Corona Virus

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    • olibo66 schrieb:

      FinalD schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Eben gelesen: Trefferquote an den Flughäfen in NRW bei getesteten Rückkehrern aus Risikogebieten ca. 2,5 %. Bei 15.000 in einer und hochgerechnet ca. 60.000 in vier Wochen käme man demnach auf rund 1.500 infizierte Rückkehrer allein hier. Da sich bisher nur ca. 40-50% haben testen lassen - herzlichen Glückwunsch.
      Finde die 50% auch gefühlt wenig. Der Gesundheitsminister(?) Von NRW ist aber mehr als zufrieden mit dieser Quote.
      Dafür, dass die Tests doch verpflichtend sind, finde ich es wenig. Wer sich weigert, wird aber wohl dem Gesundheitsamt gemeldet.
      Der Test ist doch freiwillig? Zu mindestens bei den erwähnten 50%:

      Von dem seit wenigen Tagen bestehenden Angebot, sich an Flughäfen nach einer Reise freiwillig und kostenlos testen zu lassen, machen laut Laumann in Nordrhein-Westfalen rund 40 bis 50 Prozent der Rückkehrer Gebrauch.
      deutschlandfunk.de/coronavirus….html?drn:news_id=1157885
    • FinalD schrieb:

      olibo66 schrieb:

      FinalD schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Eben gelesen: Trefferquote an den Flughäfen in NRW bei getesteten Rückkehrern aus Risikogebieten ca. 2,5 %. Bei 15.000 in einer und hochgerechnet ca. 60.000 in vier Wochen käme man demnach auf rund 1.500 infizierte Rückkehrer allein hier. Da sich bisher nur ca. 40-50% haben testen lassen - herzlichen Glückwunsch.
      Finde die 50% auch gefühlt wenig. Der Gesundheitsminister(?) Von NRW ist aber mehr als zufrieden mit dieser Quote.
      Dafür, dass die Tests doch verpflichtend sind, finde ich es wenig. Wer sich weigert, wird aber wohl dem Gesundheitsamt gemeldet.
      Der Test ist doch freiwillig? Zu mindestens bei den erwähnten 50%:
      Von dem seit wenigen Tagen bestehenden Angebot, sich an Flughäfen nach einer Reise freiwillig und kostenlos testen zu lassen, machen laut Laumann in Nordrhein-Westfalen rund 40 bis 50 Prozent der Rückkehrer Gebrauch.
      deutschlandfunk.de/coronavirus….html?drn:news_id=1157885
      Entweder testen oder alternativ 14 Tage Quarantäne, die aber ja nicht wirklich überprüft werden kann.

      Ist halt leider recht schwammig.
      +++NFL-Talk Pickem 2014 Champion+++
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      +++ NFL-Talk-WM-Tippspiel 2014 Champion+++
    • GermanTexan schrieb:

      FinalD schrieb:

      olibo66 schrieb:

      FinalD schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Eben gelesen: Trefferquote an den Flughäfen in NRW bei getesteten Rückkehrern aus Risikogebieten ca. 2,5 %. Bei 15.000 in einer und hochgerechnet ca. 60.000 in vier Wochen käme man demnach auf rund 1.500 infizierte Rückkehrer allein hier. Da sich bisher nur ca. 40-50% haben testen lassen - herzlichen Glückwunsch.
      Finde die 50% auch gefühlt wenig. Der Gesundheitsminister(?) Von NRW ist aber mehr als zufrieden mit dieser Quote.
      Dafür, dass die Tests doch verpflichtend sind, finde ich es wenig. Wer sich weigert, wird aber wohl dem Gesundheitsamt gemeldet.
      Der Test ist doch freiwillig? Zu mindestens bei den erwähnten 50%:Von dem seit wenigen Tagen bestehenden Angebot, sich an Flughäfen nach einer Reise freiwillig und kostenlos testen zu lassen, machen laut Laumann in Nordrhein-Westfalen rund 40 bis 50 Prozent der Rückkehrer Gebrauch.
      deutschlandfunk.de/coronavirus….html?drn:news_id=1157885
      Entweder testen oder alternativ 14 Tage Quarantäne, die aber ja nicht wirklich überprüft werden kann.
      Ist halt leider recht schwammig.
      Ah, ok. Ist dann aber etwas witzlos, wenn keiner die Quarantäne überprüft ...
    • FinalD schrieb:

