ELF am Scheideweg

  • Ich hab mir angesichts der neuen Entwicklungen (Barcelona) mal ein paar Gedanken zur ELF gemacht - aber dafür wäre wohl ein neuer Thread notwendig, da eine Diskussion in einem bestehenden (etwa ELF Spiele) wohl schnell untergehen würde. Und ich denke schon, dass das Thema einigermaßen wichtig ist. Wie wird es mit der ELF weitergehen? In meinen Augen ist die Liga jetzt am Scheideweg - sie kann komplett untergehen, kann sich aber auch immer besser entwickeln. Welchen Weg sie einschlagen wird, kann momentan wohl niemand vorhersagen.

    Ich halte mich selber für extrem football-interessiert, seit vielen Jahren. Und verfolge auch die ELF von Beginn an, schau auch viel im TV (sogar mal bei ran.de und More than sports - Gamepass hab ich allerdings nicht, der ist mir dann doch viel zu teuer). Ich gehe auch gerne ins Stadion, in der laufenden Saison war ich bei Ravens vs Surge in Nürnberg und bei der Battle of Austria am vergangenen Wochenende. Wir haben auch schon Tickets fürs Finale und wollen zumindest noch Ravens gegen Tirol in München schauen. Und da fängt jetzt schon eines an: Wir (Freundin und ich) wählen mittlerweile genau ist, was wir im Stadion (oder auch am TV-Gerät) sehen wollen. Wichtig ist uns nicht die Party, ein einpeitschender Stadionsprecher etc., sondern vor allem, dass die Spiele EINIGERMASSEN auf Augenhöhe stattfinden, Dass es sich dabei wirklich um Sport handelt. Diese ganzen Blowouts mit 50 Punkten Unterschied interessieren mich nicht. Wir waren die letzten Jahre bei Tirol gegen Leipzig oder München gegen Barcelona (55:0 glaube ich) - das langweilt uns. Natürlich kann auch ein im Vorfeld spannendes Spiel sich mal deutlich entwickeln, keine Frage. Aber wenn ich schon auf der Hinfahrt weiß, dass es nur interessant wird, ob die Ravens mit 30, 40 oder 50 Punkten Unterschied den Gegner weghauen, dann kann ich mir den Weg auch sparen.

    Die Liga bräuchte einfach viel mehr Spiel vom Niveau wie Wien gegen Stuttgart, Berlin gegen Rhein Fire, München gegen Paris. Das würde das Ganze sofort viel interessanter machen für Fans, Sponsoren, Medien. Eine kleinere Liga würde dem Ganzen extrem gut tun, die ELF ist viel zu schnell gewachsen. An manchen Standorten wird aktuell bereits sehr gute Arbeit geleistet - diese Franchises leider aber unter den Ausreißern nach unten. Bestes Beispiel: Das Spiel Tirol gegen Vikings war vom ganzen Ambiente her beste Werbung für Football, für die ELF. Aber geredet wurde selbst in den einschlägigen Foren nur über den Skandal in Barcelona. Für eine Liga ist das grauenvoll!

