BREXIT - Wars das für Europa?

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    • Schon richtig, 2014 wäre die Unabhängigkeit quasi innerhalb der EU erfolgt. Harte Grenze erwartet die Schotten jetzt aber so oder so - entweder zur EU oder zu England. Mag sein, dass die Menschen in Gretna & Co. eher für "Remain" stimmen werden. Im Rest des Landes könnte das deutlich anders aussehen, nicht zuletzt übrigens aus wirtschaftlichen Gründen.
    • GoPackGo! schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wie schon geschrieben muss sich die schottische und die englische Regierung einig sein das es ein 2. Referendum geben soll.

      Das sehe ich momentan nicht.
      Die Betonung muss hier bei „momentan“ liegen.
      Nicola Sturgeon ist eine ganz ausgebuffte Politikerin und wird Johnson so lange vor sich hertreiben und versuchen den innenpolitische Druck so zu erhöhen, dass das von Westminster nicht mehr verweigert werden kann. Das jetzige Design des WA und das erwartete Ergebnis des künftigen Handelsabkommens zwischen EU und UK wird ihr da ganz viel Munition an die Hand geben. Dazu kommt noch die tiefe Abneigung der Mehrheit der Schotten gegen Boris Johnson.

      Dieser wiederum wird nun Schottland punktuell, und dort wo es es sich am besten populistisch ausschlachten lässt, mit Geld zuscheissen. Begleitend wird sein Propaganda-Ministerium (D. Cummings / L. Kuenssberg) alles gegen die SNP im Allgemeinen und Nicola Sturgeon im Besonderen aufbieten.

      Da sich die soziale und wirtschaftliche Situation in UK unter einem realpolitischen vollkommen unfähigen Boris Johnson (und den vielen extrem schwierigen Herausforderungen) in den nächsten Jahren allerdings von einer Krise in die nächste begeben wird, sehe ich dort durchaus gute Chancen für ein zweites IndyRef.

      Das geht an dem kalten Faktum vorbei, dass Schottland nur dann das UK verlassen kann, wenn Westminster ein zweites Referendum zulässt. Sturgeon und die SNP haben 0,0 Hebel, um dies durchzusetzen. Was wollen die dann machen ? Katalonien 2.0 ? Mal ganz abgesehen davon, würde die EU keine wilde Abspaltung anerkennen, um keinen Präzedenzfall zu schaffen.

      Die Schotten bleiben Briten, ob sie wollen oder nicht. Solange in Westminster niemand auf die SNP angewiesen ist, gibts kein Referendum mehr.
      Mit Derek Carr werden die Raiders nie etwas gewinnen :angry Time to move on !
    • MM schrieb:

      GoPackGo! schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wie schon geschrieben muss sich die schottische und die englische Regierung einig sein das es ein 2. Referendum geben soll.

      Das sehe ich momentan nicht.
      Die Betonung muss hier bei „momentan“ liegen.Nicola Sturgeon ist eine ganz ausgebuffte Politikerin und wird Johnson so lange vor sich hertreiben und versuchen den innenpolitische Druck so zu erhöhen, dass das von Westminster nicht mehr verweigert werden kann. Das jetzige Design des WA und das erwartete Ergebnis des künftigen Handelsabkommens zwischen EU und UK wird ihr da ganz viel Munition an die Hand geben. Dazu kommt noch die tiefe Abneigung der Mehrheit der Schotten gegen Boris Johnson.

      Dieser wiederum wird nun Schottland punktuell, und dort wo es es sich am besten populistisch ausschlachten lässt, mit Geld zuscheissen. Begleitend wird sein Propaganda-Ministerium (D. Cummings / L. Kuenssberg) alles gegen die SNP im Allgemeinen und Nicola Sturgeon im Besonderen aufbieten.

      Da sich die soziale und wirtschaftliche Situation in UK unter einem realpolitischen vollkommen unfähigen Boris Johnson (und den vielen extrem schwierigen Herausforderungen) in den nächsten Jahren allerdings von einer Krise in die nächste begeben wird, sehe ich dort durchaus gute Chancen für ein zweites IndyRef.
      Das geht an dem kalten Faktum vorbei, dass Schottland nur dann das UK verlassen kann, wenn Westminster ein zweites Referendum zulässt. Sturgeon und die SNP haben 0,0 Hebel, um dies durchzusetzen. Was wollen die dann machen ? Katalonien 2.0 ? Mal ganz abgesehen davon, würde die EU keine wilde Abspaltung anerkennen, um keinen Präzedenzfall zu schaffen.