      GermanTexan schrieb:

      FinalD schrieb:

      olibo66 schrieb:

      FinalD schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Eben gelesen: Trefferquote an den Flughäfen in NRW bei getesteten Rückkehrern aus Risikogebieten ca. 2,5 %. Bei 15.000 in einer und hochgerechnet ca. 60.000 in vier Wochen käme man demnach auf rund 1.500 infizierte Rückkehrer allein hier. Da sich bisher nur ca. 40-50% haben testen lassen - herzlichen Glückwunsch.
      Finde die 50% auch gefühlt wenig. Der Gesundheitsminister(?) Von NRW ist aber mehr als zufrieden mit dieser Quote.
      Dafür, dass die Tests doch verpflichtend sind, finde ich es wenig. Wer sich weigert, wird aber wohl dem Gesundheitsamt gemeldet.
      Der Test ist doch freiwillig? Zu mindestens bei den erwähnten 50%:Von dem seit wenigen Tagen bestehenden Angebot, sich an Flughäfen nach einer Reise freiwillig und kostenlos testen zu lassen, machen laut Laumann in Nordrhein-Westfalen rund 40 bis 50 Prozent der Rückkehrer Gebrauch. deutschlandfunk.de/coronavirus….html?drn:news_id=1157885
      Entweder testen oder alternativ 14 Tage Quarantäne, die aber ja nicht wirklich überprüft werden kann.Ist halt leider recht schwammig.
      Ah, ok. Ist dann aber etwas witzlos, wenn keiner die Quarantäne überprüft ...
      Das ist genau das Problem. Nun sollen die Tests ja bald verpflichtend werden, aber leider eine bis zwei Wochen zu spät für viele Bundesländer.
    • Silversurger schrieb:

      FinalD schrieb:

      GermanTexan schrieb:

      FinalD schrieb:

      olibo66 schrieb:

      FinalD schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Eben gelesen: Trefferquote an den Flughäfen in NRW bei getesteten Rückkehrern aus Risikogebieten ca. 2,5 %. Bei 15.000 in einer und hochgerechnet ca. 60.000 in vier Wochen käme man demnach auf rund 1.500 infizierte Rückkehrer allein hier. Da sich bisher nur ca. 40-50% haben testen lassen - herzlichen Glückwunsch.
      Finde die 50% auch gefühlt wenig. Der Gesundheitsminister(?) Von NRW ist aber mehr als zufrieden mit dieser Quote.
      Dafür, dass die Tests doch verpflichtend sind, finde ich es wenig. Wer sich weigert, wird aber wohl dem Gesundheitsamt gemeldet.
      Der Test ist doch freiwillig? Zu mindestens bei den erwähnten 50%:Von dem seit wenigen Tagen bestehenden Angebot, sich an Flughäfen nach einer Reise freiwillig und kostenlos testen zu lassen, machen laut Laumann in Nordrhein-Westfalen rund 40 bis 50 Prozent der Rückkehrer Gebrauch. deutschlandfunk.de/coronavirus….html?drn:news_id=1157885
      Entweder testen oder alternativ 14 Tage Quarantäne, die aber ja nicht wirklich überprüft werden kann.Ist halt leider recht schwammig.
      Ah, ok. Ist dann aber etwas witzlos, wenn keiner die Quarantäne überprüft ...
      Das ist genau das Problem. Nun sollen die Tests ja bald verpflichtend werden, aber leider eine bis zwei Wochen zu spät für viele Bundesländer.
      Stimmt, ich habe "sollen werden" und "sind" verwechselt, mea culpa :madfan: War wohl Wunschdenken. Das hätte in der Tat schon kommen müssen.

