Für mich zeigen die Rankings, dass man den B1G Champion in den Playoffs haben möchte, sofern dieser nur einen loss hat und aus der East kommt.

    Cincinnati hat wohl nur eine Chance, wenn Alabama noch ein Spiel verliert

  • Also Leute, alle Auburn und/oder Georgia die Daumen drücken, damit 'Bama nicht in das Playoff einzieht.

    Broncos & Nuggets - Mile High's pride!

  • Ich befürchte, dass selbst eine knappe Niederlage im SEC-Endspiel Alabama reichen würde, um in die Playoffs einzuziehen, sofern man Auburn schlägt.


    Cinci ist jetzt schon raus, da ist egal was noch passiert. Man kann auch nicht mehr punkten, weil weder SMU noch Houston überhaupt gerankt wurden. Statt dessen Minnesota, die gegen Bowling Green verloren haben und Wisconsin mit 3 Niederlagen. Da fällt dir dann halt auch nix mehr ein.

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  • Ich befürchte, dass selbst eine knappe Niederlage im SEC-Endspiel Alabama reichen würde, um in die Playoffs einzuziehen, sofern man Auburn schlägt.


    Cinci ist jetzt schon raus, da ist egal was noch passiert.

    Das glaube ich wiederum nicht. Wenn Cinci ungeschlagen bleibt und Alabama zwei Niederlagen hat, glaube ich, dass Cinci einzieht. Auch wenn das seeding an dzt 2 natürlich ein statement ist

  • Puh, danke Playoff Committee, dass diese lächerliche #2 neben Cincinnati mal relativiert wird und die nach unten rutschen. Abgesehen vom Staat, aus dem sie kommen, habe ich nichts gegen die Bearcats und ich sehe sie auch in der BigXII gut aufgehoben, sobald der Wechsel stattfindet, aber der Schedule dieses Jahr ist einfach viel zu schwach für eine Playoff-Teilnahme. Die Power-5-Teams kommen sich da doch verarscht vor, dass so ein Group-of-5-Team da oben steht, dass genau einen ordentlichen Sieg hat, nämlich die Irish. Die AAC ist dieses Jahr nicht auf dem Level wie sonst, Memphis ist schwach, UCF ist schwach, da fehlen die Möglichkeiten, Punkte zu machen und man hatte halt Pech, dass man mit Indiana den Big Ten Bodensatz und eins von nur 6 P5-Teams in den Schedule gepackt hat, dass gegen andere Power-5-Programs noch sieglos ist. Die Gegner der Bearcats stehen zusammen bei 27-37, FCS Murray State mit eingeschlossen, selbst die haben keine positive Bilanz.

    Und wer als G5-Team ein FCS-Program in den Schedule aufnimmt, statt sich gegen ein weiteres P5-Team zu beweisen, hat da oben zwischen den Teams, die Woche für Woche auf Power-5-Teams treffen, einfach nichts zu suchen.

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  • Vollkommen lächerlich ist allerdings, dass man jetzt einen Rückzieher gemacht hat, ohne dass es in der vergangenen Woche auf den Footballfeldern auch nur ansatzweise einen Grund gegeben hätte, die Bearcats von #2 auf #6 rutschen zu lassen. So macht man sich unglaubwürdig.

    Was meinst du damit? Das ist doch das erste Ranking und AP/Coaches sind da ja keine Basis dafür.

  • Was meinst du damit? Das ist doch das erste Ranking und AP/Coaches sind da ja keine Basis dafür.

    Oben steht Mist - ich hatte irrtümlich angenommen, das erste CFP-Ranking wäre schon letzte Woche rausgekommen.

  • Zwei Namen, die man definitiv auf der Rechnung haben sollte und die in den nächsten Monaten einen gewissen Hype generieren könnten:

    Liberty QB Malik Willis

    Wohl eher kein Kyler Murray, aber athletische QB mit Reife werden gerne genommen (siehe Hurts).

    Dane Brugler (The Athletic) hat heute Malik Willis genauer unter die Lupe genommen:

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  • Es wird weiter gerudert in Minneapolis:

    Minnesota Golden Gophers extend football coach P.J. Fleck through 2028 season


    Zitat

    Minnesota, which leads the Big Ten West Division with four games to go, added two years to Fleck's deal, gave him a nominal annual raise, bumped up the budget for his assistants and increased the buyout he'd have to pay the university if he were to leave early for another job.



    Und in Akron sucht man einen neuen Coach:

    Akron Zips fire coach Tom Arth during his third season after posting 3-24 record


    Zitat

    Akron fired coach Tom Arth on Thursday, a day after the Zips fell to 2-7 on the season.

    Arth went just 3-24 in two-plus seasons at the school. Associate head coach and inside linebackers coach Oscar Rodriguez will serve as interim coach for the final three games.

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    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


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