NBA Saison 2022/23

  • Ich hatte die Cavs bei einem Mitchell-Trade nicht auf dem Schirm. Aber als zweiter Guard neben Garland ergibt das sehr viel Sinn.

  • Uiuiui. Die Celtics müssen nächste Saison auf Coach Ime Udoka verzichten. Nachdem eine Beziehung zu einer Mitarbeiterin publik wurde, haben die Celtics ihn für die komplette Saison Suspendiert. Wie einvernehmlich diese Beziehung war, war am Ende wohl der Stein des Anstoßes, der zu einer internen Untersuchung und nun zur Entscheidung der Celtics führte.

    In vier Tagen beginnt das Trainingscamp, das leitet nun Joe Mazzulla.

    Beverly Hills 90210, Cleveland Browns 3

  • Und der NBA League Pass klappt immer noch nicht richtig. Hat zwar ein Riesen Sprung im Bild gemacht, aber ich habe plötzlich Untertitel die sich nicht ausblenden lassen :bengal

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  • Dazu läuft es bei mir auf dem Apple TV nicht. Bekomme immer einen Fehler, wenn ich ein Spiel anschauen will und es stürzt ab, wenn ich eine Zusammenfassung wähle.

  • Und der NBA League Pass klappt immer noch nicht richtig. Hat zwar ein Riesen Sprung im Bild gemacht, aber ich habe plötzlich Untertitel die sich nicht ausblenden lassen :bengal

    Hast du schon eine Lösung gefunden? Nervt wirklich ungemein.

  • Hast du schon eine Lösung gefunden? Nervt wirklich ungemein.

    Ja habe ich. Über die Chromecast mit Google TV App konnte ich die Untertitel über CC ausschalten. Diese Einstellung hat er dann bei allen anderen Apps Übernommen und jetzt sind die Untertitel auch bei Apple TV weg. Aber die ganzen Apps sind noch eine Katastrophe, bei Apple TV läuft zb NBA TV nicht, bei allen anderen geht es. Da werden hoffentlich noch zeitnah Updates kommen

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  • Draymond schon im Playoff-Modus:

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    Unbestätigten Gerüchten zufolge gabs zuletzt wohl ein wenig Trash Talk zwischen Jordan Poole, der tendenziell eine Tyler-Herro-35-Mille-pro-Jahr-Verlängerung bekommen könnte, und Green, der sein letztes Vertragsjahr ausspielen wird/muss und in diesem Sommer keine Vertragsverlängerung bekommt.

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  • Vergangene Nacht ging die neue NBA-Saison mit den ersten beiden Spielen los, die meine Prognosen natürlich schon komplett beeinflusst haben :tongue2:

    Osten:

    1. Philadelphia 76ers (Zu: PJ Tucker, De’Anthony Melton, Montrezl Harrell, Danuel House; Ab: Danny Green)

    Trotz enttäuschendem Abschneiden in den Playoffs hielt man im Sommer an James Harden fest und verlängerte seinen Vertrag. Allerdings mit genügend Spielraum, um PJ Tucker zu verpflichten, Hardens alten Buddy aus Houston-Zeiten. Dazu noch Melton, Bank-Scorer Harrell und Schütze House. Die Neuen sollen die Schwächen des Kaders ausmerzen und offensiv mit anpacken, wenn Harden in den Playoffs wieder eine No-Show abliefert. Auch defensiv muss man eine Schippe drauflegen, insbesondere wenn Maxey und Harden gemeinsam auf dem Feld stehen. Thybulle ist ein weiteres Playoff-Problem, da er offensiv zu wenig bringt. Wo seine Minuten jetzt mit Tucker in der Rotation landen, wird man sehen müssen. Fraglich ist, ob man in Philadelphia mit diesem Kader zufrieden ist, oder ob man versucht, Harris für ein Upgrade zu traden, da er zuletzt klar abbaute und für einen reinen Catch-and-Shoot-Flügel deutlich überbezahlt ist. Zumindest die Regular Season sollte mit einem gesunden Embiid kein Problem sein, wenn er fit bleibt. Auch ohne den Dauer-MVP-Kandidaten sollten die Zugänge gut genug ins System passen, um an die 60 Siege zu holen. Aber das Philly-Problem lauert in den Playoffs.

    2. Milwaukee Bucks (Zu: Joe Ingles; Ab: DeAndre Bembry)

    Der Champion von 2021 geht ein weiteres Jahr mit der alten Kapelle an den Start. Man war mit dem Abschneiden nicht ganz unzufrieden, immerhin war man nur einen gesunden Khris Middleton von den Eastern Conference Finals entfernt. Giannis ist immer noch der beste Spieler der Liga und mitten in der Prime. Die Puzzleteile um ihn herum sind eingespielt, passen super und werden mit dem intelligenten Schützen Joe Ingles noch verstärkt, warum sollten die Bucks also nicht erneut um den Titel mitspielen? Zum einen nagt auch an ihnen der Zahn der Zeit, Holiday, wichtige Bankspieler und Middleton sind schon über 30, Letzterer zudem zum Saisonstart schon wieder verletzt. Giannis nahm im Sommer zudem an der EM teil, hat er die Kondition für die lange Knochenmühle NBA-Saison oder könnte ihm in den Playoffs die Kraft ausgehen?