      Die Schotten bleiben Briten, ob sie wollen oder nicht. Solange in Westminster niemand auf die SNP angewiesen ist, gibts kein Referendum mehr.
      Wenn du aufmerksam lesen würdest, wäre dir nicht entgangen, dass das so genannte „Faktum“ von mir zweimal erwähnt wurde und deshalb bekannt ist. Und sie haben Hebel, auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst. Deshalb ist dein letzter Satz so inhaltlich nicht richtig, auch wenn der Ausgang völlig offen ist. Beides ist möglich.
      Go Pack Go!
    • Wie hätte die Wahl denn eigentlich ausgehen sollen, um diese Rachegelüste erneuten Unabhängigkeitsbestrebungen nicht wieder aufflammen zu lassen?

      Über den Brexit wurde damals abgestimmt (eine knappe Mehrheit sprach sich meiner Erinnerung nach dafür aus) und diese Wahl jetzt, erscheint doch arg als eine Bestätigung der damaligen Wahl. Eine Labourmehrheit hätte auch keine Abkehr vom Brexit bedeutet, jedenfalls nicht wenn man ihrem Wahlkampf Glauben schenken darf.

      Zudem gabs bei der Brexitabstimmung in Schottland damals ja auch keinen Erdrutschsieg für Remain. Aber bei 62 zu 38 ist das Mehrheitswahlrecht auf einmal ein willkommenes Gut.
      -----------------
      Team Goff
      Anakin rettete die Jünglinge vor einem Leben als Weltraumterroristen!
    • Doylebeule schrieb:

      Wie hätte die Wahl denn eigentlich ausgehen sollen, um diese Rachegelüste erneuten Unabhängigkeitsbestrebungen nicht wieder aufflammen zu lassen?

      Über den Brexit wurde damals abgestimmt (eine knappe Mehrheit sprach sich meiner Erinnerung nach dafür aus) und diese Wahl jetzt, erscheint doch arg als eine Bestätigung der damaligen Wahl. Eine Labourmehrheit hätte auch keine Abkehr vom Brexit bedeutet, jedenfalls nicht wenn man ihrem Wahlkampf Glauben schenken darf.

      Zudem gabs bei der Brexitabstimmung in Schottland damals ja auch keinen Erdrutschsieg für Remain. Aber bei 62 zu 38 ist das Mehrheitswahlrecht auf einmal ein willkommenes Gut.
      Da muss ich dir leider widersprechen:

      Das erscheint, bedingt durch das Mehrheitswahlrecht, auf den ersten Blick so zu sein, aber letztendlich stimmten „nur“ 43,6% der Wähler für die Tories. Nach Verhältniswahlrecht hätte Johnson keine parlamentarische Mehrheit für seinen Brexit und das Drama der letzten Jahre würde sich fortsetzen.

      Das die SNP von 59 Sitzen in Schottland 48 Sitze (+13) erreichen und dabei mehrheitlich diese Gewinne bei den Tory-Seats abschöpfen konnte, ist bei dieser „Brexit-dominierten Wahl 2019“ doch offensichtlich ein eindeutiges Votum der schottischen Wähler, oder etwa nicht? Und wenn man die Ergebnisse der LibDems (4 Seats) noch dazu nimmt (die ja auch klar für Remain positioniert sind) haben die Schotten eine 52:7 Mehrheit für Remain gewählt.

      Und im Referendum war das Votum auch eindeutig: Alle schottischen Councils haben für Remain gestimmt und in absoluten Zahlen waren das 1.661.000 Remain gegen 1.018.000 Leave. Das nenne ich aber mal eine deutliche Mehrheit.
      Go Pack Go!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von GoPackGo! ()

    • GoPackGo! schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Wie hätte die Wahl denn eigentlich ausgehen sollen, um diese Rachegelüste erneuten Unabhängigkeitsbestrebungen nicht wieder aufflammen zu lassen?

      Über den Brexit wurde damals abgestimmt (eine knappe Mehrheit sprach sich meiner Erinnerung nach dafür aus) und diese Wahl jetzt, erscheint doch arg als eine Bestätigung der damaligen Wahl. Eine Labourmehrheit hätte auch keine Abkehr vom Brexit bedeutet, jedenfalls nicht wenn man ihrem Wahlkampf Glauben schenken darf.

      Zudem gabs bei der Brexitabstimmung in Schottland damals ja auch keinen Erdrutschsieg für Remain. Aber bei 62 zu 38 ist das Mehrheitswahlrecht auf einmal ein willkommenes Gut.
      Da muss ich dir leider widersprechen:
      Das erscheint, bedingt durch das Mehrheitswahlrecht, auf den ersten Blick so zu sein, aber letztendlich stimmten „nur“ 43,6% der Wähler für die Tories. Nach Verhältniswahlrecht hätte Johnson keine parlamentarische Mehrheit für seinen Brexit und das Drama der letzten Jahre würde sich fortsetzen.