      GermanTexan schrieb:

      FinalD schrieb:

      olibo66 schrieb:

      FinalD schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Eben gelesen: Trefferquote an den Flughäfen in NRW bei getesteten Rückkehrern aus Risikogebieten ca. 2,5 %. Bei 15.000 in einer und hochgerechnet ca. 60.000 in vier Wochen käme man demnach auf rund 1.500 infizierte Rückkehrer allein hier. Da sich bisher nur ca. 40-50% haben testen lassen - herzlichen Glückwunsch.
      Finde die 50% auch gefühlt wenig. Der Gesundheitsminister(?) Von NRW ist aber mehr als zufrieden mit dieser Quote.
      Dafür, dass die Tests doch verpflichtend sind, finde ich es wenig. Wer sich weigert, wird aber wohl dem Gesundheitsamt gemeldet.
      Der Test ist doch freiwillig? Zu mindestens bei den erwähnten 50%:Von dem seit wenigen Tagen bestehenden Angebot, sich an Flughäfen nach einer Reise freiwillig und kostenlos testen zu lassen, machen laut Laumann in Nordrhein-Westfalen rund 40 bis 50 Prozent der Rückkehrer Gebrauch.
      deutschlandfunk.de/coronavirus….html?drn:news_id=1157885
      Entweder testen oder alternativ 14 Tage Quarantäne, die aber ja nicht wirklich überprüft werden kann.
      Ist halt leider recht schwammig.
      Ja, leider. Ich habe wirklich die Befürchtung, dass aktuell das kaputt geht, was durch die Maßnahmen im Frühjahr/-sommer erreicht wurde :marge

      Look deep in the mirror, look deep into its eye
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      But I know what you're made of, it ain't much I'm afraid
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    • Neu

      Die Test sind aber nur für Personen die in Risikoländer reisen verpflichtend (was ja auch logisch ist).
      Mich würde dann tatsächlich mal interessieren, wie die Verteilung nach Ländern bei der Testung aussieht um ein realistisches Bild zu bekommen. Wenn irgendjemand in Island war (dort muss man sich bei der Einreise testen lassen) ist es sehr unwahrscheinlich das er von dort Corona mitbringt. Wenn er dann in Deutschland bei der Rückkehr trotzdem einen Test macht verzerrt das schon die Statistik.
      Aber es ist in der Tat überraschend wie unvorhersehbar die Urlaubszeit für unsere Politiker kommt. :madfan:
      Allerdings rührt das Problem m.E. viel tiefer.
      S.U.
      D

      olibo66 schrieb:

      a, leider. Ich habe wirklich die Befürchtung, dass aktuell das kaputt geht, was durch die Maßnahmen im Frühjahr/-sommer erreicht wurde
      Es gibt hier immer noch das Problem , dass man gesellschaftlich nicht wirklich debattiert hat (zumindest m.E) wo man den hin möchte. Ja, jeder möchte wenig Tote, Erkrankte usw. logisch. Allerdings war man irgendwann im April mal an dem Punkt , dass man verschiedene Gremien zusammengesetzt hat die sich interdisziplinär mit der Thematik befasst haben. Nur irgendwie dominiert dann doch immer wieder sehr die virologische Perspektive (das mag ja durchaus legitim sein, dass diese These am stärksten dominiert, aber es sind halt andere Aspekte auch wichtig).

      Ich will das ganze noch mal am Beispiel Schweden versuchen auf zumachen . Das bittere am Beispiel Schweden war ja das rechte(Achdoof) und linke (i am looking at you Jakob Augstein) Schreihälse, dass Thema gekapert haben und so eine Debatte über die Kernthese der schwedischen Regierung nie möglich war. Deren Grundaussage war immer, wir können nur die Maßnahmen beschließen die wir auch lange durchhalten. Und wir haben komplett versagt beim Schutz unserer Altenheime (Ca. 50 % der Toten in Deutschland kommen aus Altenheimen. Es gibt Stand heute immer noch kein flächendeckendes Testverfahren in diesem Bereich,obwohl völlig klar ist das man dort die meisten Tote zu erwarten hätte, da dort logischerweise die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft leben.Unfassbar in meinen Augen :bengal )

      Darüber welche Maßnahmen wie lange durchzuhalten sind usw. kann man ja gerne streiten (das muss beileibe nicht das selbe wie in Schweden oder sonst wo sein), aber die Grundaussage halte ich erst mal für nicht verkehrt. Denn das man einen solchen Lockdown (in Deutschland war er ja immer noch verhältnismäßig mild) wie wir ihn im April hatten nicht noch mal fahren kann ohne das die Verwerfungen in der Gesellschaft noch größer werden, sollte jedem klar sein.