    Mein Fazit: Die Liga gesundschrumpfen auf etwa 10 bis 12 Teams: Raider, Vikings, Panthers, Rhein Fire, Galaxy, Surge, Musketeers und Bravos (die Entwicklung an beiden Standorten lässt vorsichtig hoffen), Thunder, Ravens. Das sind doch schon mal 10. Die anderen Standorte gehören auf Herz und Nieren geprüft. Bei aktuell dreistelligen Zuschauerzahlen (Barcelona, Mailand, Prag) braucht man wirklich nicht viel wirtschaftliche Expertise, um zu sagen: Das wird nix. Das kann gar nix werden. Das ist ein finanzielles Loch ohne Boden. Zumal die Entwicklung an keinem dieser Standorte irgendwie nach oben zeigt aktuell. Da kann ich keine Hoffnung auf Besserung sehen. Bei den Schweizern und den Centurions sehe ich es ähnlich. Fehervar macht zumindest einen geräuschlosen Job im Hintergrund, wie es scheint. Da muss es halt sportlich deutlich bergauf gehen, aber die Zeit könnte man der Franchise vielleicht auch geben, wenn da kontinuierlich und in Ruhe weitergearbeitet wird. Da hab ich aber nicht wirklich Einblick, wie es dort hinter den Kulissen läuft. Bleiben noch die Sea Devils. Die brauchen einfach wieder einen festen Standort (muss nicht mal Hamburg sein). Und dann kann man schauen, wie man das "Team aus dem Norden" weiterentwickeln können. Sportbegeisterung ist dort ja vorhanden - beim Spiel in Bremen hatte man zum Beispiel mehr Fans als die Ravens in Nürnberg; und dort war mit der Partie gegen Stuttgart ja immerhin ein echtes Topspiel angesetzt. Neue Franchises sollten in jedem Fall nur dann hinzugenommen werden, wenn alles passt: Guter Standort, geeignetes Stadion, ein Land, in dem man zumindest einigermaßen von Beginn an konkurrenzfähig sein kann. Vom "Jetzt machen wir mal, und dann sehen wir's schon, dann wird's schon irgendwie gehen" muss man definitiv wegkommen.

    Das mal ein paar Gedanken etwa zur Halbzeit der laufenden Saison - die wohl noch einiges für uns (im Guten wie im Schlechten) bereithalten wird. Spannend wird zum Beispiel schon mal sein, ob die Dragons am kommenden Wochenende überhaupt noch zum Spiel gegen Madrid (eigentlich das Highlight der Saison in Barcelona) antreten können. Freue mich jedenfalls auf ein paar Meinungen und eine hoffentlich schöne Diskussion dazu! :xywave:

    Stolzer Mitbesitzer des vierfachen Superbowl-Champions Green Bay Packers

  • Klassische Frage: Angebotspolitik oder Nachfragepolitik machen?

    Ich kann schon verstehen, dass man auch in erstmal wenig vielversprechende Märkte expandiert, um in diesen etwas für die Football-Begeisterung zu tun, statt abzuwarten, dass sich irgendwo mal von selbst etwas entwickelt. Wenn man das macht, braucht man aber einen langen Atem, und den scheint man nicht immer zu haben. Teilweise scheint mir die Realitätsnähe und Integrität der Owner eher fragwürdig. Klassenunterschiede über einige Jahre hinweg halte ich für kaum vermeidlich, wenn man über Deutschland plus ein paar Nachbarn hinaus etwas aufbauen will. Es gibt halt keinen Draft und ich wüsste auch nicht, wie man den ersetzen könnte.

    Wichtig fände ich zudem, dass man sich weiter professionalisiert. Web-Präsenzen, Übertragungen, generell Außendarstellung sind meines Erachtens besser geworden, aber da ist schon noch Luft nach oben.

  • Vielleicht sollten neue Teams erstmal außer Konkurrenz mitspielen um zu sehen, wie das Niveau ist. Hier ist halt das gleich Problem wie in anderen Sportarten in Europa, dass Talent sich lokal/regional konzentriert und es über die Grenzen hinweg kein gleiches Niveau gibt. Siehe Eishockey, Rugby, Cricket, Handball ... Beim Fußball und Basketball sieht es schon anders aus, weil globaler organisiert.