      Das die SNP von 59 Sitzen in Schottland 48 Sitze (+13) erreichen und dabei mehrheitlich diese Gewinne bei den Tory-Seats abschöpfen konnte, ist bei dieser „Brexit-dominierten Wahl 2019“ doch offensichtlich ein eindeutiges Votum der schottischen Wähler, oder etwa nicht? Und wenn man die Ergebnisse der LibDems (4 Seats) noch dazu nimmt (die ja auch klar für Remain positioniert sind) haben die Schotten eine 52:7 Mehrheit für Remain gewählt.
      Du benutzt immernoch die Zahlen aus dem Mehrheitswahlrecht, wenn sie dir passen und nach dem Verhältniswahlrecht, wenn die dir nicht passen.

      Die SNP hat in Schottland auch "nur" 45% und vermeintliche Brexitparteien (CON + LAB) haben über 75% im Parlament (natürlich nicht für "Johnsons Brexit", weil man diese Einschränkung fürs Argument brauch). Irrsinnig das so aufzurechnen, weil Leute Parteien (besonders auch die SNP) auch aus anderen Gründen wählen, aber die Zahlensuche nach gewünschtem Ergebnis können immer auch andere spielen.

      GoPackGo! schrieb:

      Und im Referendum war das Votum auch eindeutig: Alle schottischen Councils haben für Remain gestimmt und in absoluten Zahlen waren das 1.661.000 Remain gegen 1.018.000 Leave. Das nenne ich aber mal eine deutliche Mehrheit.
      ab wann ist eine Mehrheit groß genug um daraus politischen Auftrag abzuleiten? Der Brexit vote war es nicht, diese Wahl ist es in diesem Sinne nicht, aber das SNP-Ergebnis ist es für das gleiche (politisch präferierte) Wolkenkuckucksnest eines wie immer gearteten leave dann doch. Was 10% so ausmachen können...
      -----------------
      Team Goff
      Anakin rettete die Jünglinge vor einem Leben als Weltraumterroristen!
    • Doylebeule schrieb:

      GoPackGo! schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Wie hätte die Wahl denn eigentlich ausgehen sollen, um diese Rachegelüste erneuten Unabhängigkeitsbestrebungen nicht wieder aufflammen zu lassen?

      Über den Brexit wurde damals abgestimmt (eine knappe Mehrheit sprach sich meiner Erinnerung nach dafür aus) und diese Wahl jetzt, erscheint doch arg als eine Bestätigung der damaligen Wahl. Eine Labourmehrheit hätte auch keine Abkehr vom Brexit bedeutet, jedenfalls nicht wenn man ihrem Wahlkampf Glauben schenken darf.

      Zudem gabs bei der Brexitabstimmung in Schottland damals ja auch keinen Erdrutschsieg für Remain. Aber bei 62 zu 38 ist das Mehrheitswahlrecht auf einmal ein willkommenes Gut.
      Da muss ich dir leider widersprechen:Das erscheint, bedingt durch das Mehrheitswahlrecht, auf den ersten Blick so zu sein, aber letztendlich stimmten „nur“ 43,6% der Wähler für die Tories. Nach Verhältniswahlrecht hätte Johnson keine parlamentarische Mehrheit für seinen Brexit und das Drama der letzten Jahre würde sich fortsetzen.

      Das die SNP von 59 Sitzen in Schottland 48 Sitze (+13) erreichen und dabei mehrheitlich diese Gewinne bei den Tory-Seats abschöpfen konnte, ist bei dieser „Brexit-dominierten Wahl 2019“ doch offensichtlich ein eindeutiges Votum der schottischen Wähler, oder etwa nicht? Und wenn man die Ergebnisse der LibDems (4 Seats) noch dazu nimmt (die ja auch klar für Remain positioniert sind) haben die Schotten eine 52:7 Mehrheit für Remain gewählt.
      Du benutzt immernoch die Zahlen aus dem Mehrheitswahlrecht, wenn sie dir passen und nach dem Verhältniswahlrecht, wenn die dir nicht passen.
      Die SNP hat in Schottland auch "nur" 45% und vermeintliche Brexitparteien (CON + LAB) haben über 75% im Parlament (natürlich nicht für "Johnsons Brexit", weil man diese Einschränkung fürs Argument brauch). Irrsinnig das so aufzurechnen, weil Leute Parteien (besonders auch die SNP) auch aus anderen Gründen wählen, aber die Zahlensuche nach gewünschtem Ergebnis können immer auch andere spielen.

      GoPackGo! schrieb:

      Und im Referendum war das Votum auch eindeutig: Alle schottischen Councils haben für Remain gestimmt und in absoluten Zahlen waren das 1.661.000 Remain gegen 1.018.000 Leave. Das nenne ich aber mal eine deutliche Mehrheit.
      ab wann ist eine Mehrheit groß genug um daraus politischen Auftrag abzuleiten? Der Brexit vote war es nicht, diese Wahl ist es in diesem Sinne nicht, aber das SNP-Ergebnis ist es für das gleiche (politisch präferierte) Wolkenkuckucksnest eines wie immer gearteten leave dann doch. Was 10% so ausmachen können...
      Das ist eine ziemliche Unterstellung von dir auf die ich aber nicht weiter eingehen werde.