      Man muss nicht mit allem was unsere Aachener Frohnatur hier veranstaltet einverstanden sein,( Btw. Warum ist es übrigens medial kein Riesenthema, dass es in Söderhausen 2 Massenausbrüche in Gemüsebetrieben gibt, die rein von den Prozenten der infizierten Arbeiter auf Tönies Niveau liegen, allerdings ohne den triggerer Klimaanlage ) , aber eine seiner Grundaussagen war, dass der Gesellschaft eine ähnliche Spaltung drohe wie 2015. Diesmal nämlich zwischen denen die einen verhältnismäßig sicheren Job haben (sei es das sie was in Bereichen machen die unabkömmlich sind, oder im TVÖD usw. arbeiten ) und denen die in Krisenbranchen arbeiten oder denen die mehr oder minder unverschuldet vor den Trümmern ihrer mühsam aufgebauten Existenz stehen. Und das muss Politik im Blick behalten. Das ist aber natürlich nur ein Aspekt.

      Wenn man debattieren will, was man zulässt (durchhält) dann kommt über diverse Themen ja nicht herum. Ich picke mal 2 exemplarisch raus.
      Thema Breitensport .
      Ein großer Vorteil (auf einer gesundheitspolitischen Ebene) von Deutschland z.B. gegenüber den USA (in meinen Augen) ist ja unserer Breitensportnetz. Vereinsleben was verbindet, Bewegung auch für Laien etc. Wenn man es jetzt rein aus der Perspektive der Virusverhinderung betrachtet, dann kann man nirgendwo guten Gewissens Fußball, Handball etc. wieder zu lassen (ohne Testungen). Selbst bei absolut geringen Fallzahlen würde ja einer reichen(wie man ja an den Hochzeitsfeiern etc. sieht ). Allerdings hätte es halt auch gravierende Folgen für die Gesellschaft, wenn man diese Bereiche bis zum Impfstoff zu lässt. Ich habe auch keine wirkliche Antwort drauf. Eine 100 % wird auch niemand haben. Aber m.E. gehört die Diskussion solcher Fragen auf die Agenda.

      Nächster Punkt den ich exemplarisch raus greife möchte ist der Punkt Schule. Die beginnt in NRW nächste Woche wieder. NRW hat jetzt die Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen eingeführt. Ausnahmen (z.B. in Englisch beim TH sind gegeben).

      Das ist schon irgendwie grotesk, die Politik kriegt es nicht vernünftig gebacken Reiserückkehrer effektiv zu testen und Quarantäne zu überwachen (obwohl man jetzt wirklich lange genug Zeit hatte hier Vorsorge zu treffen); man sieht es in NRW als vernünftig an private Veranstaltungen mit bis zu 150 Personen zuzulassen, SuS können in ihren Freizeitverhalten fast wieder alles machen (Handball spielen etc.), aber in der Schule sollen dann 10 Jährige 6 Stunden mit Maske sitzen.
      Da bin ich dann bei welche Maßnahmen halten wir wie lange durch. Und welche Bereiche sollten Priorität haben. Und Schule hat m.E. unabdingbare Priorität (es gibt hier an Grundschulen Eltern die haben es nicht hinbekommen ihre Kinder an den richtigen Präsenz-Tagen zur Schule zu schicken, diese Kinder haben es eh schon brutal schwer in unserem System. Hängt man denen jetzt noch die faktische nicht Besschulung um. Gute Nacht).