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer

  • Aber Barcelona war noch vor zwei Jahren ja absolut konkurrenzfähig. Madrid und Paris spielen um die Playoffs mit. Wroclaw ist auch konkurrenzfähig, auch wenn es zum großen Wurf noch nicht reicht. Ich denke auch, dass Mailand deutlich stärker sein würde, wenn man es mal schaffen würde, die besten Spieler (Nord)-Italiens zu versammeln. Über die österreichischen Teams braucht man in dem Zusammenhang eh nicht sprechen. Auch Prag könnte stärker aufgestellt sein - ähnliches Problem wie in Mailand. Fehervar macht es ja nicht schlecht, zumindest hört man von dort keine Katastrophenmeldungen. Die Problemkinder sind eindeutig in Barcelona, Köln, Mailand, Prag und der Schweiz zu verorten. Und auch wenn du mit dem Niveau der einzelnen Spieler nicht unrecht hast - viele Probleme sind da schon auch hausgemacht, denke ich. Und das zieht halt leider die ganze Liga mit runter. Noch mal: Solche Spiele wie Tirol vs Vienna Vikings - davon braucht die Liga einfach mehr. Und nicht die ständigen Blowouts. Ein so ein Spiel (am besten früh in der Saison - ähnlich wie beim College Football) verkraftet man schon. Aber wenn du - wie im Fall der Ravens - zu Hause gegen Surge (in Nürnberg!) und die Raiders spielst, und dazu ausschließlich den Bodensatz der Liga (Barcelona, Mercenaries, Prag, Mailand) empfängst, den du in Grund und Boden rammst - dann brauchst dich nicht wundern, wenn die Zuschauer wegbleiben. Ich jedenfalls (70 Kilometer entfernt) werde keines dieser Spiele besuchen. Nicht wegen des Geldes - aber dafür ist mir einfach die Zeit zu schade.

    Stolzer Mitbesitzer des vierfachen Superbowl-Champions Green Bay Packers

  • Ganz entscheidend für die Liga wird es mMn sein, was passiert wenn der TV-Vertrag mit P7maxx ausläuft. Bei der Anzahl der deutschen Teams, dürfte das auch der Vertrag sein, der der Liga das meiste Geld einbringt. Die Frage wird dann sein, ob die Pro7-Gruppe da nach weiterhin Interesse an der ELF hat. Da hatte man bei Abschluss noch die Rechte an der NFL und hat sich da bestmmt erhofft, jede Menge Zuschauer zu den ELF-Übertragungen mit rüberziehen zukönnen. Nur die Rechte an dieser Lokomotive hat man inzwischen verloren.

    Keine Ahnung was Pro7maxx da momentan bezahlt,und wie hoch die Einschaltquoten sind, aber das dürfte ein ganz entscheidender Faktor für die Liga sein, ob es einen anschliessenden TV-Vertrag im Free-TV gibt und wie der ausfällt. Davon wird es abhängen, ob eine weitere professionalisierung möglich ist.

  • Ganz entscheidend für die Liga wird es mMn sein, was passiert wenn der TV-Vertrag mit P7maxx ausläuft. Bei der Anzahl der deutschen Teams, dürfte das auch der Vertrag sein, der der Liga das meiste Geld einbringt....

    Keine Ahnung was Pro7maxx da momentan bezahlt,und wie hoch die Einschaltquoten sind, aber das dürfte ein ganz entscheidender Faktor für die Liga sein, ob es einen anschliessenden TV-Vertrag im Free-TV gibt und wie der ausfällt. Davon wird es abhängen, ob eine weitere professionalisierung möglich ist.

    Das ist sicher einer der wichtigsten Faktoren, denn an dem Vertrag hängen sicher auch viele Sponsorendeaks und deren Höhe. Ohne TV-Präsenz sind die sicherlich auch ganz schnell wieder weg :ja: .

  • für mich klaffen noch immer Welten zwischen Anspruch und Realität. die Entscheider legen mE einfach zu viel Wert auf eine scheinbare Größe der Liga, anstatt Qualität und Professionalität zu etablieren. das Desaster mit den Kings war schon ein dickes Ausrufezeichen, bei den Dragons nimmt es irgendwie gerade die gleiche Richtung. dazu kommt, dass in den weniger etablierten Franchises zu wenig Spieler- und Coachingqualität vorhanden ist. mMn hätte man sowieso in den ersten Jahren der Liga das Limit an US Spielern deutlich höher setzen und dieses dann in Abhängigkeit, was wirklich an gutem Spielermaterial aus Europa in diese Liga will, stückweise stärker begrenzen sollen. es wird interessant zu sehen, wie es weitergeht. setzt man weiter auf bedingungsloses, schnelles Wachstum, wird man scheitern.