      Um dann die letzte noch fehlende Zahl zu liefern, damit in allen drei Blöcken beide Sichten auftauchen (die Sitzverteilung in Westminster brauche ich ja nicht aufzuzählen), hier noch die absoluten Ergebnisse für Schottland (in TSD):

      SNP: 1.242
      CON: 692
      LibDem: 263
      LAB: 511

      Wer die Politik in UK intensiv verfolgt, wird folgender Aussage nicht widersprechen: Tories haben (nach Verzicht Brexit-Party in Tory-Seats zu kandidieren) die Wähler mit Brexit-Intension hinter sich vereint. Gleichwohl giBt es auch Conservatives-Wähler, die für Remain sind (Minderheit), aber trotzdem CON wählen. Gleiches gilt für Labour, aber da ist das Verhältnis umgedreht. Wenn ich jetzt bei CON und LAB nur 5% - 10% Remainer rausnehme, dann habe ich in etwa das gleiche Verhältnis wie beim Brexit-Referendum. Aber auch nur SNP und LibDems vs. CON/LAB ergibt eine Mehrheit für Remain.

      Jetzt zurück zu deinen ursprünglichen Aussagen, die ich widerlegt habe:

      1. Die GE2019 ist eine Bestätigung des Referendums.
      NEIN, again, Conservatives als Sprachrohr der Brexiteers haben absolut keine Mehrheit bei den Wählern. Also kann das keine Bestätigung sein.

      2. Kein Erdrutsch für Remain in Schottland beim Referendum.
      Nein, again, 1.661 vs. 1.018. Das kannst du drehen und wenden wie du willst, das ist eine überwältigende Mehrheit der Wähler.

      Labour als vermeintliche Leaver Partei zu bezeichnen betrachte ich allerdings als a) Versuch seine eigene Meinung durch Manipulation zu argumentieren, oder b) als Unkenntnis. Alle Demoskopen in UK sind sich einig, das die Mehrheit der Labour Wähler Remain gevotet haben.
      Go Pack Go!
    • GoPackGo! schrieb:

      MM schrieb:

      GoPackGo! schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wie schon geschrieben muss sich die schottische und die englische Regierung einig sein das es ein 2. Referendum geben soll.

      Das sehe ich momentan nicht.
      Die Betonung muss hier bei „momentan“ liegen.Nicola Sturgeon ist eine ganz ausgebuffte Politikerin und wird Johnson so lange vor sich hertreiben und versuchen den innenpolitische Druck so zu erhöhen, dass das von Westminster nicht mehr verweigert werden kann. Das jetzige Design des WA und das erwartete Ergebnis des künftigen Handelsabkommens zwischen EU und UK wird ihr da ganz viel Munition an die Hand geben. Dazu kommt noch die tiefe Abneigung der Mehrheit der Schotten gegen Boris Johnson.
      Dieser wiederum wird nun Schottland punktuell, und dort wo es es sich am besten populistisch ausschlachten lässt, mit Geld zuscheissen. Begleitend wird sein Propaganda-Ministerium (D. Cummings / L. Kuenssberg) alles gegen die SNP im Allgemeinen und Nicola Sturgeon im Besonderen aufbieten.

      Da sich die soziale und wirtschaftliche Situation in UK unter einem realpolitischen vollkommen unfähigen Boris Johnson (und den vielen extrem schwierigen Herausforderungen) in den nächsten Jahren allerdings von einer Krise in die nächste begeben wird, sehe ich dort durchaus gute Chancen für ein zweites IndyRef.
      Das geht an dem kalten Faktum vorbei, dass Schottland nur dann das UK verlassen kann, wenn Westminster ein zweites Referendum zulässt. Sturgeon und die SNP haben 0,0 Hebel, um dies durchzusetzen. Was wollen die dann machen ? Katalonien 2.0 ? Mal ganz abgesehen davon, würde die EU keine wilde Abspaltung anerkennen, um keinen Präzedenzfall zu schaffen.
      Die Schotten bleiben Briten, ob sie wollen oder nicht. Solange in Westminster niemand auf die SNP angewiesen ist, gibts kein Referendum mehr.
      Wenn du aufmerksam lesen würdest, wäre dir nicht entgangen, dass das so genannte „Faktum“ von mir zweimal erwähnt wurde und deshalb bekannt ist. Und sie haben Hebel, auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst. Deshalb ist dein letzter Satz so inhaltlich nicht richtig, auch wenn der Ausgang völlig offen ist. Beides ist möglich.
      Ich lese gern aufmerksam, welche Hebel das denn sind.
      Mit Derek Carr werden die Raiders nie etwas gewinnen :angry Time to move on !
    • MM schrieb:

      GoPackGo! schrieb:

      MM schrieb:

      GoPackGo! schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wie schon geschrieben muss sich die schottische und die englische Regierung einig sein das es ein 2. Referendum geben soll.