    3. Miami Heat (Zu: Nikola Jovic; Ab: PJ Tucker)

    Die Heat sind wieder ein Kandidat für ein Team, das in der Regular Season lange unter dem Radar fliegt und am Ende an der Spitze stehen könnte. Der Kader ist eingespielt, Spoelstra einer der besten Trainer der Liga, Bam ein Kandidat für den DPOY, Jimmy Butler wuchs in den Playoffs über sich hinaus und man hofft nun auf ein volles Jahr mit Oladipo. Finden die Heat nach Robinson und Strus den nächsten Leistungsträger, der aus dem Nichts kommt? Ist es vielleicht Rookie Jovic? Mal sehen, wie viele Load-Management-DNPs der 36-jährige Lowry und Butler bekommen und ob das letzte Jahr von Duncan Robinson nur ein Ausreißer war. Ansonsten sollten die Heat wieder im Conference-Halbfinale stehen. Mindestens.

    4. Boston Celtics (Zu: Malcolm Brogdon, Danilo Gallinari, Blake Griffin; Ab: - )

    Vor wenigen Monaten sah alles in Boston sehr rosig aus. NBA-Finals mit einem Kader um Tatum, Brown und DPOY Smart, dazu zwei passende Zugänge für die Tiefe in Brogdon und Gallinari. Alles schien bereit für den Run auf das nächste Banner für die Celtics. Doch es sollte anders kommen. Gallinari muss mit Knieproblemen Monate aussetzen, dafür wurde kurz vor Saisonbeginn noch Blake Griffin geholt, der eigentlich kaum noch spielen kann. Nicht die einzige Verletzung, Robert Williams wurde ebenfalls am Knie operiert und setzt mindestens einen Monat aus. Und dann natürlich noch Ime Udoka. Nachdem eine Affäre mit einer Mitarbeiterin durchsickerte, wurde der junge Coach von den Celtics für die ganze Saison suspendiert, eine Untersuchung eingeleitet. Unwahrscheinlich, dass er noch einmal zurückkehrt. Viel Chaos im Club. Kann (Interims-)Coach Joe Mazzulla die Wogen glätten und das Niveau halten?

    5. Brooklyn Nets (Zu: Royce O’Neale, TJ Warren; Ab: Bruce Brown, Andre Drummond, Goran Dragic, LaMarcus Aldridge)

    Die Wundertüte der Liga. Fast wäre es über den Sommer zur Implosion gekommen, nachdem Kyrie Irving erst den Opt-In machte und Kevin Durant dann einen Trade forderte und der Organisation fast die Pistole auf die Brust setzte, entweder ihn oder GM Sean Marks und Coach Steve Nash zu halten. Wochenlange Spekulationen brachten am Ende nichts Zählbares, sodass sowohl Durant als auch Irving, Marks und Nash als Nets in die neue Saison gehen und auf dem Court zum ersten Mal Unterstützung von Ben Simmons erhalten. Spielerisch ist das Team sicherlich ein Kandidat für eine lange Saison, doch der nächste Nebenkriegsschauplatz ist nur eine Kyrie-Irving-Aktion entfernt. Aber zumindest wird es interessant anzusehen sein.

    6. Atlanta Hawks (Zu: Dejounte Murray, Justin Holiday; Ab: Kevin Huerter, Delon Wright, Danilo Gallinari)

    War der Einzug in die Conference Finals nur ein Strohfeuer? Nachdem die Hawks überraschend die Runde der letzten vier erreichten, folgte in der darauffolgenden Saison wieder der Absturz ins Mittelfeld der Conference. Die Playoffs wurden noch erreicht, gegen die Heat konnte man aber nur eins von fünf Spielen gewinnen. Im Sommer wurde daher etwas nachgelegt und mit Dejounte Murray ein wichtiger Trade getätigt. Der Ex-Spur und All-Star soll dem Backcourt endlich etwas Defense hinzufügen und sich um gegnerische Guards kümmern, damit sich Young ganz auf seine Offensive konzentrieren kann. Die beiden sollten sich sehr gut ergänzen. Flügel De’Andre Hunter wurde noch kurz vor Saisonbeginn verlängert, John Collins ist trotz Vertragsverlängerung weiterhin Bestandteil vieler Trade-Gerüchte und von Okongwu erwartet man viel im neuen Jahr, vor allem, weil die Bank durch den Huerter-Abgang gelitten hat.

    7. Toronto Raptors (Zu: Otto Porter; Ab: - )

    In Kanada verlässt man sich auch im neuen Jahr auf den Kern aus Pascal Siakam, Fred VanVleet und OG Anunoby. Viel hat sich im Sommer nämlich nicht getan. Ein paar Vets wurden gehalten, Porter kam aus Golden State. Die Hoffnungen liegen also auf einem weiteren Sprung von RotY Scottie Barnes, den man daher auch nicht in einem Durant-Trade verlieren wollte. Hoffnung Nummer 2 ist, dass man nicht schon wieder so schlecht aus dem Feld schießt wie im vergangenen Jahr, als man vor allem durch gutes Rebounding viele zweite Chancen erhielt. Die Defense sollte dafür erneut halten. Macht Barnes den erwarteten zweiten Schritt, kann man auch die Play-Ins hinter sich lassen.