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians

  • Dann hast du aber das gleiche Problem wie in der BBL. Amerikanische Spieler, die selten länger als ein Jahr beim Team sind, aber den Leistungskern bilden. Das macht Identifikation schwer. Beim BB hat man ja auch die Top6 meistens aus Amerikanern, obwohl es eine 6+6 Nicht-EU-Spieler Regelung gibt.


    Stell mal pro Team auf jeder Skill-Position einen ehemaligen A-Spot-Spieler auf. QB,RB,2xWR und in der D# zwei Edge und 3 DBs. Da werden aus den bisher 4 erlaubten mal schnell 10. Und was hast man dann denen entgegen zu setzen an Homegrown?

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer

  • Stell mal pro Team auf jeder Skill-Position einen ehemaligen A-Spot-Spieler auf. QB,RB,2xWR und in der D# zwei Edge und 3 DBs. Da werden aus den bisher 4 erlaubten mal schnell 10. Und was hast man dann denen entgegen zu setzen an Homegrown?

    Nichts wenn du nicht eins der ca. 4 Teams bist dass sich besten Europäer ausbildet oder zusammenkauft, die mit den drittklassigen Imports mithalten können.

    Dass Problem mit der Stärkeungleichheit wird auch diese Liga nicht vernünftig lösen können, daran scheitern die eurpäischen Topligen schon seit Jahrzehnten.
    Dass kannst du mMn nur indem du die Liga auf ein vernünftiges Maß runterschrumpfst oder hoffst dass die Fans die Ungleichheit und die großteils langweiligen Spielen akzeptiert, wobei dass gerade nicht so aussieht.

    Für mich ist der Fernsehdeal auch ein Schlüsselelement, aber auch der kam kaum organisch zu Stande sondern vermutlich durch die Beziehungen des Hrn. Krancjar.

    GO Irish!

  • Ich sehe die Chance auch nur in deutlichem zusammen schrumpfen. Ganz ehrlich: selbst wenn Fehervar die besten Spieler Ungarns hat und Top Imports, wird das einfach nichts, wenn die jedes mal zum Auswärtsspiel 10 bis 18 Stunden im Bus sitzen. Und es ist auch utopisch, dass die besten Spieler aus Italien jetzt nach Mailand wechseln. Wohnort, Job, Familie - das gibst du nicht auf für ein paar Euro in der ELF. Irgendwie erwarte ich aber auch kein Einsehen der Liga-Leitung, die nur darauf bedacht ist, zu expandieren

  • Unabhängig vom Bus hat auch Ungarn nicht die spielerische Klasse dass die Homegrown ansatzweise mit Deutschland und Österreich mithalten können.

    GO Irish!

  • Unabhängig vom Bus hat auch Ungarn nicht die spielerische Klasse dass die Homegrown ansatzweise mit Deutschland und Österreich mithalten können.

    In der Hinsicht wundert mich dass Prag so abstinkt, da gab es mal zu ELF/EFAF-Zeiten jeden Menge top Athleten die gefühlt nur ein gutes Coaching gebraucht hätten um konstant weiter oben mitzuspielen. Viele ehemalige Eishockeyspieler die da nicht gut genug waren, aber für Football dennoch alle Fähigkeiten hatten.

  • In Bezug auf Prag hätte ich tatsächlich irgendwie noch Hoffnung, dass die den Turnaround schaffen. In Prag müsste es ja auch Stadien geben, die für ELF-Spielbetrieb gut geeignet wären. Aber es hängt halt doch alles ab von einem fähigen Management, das auch mal über einen längeren Atem verfügt.