      Mir fehlt dann weiter tatsächlich die Perspektive von Kinder und Jugendärzten (was macht so etwas mit Kinder usw. ) und auch die Debatte wie effektiv ist eine Maske den am Ende, wenn ich die 6 Stunden am Tag (auf beengten Raum) auflasse und dann nur noch einen durchnässten Lappen aufhabe.(nächste Woche soll es in NRW noch hoch sommerliche Temperaturen bis zu 30 Grad sein).

      Darüber hinaus geht man an die heilige Kuh Samstagsunterricht natürlich nicht ran. Gibt halt nicht nur die böse Industrielobby, auch GEW und co. können Lobbyarbeit :hinterha:

      Man hätte m.E. durch Ausdünnungen des Stundenplanes , früheres heranziehen von Referendaren , Ausweitung auf den Samstag, Nutzung von Gemeindezentren um größere Räume zu haben usw. Rahmenbedingungen schaffen können(starke Trennung nach Jahrgängen usw.) die m.E. besser geeignet sind als das.
      In Deutschland gehen Die Toten Hosen als »Punk«, heute-show als »Humor« und Homöopathie als »Medizin« durch.
      Tobias. B.
    • Neu

      Ich will Dir in keinem Deiner Punkte widersprechen. Kann ich teilweise auch gar nicht, weil ich mich z. B. mit der Schulproblematik mangels Betroffenheit nur sehr wenig befasst habe. Was mich nur immer wieder fassungslos macht, ist das Thema 2. Lockdown und gesellschaftliche Folgen. Wodurch würde denn ein 2. Lockdown notwendig (den es übrigens ja nach Aussagen div. Politiker nicht flächendeckend, sondern ggf. lokal/regional geben würde)? Durch eine heftige 2. Welle - also heftiger als die momentan knapp 900 Neuinfektionen pro Tag. Wodurch wiederum speist sich eine solche Welle zumindest zu einem erheblichen Teil? Durch zu großzügige Lockerungen (Du sprichst das Beispiel mit den priv. Veranstaltungen in NRW an) sowie damit einhergehende Unvernunft und Nachlässigkeit von Teilen der Bevölkerung in Sachen Einhaltung von Schutzmaßnahmen (MNS, Abstand). Und genau der unvernünftige Teil der Gesellschaft schreit hinterher am lautesten, wenn Maßnahmen wieder verschärft werden bis hin zum Lockdown. Da kriege ich das kalte Kotzen.

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      In China wird übrigens das „Oktoberfest Asiens“ gefeiert ohne Abstand , ohne Masken. Mehrere hundertausend Besucher werden erwartet. Aktuelles Bild images.app.goo.gl/nTMZJ4XJTL9tH4ti9

      Während Europa die zweite Welle fürchtet, gehen in Schweden die Zahlen zurück
      focus.de/gesundheit/news/von-z…tige-weg_id_12270776.html

      Ich will mich bei dieser Thematik übrigens nicht auf eine Seite stellen. Dafür ist es noch viel zu früh und viel zu viel unklar. Vor allem diese nackten Zahlen sind für mich absolut irreführend. Sind aber 2 Meldungen die man mal gelesen bzw registriert haben sollte als Beispiele.
      Australien etc natürlich auch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gronkpirat ()

    • Neu

      Mile High 81 schrieb:

      Nächster Punkt den ich exemplarisch raus greife möchte ist der Punkt Schule. Die beginnt in NRW nächste Woche wieder. NRW hat jetzt die Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen eingeführt. Ausnahmen (z.B. in Englisch beim TH sind gegeben).


      Das ist schon irgendwie grotesk, die Politik kriegt es nicht vernünftig gebacken Reiserückkehrer effektiv zu testen und Quarantäne zu überwachen (obwohl man jetzt wirklich lange genug Zeit hatte hier Vorsorge zu treffen); man sieht es in NRW als vernünftig an private Veranstaltungen mit bis zu 150 Personen zuzulassen, SuS können in ihren Freizeitverhalten fast wieder alles machen (Handball spielen etc.), aber in der Schule sollen dann 10 Jährige 6 Stunden mit Maske sitzen.
      Da bin ich dann bei welche Maßnahmen halten wir wie lange durch. Und welche Bereiche sollten Priorität haben. Und Schule hat m.E. unabdingbare Priorität (es gibt hier an Grundschulen Eltern die haben es nicht hinbekommen ihre Kinder an den richtigen Präsenz-Tagen zur Schule zu schicken, diese Kinder haben es eh schon brutal schwer in unserem System. Hängt man denen jetzt noch die faktische nicht Besschulung um. Gute Nacht).