    8. Cleveland Cavaliers (Zu: Donovan Mitchell, Ricky Rubio, Robin Lopez; Ab: Collin Sexton, Lauri Markkanen, Rajon Rondo)

    Die Cavaliers waren am größten Blockbuster-Trade des Sommers beteiligt, als sie aus dem Nichts Donovan Mitchell verpflichteten. Der All-Star in Utah wird als der benötigte Playoff-Booster gesehen und ist ein Upgrade zu Sexton. Dass die Cavs sich schon als kommender Titelaspirant sehen, liegt an der starken Entwicklung seiner jungen Bigs Mobley und Allen sowie Darius Garland als Ballverteiler. Vor allem defensiv machen dem Frontcourt wenige Teams etwas vor, Mobley könnte schon 2023 ein Wort um individuelle Auszeichnungen mitsprechen. Auch die Bank wurde mit Rückkehrer Rubio und Veteran Lopez verstärkt. Warum sehe ich sie also nur in den Play-Ins? Mitchell muss erst noch beweisen, dass er und Garland sich nicht im Weg stehen. Und dann hat dieses Team einfach keine Wings. Eine eklatante Schwachstelle in der Kaderplanung. Die Cavs sind auf dem besten Weg zum Contender. Nur noch nicht dieses Jahr.

    9. Chicago Bulls (Zu: Andre Drummond, Goran Dragic; Ab: Troy Brown)

    Auch die Bulls scheinen mit dem Abschneiden im vergangenen Jahr zufrieden zu sein. Anders lässt sich der Mangel an Initiative im Sommer kaum erklären. Zum Teil nachvollziehbar, wenn fit, waren die Bulls immerhin in der Eastern-Spitzengruppe. Doch es gibt auch Skepsis. Nach der Vertragsverlängerung ist man dauerhaft von der Gesundheit und Leistung LaVines abhängig und DeRozan, so effektiv er im vergangenen Jahr auch war, wird nicht jünger und ob Lonzo Ball nach Knie-OP in der Saison, manche sagen sogar jemals wieder, aufläuft, steht in den Sternen. Viele Fragezeichen, zu wenige Antworten in der Offseason. Man kann nicht nur auf den nächsten Schritt von Patrick Williams hoffen. Zumal es im Osten dieses Mal weniger tankende Teams gibt. Es wird schwer für die Bulls.

    10. New York Knicks (Zu: Jalen Brunson, Isaiah Hartenstein; Ab: Alec Burks, Nerlens Noel, Taj Gibson)

    Ein Jahr nachdem die Knicks die Erwartungen übertrafen und um MIP Julius Randle herum als Vierter im Osten in die Playoffs einzog, landete man wieder auf dem Boden der Tatsachen, der da heißt: Mittelmaß. Die Schwachstelle des Kaders wurde schnell erkannt und mit Jalen Brunson ein Top-Free Agent des Sommers aus Dallas verpflichtet. Dazu kam mit Isaiah Hartenstein ein mehr als solider Backup-Center mit gutem Auge von den Clippers. Sonst tat sich nicht all zu viel im Madison Square Garden, da man kein Paket für Donovan Mitchell schnüren konnte. So geht man erneut mit Evan Fournier auf der Zwei in die Saison, der außer dem 3er nicht mehr viel zu bieten hat. RJ Barrett soll im vierten Jahr nun endlich seinem Draft-Status gerecht werden und wurde nicht nur aus allen Trade-Gerüchten herausgehalten, sondern auch mit frischen 107 Millionen Dollar ab 2023 ausgestattet. Der 22-Jährige lässt bisher zu selten sein Können aufblitzen und muss noch effektiver werden, wenn er irgendwann als Franchise Player angesehen werden will. Vielleicht hilft ja die Unterstützung durch Brunson, um das Team zumindest wieder ins Play-In zu bugsieren.

    11. Washington Wizards (Zu: Monte Morris, Will Barton, Johnny Davis; Ab: Kentavious Caldwell-Pope, Thomas Bryant)

    Bradley Beal ist immer noch in Washington. Nicht nur das, er wurde mit einem neuen Fünf-Jahres-Vertrag und 250 Millionen ausgestattet. Nicht übel dafür, dass die Wizards seit fünf Jahren nie über den achten Platz im Osten hinauskamen. Der 29-Jährige gehrt, wenn gesund, immer noch zu den Top-Shooting Guards der Liga, verpasste in den letzten beiden Jahren allerdings ein Drittel aller Spiele und stand noch keine Minute gemeinsam mit Kristaps Porzingis auf dem Court, den die Wizards im Frühjahr aus Dalls holten. Die Kombination muss also erst noch beweisen, was sie kann. Drumherum bastelte man per Trade am Kader und holte mit Monte Morris die dringende Playmaker-Verstärkung aus Denver. Wing Will Barton kam direkt mit. Beide werden starten. Doch ob das für den Push Richtung Playoffs reicht? Die Defense der ersten Fünf scheint immer noch sehr löchrig zu sein und von der Bank kommt offensiv zu wenig Entlastung. Vielleicht ja übers Play-In.