      Das sehe ich momentan nicht.
      Die Betonung muss hier bei „momentan“ liegen.Nicola Sturgeon ist eine ganz ausgebuffte Politikerin und wird Johnson so lange vor sich hertreiben und versuchen den innenpolitische Druck so zu erhöhen, dass das von Westminster nicht mehr verweigert werden kann. Das jetzige Design des WA und das erwartete Ergebnis des künftigen Handelsabkommens zwischen EU und UK wird ihr da ganz viel Munition an die Hand geben. Dazu kommt noch die tiefe Abneigung der Mehrheit der Schotten gegen Boris Johnson.Dieser wiederum wird nun Schottland punktuell, und dort wo es es sich am besten populistisch ausschlachten lässt, mit Geld zuscheissen. Begleitend wird sein Propaganda-Ministerium (D. Cummings / L. Kuenssberg) alles gegen die SNP im Allgemeinen und Nicola Sturgeon im Besonderen aufbieten.

      Da sich die soziale und wirtschaftliche Situation in UK unter einem realpolitischen vollkommen unfähigen Boris Johnson (und den vielen extrem schwierigen Herausforderungen) in den nächsten Jahren allerdings von einer Krise in die nächste begeben wird, sehe ich dort durchaus gute Chancen für ein zweites IndyRef.
      Das geht an dem kalten Faktum vorbei, dass Schottland nur dann das UK verlassen kann, wenn Westminster ein zweites Referendum zulässt. Sturgeon und die SNP haben 0,0 Hebel, um dies durchzusetzen. Was wollen die dann machen ? Katalonien 2.0 ? Mal ganz abgesehen davon, würde die EU keine wilde Abspaltung anerkennen, um keinen Präzedenzfall zu schaffen.Die Schotten bleiben Briten, ob sie wollen oder nicht. Solange in Westminster niemand auf die SNP angewiesen ist, gibts kein Referendum mehr.
      Wenn du aufmerksam lesen würdest, wäre dir nicht entgangen, dass das so genannte „Faktum“ von mir zweimal erwähnt wurde und deshalb bekannt ist. Und sie haben Hebel, auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst. Deshalb ist dein letzter Satz so inhaltlich nicht richtig, auch wenn der Ausgang völlig offen ist. Beides ist möglich.
      Ich lese gern aufmerksam, welche Hebel das denn sind.
      Tust du nicht, und bevor du das nicht zugibst, gibt es auch keine Hebel! 8o
      Go Pack Go!
    • GoPackGo! schrieb:

      MM schrieb:

      GoPackGo! schrieb:

      MM schrieb:

      GoPackGo! schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wie schon geschrieben muss sich die schottische und die englische Regierung einig sein das es ein 2. Referendum geben soll.

      Das sehe ich momentan nicht.
      Die Betonung muss hier bei „momentan“ liegen.Nicola Sturgeon ist eine ganz ausgebuffte Politikerin und wird Johnson so lange vor sich hertreiben und versuchen den innenpolitische Druck so zu erhöhen, dass das von Westminster nicht mehr verweigert werden kann. Das jetzige Design des WA und das erwartete Ergebnis des künftigen Handelsabkommens zwischen EU und UK wird ihr da ganz viel Munition an die Hand geben. Dazu kommt noch die tiefe Abneigung der Mehrheit der Schotten gegen Boris Johnson.Dieser wiederum wird nun Schottland punktuell, und dort wo es es sich am besten populistisch ausschlachten lässt, mit Geld zuscheissen. Begleitend wird sein Propaganda-Ministerium (D. Cummings / L. Kuenssberg) alles gegen die SNP im Allgemeinen und Nicola Sturgeon im Besonderen aufbieten.
      Da sich die soziale und wirtschaftliche Situation in UK unter einem realpolitischen vollkommen unfähigen Boris Johnson (und den vielen extrem schwierigen Herausforderungen) in den nächsten Jahren allerdings von einer Krise in die nächste begeben wird, sehe ich dort durchaus gute Chancen für ein zweites IndyRef.
      Das geht an dem kalten Faktum vorbei, dass Schottland nur dann das UK verlassen kann, wenn Westminster ein zweites Referendum zulässt. Sturgeon und die SNP haben 0,0 Hebel, um dies durchzusetzen. Was wollen die dann machen ? Katalonien 2.0 ? Mal ganz abgesehen davon, würde die EU keine wilde Abspaltung anerkennen, um keinen Präzedenzfall zu schaffen.Die Schotten bleiben Briten, ob sie wollen oder nicht. Solange in Westminster niemand auf die SNP angewiesen ist, gibts kein Referendum mehr.
      Wenn du aufmerksam lesen würdest, wäre dir nicht entgangen, dass das so genannte „Faktum“ von mir zweimal erwähnt wurde und deshalb bekannt ist. Und sie haben Hebel, auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst. Deshalb ist dein letzter Satz so inhaltlich nicht richtig, auch wenn der Ausgang völlig offen ist. Beides ist möglich.
      Ich lese gern aufmerksam, welche Hebel das denn sind.
      Tust du nicht, und bevor du das nicht zugibst, gibt es auch keine Hebel! 8o
      Ernsthaft ?
      Mit Derek Carr werden die Raiders nie etwas gewinnen :angry Time to move on !
    • Na gut, nach der ziemlich langen Weihnachtsfeier hier ein paar Stichworte zum selber googeln....