      Mir fehlt dann weiter tatsächlich die Perspektive von Kinder und Jugendärzten (was macht so etwas mit Kinder usw. ) und auch die Debatte wie effektiv ist eine Maske den am Ende, wenn ich die 6 Stunden am Tag (auf beengten Raum) auflasse und dann nur noch einen durchnässten Lappen aufhabe.(nächste Woche soll es in NRW noch hoch sommerliche Temperaturen bis zu 30 Grad sein).

      Ich denke das Thema Maskenpflicht für den gesamten Unterricht wird sich schnell von selbst erledigen. Entweder es wird ignoriert werden, oder die Kinder bleiben wieder zu Hause. Alles andere halte ich für ziemlich illusorisch.
    • Neu

      Finde es mittlerweile cool und toll was man alles für Metaphern hat um die Gefahr zu beschreiben!

      Ist für jeden was dabei. Weil es immer heisst "99:1 Chance" oder "ist für andere ansteckend, NICHT für mich!"- ich will es nicht heraus fordern!
    • Neu

      Urlaubsreisen in die Provinzen Antalya, Izmir, Aydın und Muğla sind ab sofort wieder möglich. Das Auswärtige Amt hob die formelle Warnung für die türkischen Regionen auf.

      ist mir unverständlich warum man diese Gefahr eingeht wo man doch steigende Fallzahlen gerade durch Urlaubsrückkehrern sieht

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von BeRseRkeR ()

    • Neu

      BeRseRkeR schrieb:

      Urlaubsreisen in die Provinzen Antalya, Izmir, Aydın und Muğla sind ab sofort wieder möglich. Das Auswärtige Amt hob die formelle Warnung für die türkischen Regionen auf.
      ist mir unverständlich warum man diese Gefahr eingeht wo man doch steigende Fallzahlen gerade durch Urlaubsrückkehrern sieht
      puh und meine Kollegin dachte schon sie müsste dieses Jahr in Deutschland bleiben und kann nicht in die Türkei reisen. Das erste mal seit 20 Jahren, was für eine schreckliche Vorstellung.

      Der Rest der Kollegenschaft verreist auch lustig durch die Weltgeschichte von daher kommt es da auch nicht mehr drauf an.

      Das Ende wird sein, dass alle in Quarantäne sitzen und die Daheimgebliebenen dürfen mit Überstunden ran.

      Vielleicht bin ich einfach zu pessimistisch und am Ende wird alles gut, ich Versuch es mir zwanghaft einzureden.
    • Neu

      Dagobert schrieb:

      Das Ende wird sein, dass alle in Quarantäne sitzen und die Daheimgebliebenen dürfen mit Überstunden ran.
      Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber mein Dienstherr hat sehr deutlich klargestellt, dass Quarantäne kein Urlaub ist. Das heißt, entweder arbeiten die Leute von zu Hause aus oder wenn sie das nicht können oder wollen, müssen sie Urlaub nehmen bzw. hinterher die Stunden nacharbeiten.
    • Neu

      Silversurger schrieb:

      Dagobert schrieb:

      Das Ende wird sein, dass alle in Quarantäne sitzen und die Daheimgebliebenen dürfen mit Überstunden ran.
      Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber mein Dienstherr hat sehr deutlich klargestellt, dass Quarantäne kein Urlaub ist. Das heißt, entweder arbeiten die Leute von zu Hause aus oder wenn sie das nicht können oder wollen, müssen sie Urlaub nehmen bzw. hinterher die Stunden nacharbeiten.
      Nicht in jedem Job ist Homeoffice möglich.