    12. Orlando Magic (Zu: Paolo Banchero; Ab: Robin Lopez)

    Zwei Jahre in Folge waren die Magic Schlusslicht der sowieso schwachen Southeast Division. Damit soll nun Schluss sein. Grund dafür ist Überraschungs-First-Overall Paolo Banchero. Der Italo-Amerikaner aus Seattle könnte das Puzzlestück sein, nach dem die Magic seit Jahren suchen. Endlich wieder ein Forward, der das Spiel mit seinem Scoring übernehmen und die Last der Magic tragen kann. Das dürfte auch Jalen Suggs zugutekommen und Druck vom Vorjahres-Rookie nehmen, der eine miserable erste Saison spielte und von Franz Wagner in den Schatten gestellt wurde. Überhaupt liest sich das Team auf dem Papier sehr ordentlich. Markelle Fultz ist wieder fit und dirigiert das Geschehen, Cole Anthony bringt Energie von der Bank und mit Wendell Carter und Mo Bamba hat man zwei Arbeiter unter den Brettern. Wenn jetzt noch John Isaac gesund bleibt, könnte dieser Kern zusammenwachsen und den Magic-Fans nicht nur Spaß bereiten, sondern vielleicht auch wieder Siege und eine Postseason einbringen. Im ersten Jahr von Banchero dürfte der Sprung jedoch noch zu groß sein.

    13. Detroit Pistons (Zu: Jaden Ivey, Jalen Durden, Alec Burks, Bojan Bogdanovic; Ab: Jerami Grant, Josh Jackson)

    Nur einen Sieg mehr als die Magic hatte Detroit letzte Saison auf dem Konto, doch es sollte vier Draft-Plätze Unterschied machen. Die Pistons landeten nur Pick 5 in Jaden Ivey, der jedoch als zweiter Guard neben Cade Cunningham ideal aufgehoben ist. Die beiden jungen Guards werden zusammen richtig viel Freude machen. Ob der zweite Lottery Pick Jalen Durden ebenfalls schon im ersten Jahr für Furore sorgen wird, wage ich bei der Konkurrenz zu bezweifeln. Die Pistons scheinen nämlich einen Narren an Marvin Bagley gefressen zu haben und statteten ihn nach 20 Spielen in Detroit mit neuem Dreijahresvertrag aus. Die erste Fünf wird von Shooter Saddiq Bey und kleinem Big Isaiah Stewart komplettiert, von der Bank unterstützen Veteranen-Neuzugänge Bojan Bogdanovic und Alec Burks die jungen Wilden. Ich sehe die Pistons allerdings nicht auf Playoffkurs. Das Team ist sehr jung und wird entsprechend Fehler machen, dazu fehlt es der Starting Five an 3er-Schützen und Defense.

    14. Charlotte Hornets (Zu: Mark Williams; Ab: Miles Bridges, Montrezl Harrell)

    Charlotte gewann vergangene Saison 43 Spiele und scheiterte wieder im Play-In, dieses Mal an den Hawks. Doch das erneute Verpassen der Playoffs war zu viel, James Borrego musste gehen, Steve Clifford ist zurück auf der Bank. Ansonsten gibt es wenig Positives in Charlotte. Die Offseason wurde von der widerlichen Geschichte um Miles Bridges überschattet, der sich Vorwürfe häuslicher Gewalt erwehren muss, nachdem ihm vorgeworfen wird, seine Freundin vor den Augen der beiden gemeinsamen Kinder geschlagen und ihr dabei die Nase gebrochen, eine Gehirnerschütterung verpasst und Rippen geprellt haben soll. Das Verfahren läuft noch, Bridges steht offiziell nicht unter Vertrag und wird wahrscheinlich so schnell kein Basketball spielen. Ihres wichtigen Spielers beraubt, blieben die Hornets überraschend untätig im Sommer. Außer Rookie-Center Mark Williams gibt es keine Verstärkung. Im Kern besteht das Team also aus Terry Rozier, LaMelo Ball und Gordon Hayward. Man verlässt sich ganz auf eine Weiterentwicklung junger Spieler wie Cody Martin und James Bouknight, während man immer noch Mason Plumlee zum Tip-Off aufs Feld schießt. Der Kader hat einfach zu wenig Qualität und Potenzial.

    15. Indiana Pacers (Zu: Bennedict Mathurin, Daniel Theis; Ab: Malcolm Brogdon, Ricky Rubio, TJ Warren)

    Die Pacers sind wahrscheinlich das einzige Team im Osten, das nicht gewinnen will. Nach Jahren im Mittelmaß reicht es irgendwann. Sabonis ging im Februar nach Sacramento, LeVert nach Cleveland und Brogdon im Sommer nach Boston, mit Myles Turner und Buddy Hield gibt es noch Material für Trades. Es wäre ein Wunder, wenn die beiden das Saisonende in Indiana erleben. Die neuen Pacers werden sehr jung sein. Tyrese Haliburton soll der Floor General werden, Jalen Smith die Frontcourt-Defense und die Bretter sichern, mit dem vielseitigen Kanadier Mathurin holte man einen athletischen Scorer in der Draft und Sophomore Chris Duarte will eine solide erste Saison bestätigen und dabei fitter bleiben. Ein Grundgerüst steht also schon. In der kommenden Draft soll dann das Franchise-Centerpiece hinzustoßen.

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  • Westen:

    1. Denver Nuggets (Zu: Kentavious Caldell-Pope, Ish Smith, Bruce Brown, DeAndre Jordan; Ab: Will Barton, Monte Morris, Jamychal Green, Austin Rivers)

    Der Sweep in Runde 1 war, auch wenns gegen den späteren Champion aus Golden State passierte, so natürlich nicht geplant. Erneut musste MVP Jokic früh in die Offseason. In dieser wurde wieder an den Rändern der Rotation gefeilt, denn die eigentlichen Zugänge lauten Jamal Murray und Michael Porter Jr. Beide mussten vergangene Saison verletzt aussetzen, die Nuggets gewannen trotzdem fast 50 Spiele. Sind beide wieder fit, wird das Trio so manchen Gegner in den Wahnsinn treiben und Jokic hat genug Körner übrig, um in den Playoffs noch eine Schippe draufzulegen, zumal er dann hoffentlich nicht Draymond Green gegenübersteht.