      - the Union of the Kingdoms of Scotland and England
      - Scotland Bill
      - section 30 order
      - consultative referendum
      - democratic wishes of the Scottish people
      - AUOB

      Ja, technisch betrachtet wird die Zustimmung aus Westminster benötigt, aber praktisch hat NS jede Menge Instrumente zur Hand um den Druck auf BJ sehr hoch zu halten. Und das wird sie tun und dann warten wir mal ab was sich 2020 so ergeben wird...
      Go Pack Go!
    • Was man jetzt übrigens auch nicht vergessen sollte ist das erstmal sowieso alles beim alten bleibt. Selbst wenn Johnson jetzt zum 01.01 den Brexit vollzieht läuft dann ja die einjährige Übergangsfrist in der sich nichts ändert und während der die Beziehungen zwischen der EU und UK verhandelt werden sollen. Wenn man mal so querliest scheinen sich aber fast alle einig zu sein das es utopisch ist das gesteckte Ziel in einem Jahr zu erreichen. Es ist also mehr als im Bereich des wahrscheinlichen das wir in einem Jahr wieder über einen Aufschub des Status Quo sprechen weil die Verhandlungen nicht abgeschlossen sind und wenn es ganz blöd läuft wird dann über den Verhandlungsstatus im britischen Unterhaus abgestimmt und wir sind wieder genau da wo wir vor der Wahl waren.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • exit schrieb:

      Was man jetzt übrigens auch nicht vergessen sollte ist das erstmal sowieso alles beim alten bleibt. Selbst wenn Johnson jetzt zum 01.01 den Brexit vollzieht läuft dann ja die einjährige Übergangsfrist in der sich nichts ändert und während der die Beziehungen zwischen der EU und UK verhandelt werden sollen. Wenn man mal so querliest scheinen sich aber fast alle einig zu sein das es utopisch ist das gesteckte Ziel in einem Jahr zu erreichen. Es ist also mehr als im Bereich des wahrscheinlichen das wir in einem Jahr wieder über einen Aufschub des Status Quo sprechen weil die Verhandlungen nicht abgeschlossen sind und wenn es ganz blöd läuft wird dann über den Verhandlungsstatus im britischen Unterhaus abgestimmt und wir sind wieder genau da wo wir vor der Wahl waren.
      Zwei Anmerkungen dazu:

      1. Das WA sieht nur eine einmalige Verlängerung vor. Die wird kommen, da bin ich mir ganz sicher.

      2. Im Unterhaus wird in den nächsten Jahren nicht mehr debattiert oder abgestimmt. Da wird nur noch exekutiert was Johnson/Cummings vorgeben.
      Go Pack Go!
    • GoPackGo! schrieb:

      exit schrieb:

      Was man jetzt übrigens auch nicht vergessen sollte ist das erstmal sowieso alles beim alten bleibt. Selbst wenn Johnson jetzt zum 01.01 den Brexit vollzieht läuft dann ja die einjährige Übergangsfrist in der sich nichts ändert und während der die Beziehungen zwischen der EU und UK verhandelt werden sollen. Wenn man mal so querliest scheinen sich aber fast alle einig zu sein das es utopisch ist das gesteckte Ziel in einem Jahr zu erreichen. Es ist also mehr als im Bereich des wahrscheinlichen das wir in einem Jahr wieder über einen Aufschub des Status Quo sprechen weil die Verhandlungen nicht abgeschlossen sind und wenn es ganz blöd läuft wird dann über den Verhandlungsstatus im britischen Unterhaus abgestimmt und wir sind wieder genau da wo wir vor der Wahl waren.
      Zwei Anmerkungen dazu:
      1. Das WA sieht nur eine einmalige Verlängerung vor. Die wird kommen, da bin ich mir ganz sicher.