    Zu Fehervar: 10 bis 18 Stunden ist übrigens ein bisserl übertrieben. Die Strecken nach Wien, Prag, München, Wroclaw sollte man schon schneller bewerkstelligen können ;) Aber vergnügungssteuerpflichtig ist das natürlich trotzdem nicht. Aber das dürfte auf die meisten Mannschaften in dieser Liga zutreffen. Was sollten da die Mannen der Bravos oder Dragons sagen?

    Stolzer Mitbesitzer des vierfachen Superbowl-Champions Green Bay Packers

  • Ich hatte das nur im ELF Gametime Podcast gehört, da war es glaube ich nach Köln. 18 Stunden. Klar, Extrembeispiel. Aber das auf sich zu nehmen um dann haushoch zu verlieren?

    Ich weiß nicht wie es jetzt ist aber in den letzten Jahren waren die Dragons immer geflogen oder?

  • der Umgang der Liga mit der Situation in Barcelona spricht eigentlich Bände. das Thema tauchte auf der Homepage bis gestern nicht mal auf, wurde also bewusst totgeschwiegen. den ersten Artikel dazu gab es erst als klar war, dass die Dragons nach großen Veränderungen erstmal weiterspielen werden. und selbst in diesem Beitrag findet man kein Wort darüber, was für Probleme in der Franchise aufgetaucht sind und wie man sie angegangen ist. die Fans werden also mehr oder weniger im Dunkeln gelassen bzw. man überlässt die Berichterstattung Medien, die sonst eher wenig über die ELF schreiben. für mich absolut amateurhaft.

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  • Die NFL hat in Europa damals schlappe 500 Millionen versenkt. Insofern ist da jede Großmannsucht zum Scheitern verurteilt. Wenn man es mal schafft, 8 gute Teams zu etablieren, die im Schnitt 10k+ an Fans in ihre Stadien bringen, dann wäre das schon mal gut.

    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!

  • Die NFL hat in Europa damals schlappe 500 Millionen versenkt. Insofern ist da jede Großmannsucht zum Scheitern verurteilt. Wenn man es mal schafft, 8 gute Teams zu etablieren, die im Schnitt 10k+ an Fans in ihre Stadien bringen, dann wäre das schon mal gut.

    Hatte mal irgendwo gelesen, das sich die Kosten auf ca. 2 Mios pro NFL-Team und Saison belaufen haben. Summiert sich im Laufe der Jahre natürlich, aber waren für die doch letztendlich eher Peanuts, wenn man bedenkt was die Raiders damals allein bei JaMarcus Russell versenkt haben.

    Und die haben damals mit acht Teams auch schon an diversen Standorten enorme Schwierigkeiten gehabt, die zu etablieren. Wie die ELF da immer mehr neue Teams,. die teilweise wiePilze aus dem Boden schießen, etablieren will erschliuesst sich mir nicht. Spätestens mit dem Ablauf des aktuellen TV-Vertrags mit Pro7maxx werden die mMn erhebliche Probleme bekommen, das ganze Konstrukt weiter zu finanzieren.

  • Da ich das jetzt seit Monaten immer wieder höre, würde mich schon mal eines interessieren: Wie toll ist denn der TV-Vertrag mit Pro7Maxx? Wieviel Geld kassiert die Liga? Wenn einerseits die Einschaltquoten so miserabel sind, warum ist es dann für die Liga so eine Katastrophe, wenn dieÜbertragungen wegfallen sollten? Und warum fängt Pro7Maxx ausgerechnet jetzt damit an, zusätzliche Sendezeit am Samstagabend freizuschaufeln für eine dritte Übertragung - wenn man mit den bisherigen Quoten so unzufrieden ist?

    Stolzer Mitbesitzer des vierfachen Superbowl-Champions Green Bay Packers

  • Wenn einerseits die Einschaltquoten so miserabel sind, warum ist es dann für die Liga so eine Katastrophe, wenn dieÜbertragungen wegfallen sollten?

    Weil dann auch Sponsoren weniger zahlen wenn es nicht im TV läuft

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