    2. Golden State Warriors (Zu: Donte DiVincenzo, JaMychal Green; Ab: Otto Porter, Gary Payton II)

    Wer The Last Dance gesehen hat, kommt irgendwie nicht umhin, in der kommenden Warriors-Saison ein ähnliches Szenario zu sehen. Nachdem Draymond Green im Sommer eher negativ auffiel, geht er nach den Verlängerungen von Poole und Wiggins als einzige Stütze ohne neuen Vertrag in die neue Saison, denn auch Joe Lacobs Taschen haben irgendwann ein Limit. So dürften die Warriors alles daran setzen, ihren Vorjahrestriumph zu wiederholen. Steph ist Steph, Thompson immer noch solide und Poole hat den wichtigen Schritt nach vorne gemacht, zudem hat man nicht viel verloren und vielleicht kann James Wiseman in der neuen Saison ja auch etwas beitragen.

    3. Memphis Grizzlies (Zu: Danny Green; Ab: Kyle Anderson, De’Anthony Melton)

    Es gibt nicht wenige Experten, die in den Grizzlies einen Kandidaten auf die beste Regular Season sehen. Schließlich war man schon letzte Saison am Ende kurz davor und gehörte sowohl offensiv als auch defensiv zum Besten der NBA. Das als eines der jüngsten Teams der Liga. Warum sollte der Kern also nicht noch einen Schritt nach vorne gehen, insbesondere jemand wie Desmond Bane? Warum also nicht auch hier der Top Seed? Die Verletzung von Jaren Jackson Jr. wird die Grizzlies Siege kosten. Ob er in diesem Jahr noch eingreifen kann, ist nicht gesichert.

    4. LA Clippers (Zu: John Wall; Ab: Isaiah Hartenstein)

    Championship or Bust ist die Devise in diesem Jahr. Die Clippers blieben im Sommer recht still, der große Verstärkungs-Transfer kam schließlich schon im Februar mit Norman Powell und Robert Covington. Einzige Neuerung: Die Mid-Level-Exception ging an John Wall, dafür wurde Isaiah Hartenstein ziehen gelassen. Man will sowieso kleiner spielen. Wall brachte sich im Sommer gut ein und verpasste den manchmal behäbigen Clippers Geschwindigkeit und auch mal Zug zum Korb. Dringend nötig für ein Team, dass sich sonst sehr auf Jumper verlässt. Sonst noch was? Ach ja, Future Hall Of Famer Kawhi Leonard ist wieder fit. No biggy. Man scheint gerüstet für die kommenden Playoffs. Kein Team ist tiefer, doch was bringt Tiefe, wenn die Stars verletzt zuschauen? Wenn fit, können die Clippers Champion werden. Es ist ein sehr großes Wenn.

    5. Phoenix Suns (Zu: Damion Lee; Ab: JaVale McGee)

    Nach dem zu frühen Abschneiden im vergangenen Jahr hatte man sich eigentlich auf einen ruhigen Sommer vorbereitet, in dem das Team verstärkt werden sollte. Stattdessen ein Nebenkriegsschauplatz nach dem anderen. DeAndre Ayton wollte erst weg, das Angebot wurde gematched, er bleibt. Dann wurde der halbe Kader potenziell nach Brooklyn für Kevin Durant geschickt, hier passierte nichts. Und dann noch Robert Sarver. Der Besitzer wurde wegen rassistischer und sexistischer Aussagen und Aktionen von der NBA für ein Jahr suspendiert und hat angekündigt, das Team zu verkaufen. Anders als bei Donald Sterling ist hier aber kein positiver Befreiungseffekt zu erwarten. Eher Enttäuschung. Coach Monty Williams kam schließlich u.A. wegen Sarver nach Phoenix. Wie schwer wiegt also das Geschehen abseits des Courts? Und wie lange kann der Point God Chris Paul noch sein Niveau halten? In den nächsten Playoffs wird er 38. Kann Devin Booker den Schritt zum MVP-Contender machen?

    6. Minnesota Timberwolves (Zu: Rudy Gobert, Kyle Anderson; Ab: Patrick Beverley, Jarred Vanderbilt, Malik Beasley)

    Die Timerwolves brachten den Chaos-Sommer mit ihrem Trade für Rudy Gobert so richtig in Schwung. Der Franzose soll neben dem besten großen Shooter der Liga Karl-Anthony Towns die nötige Defense im Frontcourt bringen und als zweiter Twin Tower das Puzzlestück zu dauerhaften Playoffs sein. Ich habe meine Zweifel. Die Wolves verschifften im sauteuren Trade bis auf Jaden McDaniels jeden passablen Flügel-Verteidiger, sodass Gobert wohl ohne Konkurrenz die Liga in Blocks anführen könnte. Fragezeichen gibt es auch im Backcourt. Anthony Edwards ist ein kommender Star, doch neben ihm steht immer noch D’Angelo Russell. Okay in der Regular Season, aber als Playmaker in den Playoffs eine klare Schwäche.