      2. Im Unterhaus wird in den nächsten Jahren nicht mehr debattiert oder abgestimmt. Da wird nur noch exekutiert was Johnson/Cummings vorgeben.
      Zu 1. das mag ja sein, aber ich sehe nicht das die EU 2021 die Briten ohne Deal gehen lassen wird weil man nicht fertig verhandelt hat. Da wird es genauso wieder zu Aufschüben für ein paar Monate oder sogar ein halbes Jahr kommen weil da einfach niemandem dran gelegen ist dass das scheitert.

      Zu 2. im Prinzip richtig, aber wenn es nochmal heißen sollte das ein Hard Brexit möglich wird sehe ich das nicht als in Stein gemeißelt. Auch bei den Konservativen hat die Idee keine Mehrheit.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • exit schrieb:

      GoPackGo! schrieb:

      exit schrieb:

      Was man jetzt übrigens auch nicht vergessen sollte ist das erstmal sowieso alles beim alten bleibt. Selbst wenn Johnson jetzt zum 01.01 den Brexit vollzieht läuft dann ja die einjährige Übergangsfrist in der sich nichts ändert und während der die Beziehungen zwischen der EU und UK verhandelt werden sollen. Wenn man mal so querliest scheinen sich aber fast alle einig zu sein das es utopisch ist das gesteckte Ziel in einem Jahr zu erreichen. Es ist also mehr als im Bereich des wahrscheinlichen das wir in einem Jahr wieder über einen Aufschub des Status Quo sprechen weil die Verhandlungen nicht abgeschlossen sind und wenn es ganz blöd läuft wird dann über den Verhandlungsstatus im britischen Unterhaus abgestimmt und wir sind wieder genau da wo wir vor der Wahl waren.
      Zwei Anmerkungen dazu:1. Das WA sieht nur eine einmalige Verlängerung vor. Die wird kommen, da bin ich mir ganz sicher.

      2. Im Unterhaus wird in den nächsten Jahren nicht mehr debattiert oder abgestimmt. Da wird nur noch exekutiert was Johnson/Cummings vorgeben.
      Zu 1. das mag ja sein, aber ich sehe nicht das die EU 2021 die Briten ohne Deal gehen lassen wird weil man nicht fertig verhandelt hat. Da wird es genauso wieder zu Aufschüben für ein paar Monate oder sogar ein halbes Jahr kommen weil da einfach niemandem dran gelegen ist dass das scheitert.
      Zu 2. im Prinzip richtig, aber wenn es nochmal heißen sollte das ein Hard Brexit möglich wird sehe ich das nicht als in Stein gemeißelt. Auch bei den Konservativen hat die Idee keine Mehrheit.
      Ich habe jetzt deinen Kommentar zu 1. dreimal gelesen. Ich verstehe ihn im Kontext zu meiner Aussage leider immer noch nicht.

      Zu 2. sind wir offensichtlich unterschiedlicher Auffassung. Ja, ich bin bei dir. Viele Tories wollen keinen „Hard Brexit“, aber Johnson hat die Partei dermaßen im Griff und alle Abgeordneten mit Hirn und Verstand wissen trotzdem was ihnen droht, sollten sie dem Whip widersprechen. Da brauchen wir nichts mehr an parlamentarischen Diskussionen zu erwarten. Außerdem gibt es immer noch die ERG und die werden alle auf Linie bringen. Es gibt eben keinen Dominic Grieves oder Anna Sobrey mehr in dieser Partei.
      Go Pack Go!
    • GoPackGo! schrieb:

      exit schrieb:

      GoPackGo! schrieb:

      exit schrieb:

      Was man jetzt übrigens auch nicht vergessen sollte ist das erstmal sowieso alles beim alten bleibt. Selbst wenn Johnson jetzt zum 01.01 den Brexit vollzieht läuft dann ja die einjährige Übergangsfrist in der sich nichts ändert und während der die Beziehungen zwischen der EU und UK verhandelt werden sollen. Wenn man mal so querliest scheinen sich aber fast alle einig zu sein das es utopisch ist das gesteckte Ziel in einem Jahr zu erreichen. Es ist also mehr als im Bereich des wahrscheinlichen das wir in einem Jahr wieder über einen Aufschub des Status Quo sprechen weil die Verhandlungen nicht abgeschlossen sind und wenn es ganz blöd läuft wird dann über den Verhandlungsstatus im britischen Unterhaus abgestimmt und wir sind wieder genau da wo wir vor der Wahl waren.
      Zwei Anmerkungen dazu:1. Das WA sieht nur eine einmalige Verlängerung vor. Die wird kommen, da bin ich mir ganz sicher.
      2. Im Unterhaus wird in den nächsten Jahren nicht mehr debattiert oder abgestimmt. Da wird nur noch exekutiert was Johnson/Cummings vorgeben.
      Zu 1. das mag ja sein, aber ich sehe nicht das die EU 2021 die Briten ohne Deal gehen lassen wird weil man nicht fertig verhandelt hat. Da wird es genauso wieder zu Aufschüben für ein paar Monate oder sogar ein halbes Jahr kommen weil da einfach niemandem dran gelegen ist dass das scheitert.Zu 2. im Prinzip richtig, aber wenn es nochmal heißen sollte das ein Hard Brexit möglich wird sehe ich das nicht als in Stein gemeißelt. Auch bei den Konservativen hat die Idee keine Mehrheit.
      Ich habe jetzt deinen Kommentar zu 1. dreimal gelesen. Ich verstehe ihn im Kontext zu meiner Aussage leider immer noch nicht.
      Zu 2. sind wir offensichtlich unterschiedlicher Auffassung. Ja, ich bin bei dir. Viele Tories wollen keinen „Hard Brexit“, aber Johnson hat die Partei dermaßen im Griff und alle Abgeordneten mit Hirn und Verstand wissen trotzdem was ihnen droht, sollten sie dem Whip widersprechen. Da brauchen wir nichts mehr an parlamentarischen Diskussionen zu erwarten. Außerdem gibt es immer noch die ERG und die werden alle auf Linie bringen. Es gibt eben keinen Dominic Grieves oder Anna Sobrey mehr in dieser Partei.
      Na ja, Du hast geschrieben das nur eine Verlängerung vorgesehen ist und ich wollte damit zum Ausdruck bringen dass das ja sein mag, aber dass das sicher niemanden davon abhalten wird eine zweite oder dritte Verlängerung zu genehmigen wenn die Aussicht besteht die Verhandlungen dadurch zu Ende zu bringen und einen harten Brexit zu vermeiden.

      Ja und mit zweitens hast Du recht, da haben wir verschiedene Ansichten. Die Zeit wird es zeigen.
      erstmals einen Beitrag wegzensiert bekommen. Bin ein Rebell :hinterha:
    • Warten wir mal ab was die Zukunft bringt. Heute war in der Presse zu lesen, Johnson beabsichtigt eine Verlängerung der Transition-Phase über den 31.12.20 hinaus per Gesetz auszuschließen. Das ist sicherlich nur mal wieder ein Signal an die ERG und die anderen No-deal Holzköpfe in seiner Wählerschaft, um aufzuzeigen wie ernsthaft er "Get Brexit Done" meint. Außerdem soll es sicherlich als Drohgebärde gegenüber der EU dienen (Deal or No Deal). Lachhaft....

      So oder so wird es spätestens ab dem Herbst wieder spannend werden, wenn die Transition langsam zu Ende geht. Ich traue ihm erneut zu die Verhandlungen mit utopischen Forderungen zu verschleppen um dann erst wieder auf den letzten Drücker einen Deal erzielen zu wollen. Dass das beim letzten mal eigentlich so nicht funktioniert hat, weil das ja nur ein Aufwärmen eines anderen Deals war, hat die Öffentlichkeit ja bisher nicht ausreichend zur Kenntnis genommen.

      Außerdem wird er grandiose Probleme mit seinem Kumpel im Weißen Haus bekommen. Erstens wird Mr. "Make America Great Again" eine Teufel tun den Briten größere Zugeständnisse zu machen (z.B. NHS oder Lebensmittelstandards aus den Verhandlungen rauszunehmen) und zweitens wird mit jedem Zugeständnis Richtung der US-Unterhändler die Abweichung zu EU-Standards immer größer werden. Resultierend daraus ist alles andere als ein "Canada Minus" utopisch. Und das bedeutet dann zwangsweise die 2. Phase der De-Industrialisierung des Vereinigten Königreiches nach Margaret Thatcher. Denn eine reine Zollfreiheit (im besten Fall) reicht für die fest vernetzte und interkontinentale Produktion heutiger Industriegüter nicht aus.

      Die armen Teufel im Norden, die ihm auf den Leim gegangen sind, werden die ersten sein, die das zu spüren bekommen werden. Aber für die ist es dann auf lange Sicht zu spät, die Schere zwischen Nord und Süd wird noch weiter auseinander gehen und das bei gleichzeitiger Reduktion der Arbeitnehmerrechte. Der Schaden wird durch den Abzug großer Arbeitgeber irreparabel werden; ich möchte mir die langfristigen Auswirkungen gar nicht vorstellen. Da sich dieser Prozess aber ziemlich wahrscheinlich über einige Jahre in seinen Konsequenzen hinziehen wird, und die Regierung Johnson alle (vor allem die EU) nur nicht sich selber als die Schuldigen darstellen wird, habe ich sogar relativ wenig Hoffnung auf eine Änderung der Machtverhältnisse bei der nächsten Wahl.
      Go Pack Go!