    7. New Orleans Pelicans (Zu: Dyson Daniels; Ab: - )

    Stoppt mich, wenn ihr das schon mal gehört habt: Zion Williamson ist in der Form seines Lebens. Nachdem er letzte Saison keinen (kaputten) Fuß aufs Parkett setzte, soll er jetzt wieder gesund sein, sieht man von einem kleinen Knöchelproblem ab. Dazu hat Zion über den Sommer ein paar Pfunde verloren und soll jetzt noch schneller sein. Die Preseason ließ bereits aufhorchen. Kann er also endlich sein Können zeigen und die Pelicans aus einer grauen Maus zu einem Top-Team machen? Ohne ihn erreichten die Pelicans über die Play-Ins in die Playoffs, wo sie die Suns in sechs Spiele zwangen. Mit Zion neben an der Seite von Ingram, McCollum, Valanciunas und Jones soll es weiter gehen.

    8. Dallas Mavericks (Zu: Christian Wood, JaVale McGee; Ab: Jalen Brunson)

    Neues Jahr, neues Glück in Dallas? Nach dem großen Playoff-Erfolg in der vergangenen Saison war man mit einigen Stützen sehr zufrieden und vermied daraufhin, Luka Doncic einen passablen zweiten Star an die Seite zu stellen. Christian Wood war der einzige große Transfer, dafür verlor man Jalen Brunson an die Knicks. Wood kann scoren und damit Doncic ein wenig entlasten, doch überrascht die Entscheidung, sich als zweiten Playmaker nur auf die Gesundheit von Spencer Dinwiddie und den wieder gesunden Tim Hardaway Jr. zu verlassen. Wenn über die Saison kein großer Trade kommt, muss man in den Playoffs wieder auf Wunderdinge von Doncic hoffen. Das Zeug dazu hat er und durch die EM ist er körperlich schon in Form, wenn die Saison beginnt.

    9. Los Angeles Lakers (Zu: Pat Beverley, Thomas Bryant, Dennis Schröder; Ab: Talen Horton-Tucker, Stanley Johnson, Dwight Howard)

    Zwei Jahre nach dem Titelgewinn in der Bubble Season war die Ära Frank Vogel wieder vorbei. Nachdem der Coach nur 33 Siege aus einem Lebron in MVP-Form, dem dauerverletzten Anthony Davis und dem nie ins System passenden Russell Westbrook rauspressen konnte und sogar das Play-In verpasste, wurde Vogel entlassen und nun muss Rookie Coach Darvin Ham den Würfel Westbrook in die runde Öffnung des Lakers-Lineups pressen. Keine leichte Aufgabe. Und Westbrook, der im Sommer überall feilgeboten wurde, aber keine Gegenwerte zurückbrachte, ist nicht der einzige Star, der aufhorchen ließ. Anthony Davis kündigte vor wenigen Wochen an, dass Anthony Davis nicht Center sondern Power Forward spielen will (ja, in der dritten Person). Ansonsten fehlt es dem Kader immer noch an Feuerkraft. Aber die Lakers werden im März anders aussehen als zu Saisonstart, das ist spätestens seit der Pressekonferenz klar, als man bekannt gab, alles dafür zu tun, Lebrons letzte Jahre möglichst mit Titeln zu vergolden. Fraglich ist nur, was man für Westbrooks auslaufenden Vertrag und Firsts noch bekommt.

    10. Sacramento Kings (Zu: Keegan Murray, Malik Monk, Kevin Huerter; Ab: Justin Holiday, Donte DiVincenzo)

    Nachdem die Timberwolves mit ihrem Playoff-Einzug ihre Durststrecke beenden konnten, sind es jetzt die Kings, die am längsten auf Playoff-Basketball warten. 16 Jahre ist es her, seit ein Team um Mike Bibby, Brad Miller und Metta World Peace Achter im Westen wurde. Da im Sommer wenig am Kader getan wurde, im Frühjahr kam schließlich schon Domantas Sabonis aus Indiana, soll es Mike Brown richten, der nach Jahren an der Seite von Steve Kerr nun wieder Head Coach eines Teams ist. Von ihm wird vor allem erwartet, den Kings ein defensives Konzept beizubringen, damit man nicht jedes Mal aus der Halle geschossen wird. Keine leichte Aufgabe, wenn Harrison Barnes der beste defensive Starter ist (von Rookie Keegan Murray sollte man noch keine Wunderdinge erwarten). Die Hoffnungen liegen daher vor allem auf der Offense, die auf dem Papier mit De’Aaron Fox und Sabonis zwei gute Stützen aufbietet und mit Kevin Huerter und 6th Man Malik Monk verstärkt wurde. Die Kings sind jung und hungrig. Wenn Brown es schafft, zumindest ein wenig Defense beizubringen, wäre zumindest ein Platz in den Play-Ins drin und damit endlich mal eine Chance auf Playoff-Basketball. Kings-Fans wird das im ersten Jahr unter dem neuen Coach reichen.

    11. Portland Trailblazers (Zu: Jerami Grant, Gary Payton II, Shaedon Sharpe; Ab: - )

    Die komplette Saison der Trailblazers hängt einzig und allein von Damian Lillard ab. Nie war das deutlicher als diese Saison, in die die Trailblazers zum ersten Mal seit neun Jahren ohne seinen Backkcourt-Partner McCollum gehen. Stattdessen wurden die Stützen Simons und Nurkic gehalten, der Kader mit Grant und Stopper Payton II verstärkt. Die große Unbekannte ist Rookie Shaedon Sharpe, der zwar von der University of Kentucky in die NBA kommt, dort aber kein Spiel gemacht hat. Mal sehen, wie viel er beitragen kann, seine Preseason offenbarte Unterhaltungswert mit Schwächen. Fragezeichen gibt es zudem immer noch hinter Head Coach Chauncey Billups. Der Vorgeschmack der Preseason, in der die Blazers auch in den Minuten von Lillard zerlegt wurden, große Fragezeichen in der Chefetage aufkommen lassen, ob die knapp 300 Millionen Dollar, die diesen Sommer verteilt wurden, so gut angelegt sind.

    12. Houston Rockets (Zu: Jabari Smith, Tari Eason; Ab: Christian Wood, Dennis Schröder)

    Den Rockets fiel im Sommer Jabari Smith in den Schoß. Lange Zeit galt er als First Overall, dann fiel er doch bis auf die 3 herunter. Houston freute sich, zog den 3-and-D-Forward und verschiffte prompt Christian Wood nach Dallas. Im Sommer machte zudem Swingman Tari Eason auf sich aufmerksam und bekam von Assistenz-Coach John Lucas schon das Label Dennis Rodman mit Jumper verpasst. Große Fußstapfen. Davon ab hat Head Coach Silas alle Hände voll zu tun, muss er doch gleich drei Rookies und drei Sophomores um Jalen Green und Alperen Sengün entwickeln. Junge Teams machen Fehler und die Rockets werden weiterhin viele begehen, doch sollten sie zumindest ein wenig besser abschneiden als in der vergangenen Saison und zudem weiterhin viel Spaß auf dem Feld machen.

    13. Oklahoma City Thunder (Zu: Chet Holmgren, Ousmane Dieng, Jalen Williams; Ab: - )

    Die Thunder blieben im Sommer ruhig und weiter im Rebuild. Auf Free Agents wurde verzichtet, stattdessen gibt es drei neue Lottery-Picks im Kader, von denen der große Hoffnungsträger Chet Holmgren jedoch keine Minute sehen wird. Eine Fußverletzung aus einem Pro-Am-Game zwingt ihn zum Zuschauen. Thunder-Fans werden sich also ein weiteres Jahr entspannt zurücklehnen und einfach nur den jungen Wilden Gilgeous-Alexander, Giddey, Dort und Co. zusehen.

    14. Utah Jazz (Zu: Collin Sexton, Lauri Markkanen, Malik Beasley, Talen Horton-Tucker, Kelly Olynyk; Ab: Rudy Gobert, Donovan Mitchell, Bojan Bogdanovic, Royce O’Neale)

    So sieht es aus, wenn man den roten Reset-Knopf drückt. Die Jazz ließen im Sommer keinen Stein auf dem anderen. Nachdem Quin Snyder zurücktrat, wurde erst O’Neale, dann Gobert und am Ende auch noch Mitchell und Bogdanovic getradet. Zurück kamen jede Menge Picks, Swaps und mit Collin Sexton zumindest ein Spieler, den man auch langfristig am Salzsee vermuten könnte. Seine 24 Punkte bei 38% Dreiern ist ja nur eine Saison her. Die Jazz sind jedoch noch lange nicht fertig. Für Mike Conley und Jordan Clarkson dürfte es im Laufe der Saison noch Abnehmer geben, das Endziel wartet eh in der Draft mit Victor Wenbayama und Scoop Richardson. So kann Will Hardy zumindest seine Saison als Rookie-Coach frei angehen.

    15. San Antonio Spurs (Zu: Jeremy Sochan; Ab: Dejounte Murray)

    Zum ersten Mal, seit die Spurs David Robinson nach seiner Verletzung zuhause ließen und mit Tim Duncan belohnt wurden, befinden sich die Spurs in einem echten Rebuild. Das jahrelange Reloaden hat zwar die Playoff-Serie verlängert, am Ende jedoch keinen ernsthaften Titelkandidaten hervorgebracht. Da man in Murray auch kein Franchise-Centerpiece sah, wurde er für teuer Picks nach Atlanta geschickt. Das Ziel heißt ganz klar Victor Wenbayama. Mit Keldon Johnson und Jakob Pöltl als besten Spielern sollte ein Top-3-Pick eigentlich sicher sein. Ich bin gespannt, wie Coach Pop mit den ganzen Niederlagen umgehen wird.

    MVP: Giannis Antetokounmpo
    ROY: Paolo Banchero
    6th Man: Christian Wood
    MIP: Tyrese Haliburton

    DPOY: Rudy Gobert

    Championship: Clippers over Bucks, jap, ich glaube dran!

    Beverly Hills 90210, Cleveland Browns 3

  • Tolle Einschätzung - danke dafür. Start der Sixers wieder einmal enttäuschend, bin gespannt wie das weitergeht - Boston ist auch nicht irgendwer. Pelicans gleich einmal mit einem Statement. Endlich wieder NBA!

    "The city's tough, but they're honest," he said. "It's not a city that cares about how you feel you did, whether you had a great day or a terrible day, especially if you had a terrible day. They don't want any excuses and I don't think I ever made an excuse. Zach Ertz

  • Man muss sich echt nicht auf irgendwelchen Seiten rumtreiben sondern einfach warten bis Heeeath seine Season preview postet. Dann weißt du über die neuen rosters/trades und Saison Bescheid. Danke dafür :bier:

    Ich hatte ja so schon Bock auf die Saison, aber nach diesem Start in Brooklyn bin ich kurz davor überzureagieren :mrgreen:

    Zion ist so eine Urgewalt, wenn der mal fit bleiben würde

  • Man muss sich echt nicht auf irgendwelchen Seiten rumtreiben sondern einfach warten bis Heeeath seine Season preview postet. Dann weißt du über die neuen rosters/trades und Saison Bescheid. Danke dafür :bier:

    Zion ist so eine Urgewalt, wenn der mal fit bleiben würde

    Ja ich bin auch nicht so im Thema und finde die Übersicht klasse.

    Hatte zum Beispiel gedacht, dass die Raptors eher im Übergangsjahr und tiefer geranked werden müssten. Aber die Erklärungen sind sehr schlüssig. Danke!

  • Die ersten Spiele sind gemacht und mit Sicherheit ist es für tiefgründige Analysen noch zu früh, aber manche Sachen sehen schon spannend aus:

    Die Lakers mit einem ganz schwierigen Start in die Saison. Das sie Probleme mit dem Shooting haben werden, war ja zu erwarten, aber in den ersten drei Spielen war es geradezu unterirdisch. Müsste irgendwas knapp über 20% von Downtown sein. Westbrook ist mit Sicherheit nicht das einzige Problem, aber mit ihm funktioniert es definitiv nicht.

    Die 76ers ebenfalls mit einem Fehlstart. Bin aber ganz zuversichtlich, dass die sich noch fangen werden. Da sehe ich zumindest die Playoffs nicht in Gefahr.

    Memphis ist spektakulär anzuschauen, auch wenn sie von den Mavericks einen eingeschenkt bekommen haben. Wood scheint genau der richtige Mitspieler für Doncic zu sein. Das Pick'n'Roll zwischen den beiden ist unfassbar schwer zu verteidigen.

    Die Jazz wollten eigentlich eine große Rolle im Rennen um Wembanyama einnehmen und stehen jetzt bei 3-0 :-).

    Orlando macht Spaß zuzusehen auch, wenn es bisher noch nicht zu Siegen gereicht hat. Aber den Kern den sie an Spielern zusammen haben sieht für die Zukunft nicht so schlecht aus.

    Bruder Zebedäus

  • Die Lakers sind mittlerweile einfach nur noch lustig

    Mit ungefähr 1:30 auf der Uhr und 5 Punkte Vorsprung schaffen sie es nicht, gegen die Blazers zu gewinnen. Die Dreier-Quote ist schlecht und sie nehmen zu viel. Das Problem dazu: Sie müssen so gut wie möglich sein, da dieses Jahr der eigene Pick durch den AD-Trade mit den der Pelicans getauscht wird. Das könnte ein richtig hoher Lottery-Pick werden.

    Bei den 76ers mache ich mir auch keine Sorgen, dass sie die Playoffs verpassen. Nur für die Ostkrone (Milwaukee und Boston) scheint es erstmal nicht zu reichen. Und die Niederlage gegen San Antonio war schon etwas peinlich.

  • Kyrie schafft es wieder einmal aus den falschen Gründen im Zentrum des Interesses zu stehen.

    Dieses Mal, weil er einen Film und das zugehörige Buch promoted, welche wohl voll von judenfeindlichen Äußerungen sind.

    Echt schade, dass es mal wieder nicht um sein sportliches Talent geht.

  • Kyrie schafft es wieder einmal aus den falschen Gründen im Zentrum des Interesses zu stehen.

    Dieses Mal, weil er einen Film und das zugehörige Buch promoted, welche wohl voll von judenfeindlichen Äußerungen sind.

    Echt schade, dass es mal wieder nicht um sein sportliches Talent geht.

    Kannst du jugendfeindliche Äußerungen definieren?

  • Kannst du jugendfeindliche Äußerungen definieren?

    Warum sollte er das? :paelzer: Vielleicht nochmal genauer lesen?

    When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
    game, announced by the ESPN Sunday night crew,
    for all eternity. Paul Zimmerman

  • Er muss ja nicht die Äusserungen wiedergeben. :paelzer:

    Wie gesagt, schau Dir seinen Beitrag noch einmal genauer an ...

    When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
    game, announced by the ESPN Sunday night crew,
    for all eternity. Paul Zimmerman

  • :mrgreen: oh shit. habe mich schon gefragt was jugendfeindlich sein soll. Sorry guys.

    Tja iwie typisch Kyrie halt. Der Typ ist irgendwo mal falsch abgebogen. Wäre er nicht mit so viel Talent gesegnet wäre er längst weg aus der NBA.

  • Der ein oder andere Knicks-Fan wird sicher mittlerweile deren FO verfluchen, bei Hometown-Boy Donovan Mitchell so geknausert zu haben, dass die Cavs reingrätschen konnten.

  • Hat sich hier eigentlich jemand um Karten für das Spiel in Paris bemüht?

    War wohl ein ziemlicher Reinfall. Hatte mich vorab angemeldet/hatte eine Bestätigung bekommen, jedoch kam die besagte Mail/SMS nie an.

    Falls jemand ne Karte übrig hat. Ich würde es total feiern meine Bulls zu sehen! :supz:

  • Kann man so machen.

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