      Diese Quarantäne Ansagen gabs hier in diversen Firmen, aber auch meines Wissens. Wer nach seinem Urlaub in Quarantäne muss, muss Urlaub/Überstunden oder unbezahlten Urlaub nehmen. Interessant wird das dann aber m.E. wenn du in Quarantäne musst, weil jemand dich auf Arbeit angesteckt haben könnte.

      Wenn Homeoffice geht dann musst du das machen. Wenn nicht ist es wie eine Krankschreibung meines Wissens.
      In Deutschland gehen Die Toten Hosen als »Punk«, heute-show als »Humor« und Homöopathie als »Medizin« durch.
      Tobias. B.
    • Neu

      Silversurger schrieb:

      Dagobert schrieb:

      Das Ende wird sein, dass alle in Quarantäne sitzen und die Daheimgebliebenen dürfen mit Überstunden ran.
      Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber mein Dienstherr hat sehr deutlich klargestellt, dass Quarantäne kein Urlaub ist. Das heißt, entweder arbeiten die Leute von zu Hause aus oder wenn sie das nicht können oder wollen, müssen sie Urlaub nehmen bzw. hinterher die Stunden nacharbeiten.
      Bei uns ist es so bzw. ist das angeblich auch gesetzlich geregelt: Es kommt drauf an, warum man in Quarantäne muss. Wenn man in einem Risikogebiet war und in Quarantäne muss, kann man entweder von zu Hause arbeiten oder bekommt kein Gehalt. Ob das mit Urlaub geht, weiß ich nicht genau bei uns.
      War man in keinem Risikogebiet, arbeitet man auch von zu Hause. Wenn das nicht geht, bekommt man aber weiterhin Geld (das holt sich der Arbeitgeber aber von wo anders wieder).
    • Neu

      Ich bin nicht überrascht von der derzeitigen Steigerung der Infektionsrate.
      Mir ist bewusst, dass die Lockerung(von vielen gewünscht) auch Grenzen austestet.
      Das hängt durchaus mit dem gesellschaft- und wirtschaftlichen Druck zusammen.
      Die Durchführung vom Schulunterricht wird ähnlich durchgeführt.
      Wenn wirklich alles zum Schutz der Bevölkerung getan würde, dann wären weiterhin nicht mehr als bis zu 10 Personen in Gruppen erlaubt.
      Die Geduld und Disziplin hat aber kaum noch jemand.
      Geschlossene Grenzen werden auch nicht mehr akzeptiert.
      Also geht es weiter mit "Try and Error".
      Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben und damit verbundene Einschränkung oder erhöhtem Risiko.

    • Neu

      Bilbo schrieb:

      Wenn es amtlich angeordnete Quarantäne ist dann bezahlt der Arbeitgeber weiter und der kann sich das Geld dann vom Staat wiederholen.

      So hab ich das jedenfalls in Erinnerung.
      Auszug aus einem diesbezüglichen Infoschreiben (also bei Rückkehr aus Risikogebiet) meines Arbeitgebers an alle MA:

      Für die Zeit der häuslichen Quarantäne erhält der Beschäftigte vom Arbeitgeber keine Vergütung, sofern die Arbeit nicht im Homeoffice ausgeübt werden kann, und kann bei Erkrankung an COVID-19 auch keine Lohnfortzahlung beanspruchen.

      Weiterhin heißt es, sollten bei Missachtung der Quarantäne dem Unternehmen Schäden entstehen (will sagen, Infizierter geht nicht in Q und steckt fröhlich Kollegen an), sind arbeitsrechtliche Konsequenzen und/oder Schadensersatzansprüche möglich.

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    • Neu

      Ich bin weiß Gott kein Freund von Blome, aber hier hat er völlig Recht :

      spiegel.de/politik/deutschland…8c-4892-8bec-f3a14a76aa37

      Dieses Stakkato Geschwafel aus allen Richtungen hatten wir schon zu Beginn der Krise und es hilft keinem. Außer den Dauernörglern
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Neu

      olibo66 schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wenn es amtlich angeordnete Quarantäne ist dann bezahlt der Arbeitgeber weiter und der kann sich das Geld dann vom Staat wiederholen.

      So hab ich das jedenfalls in Erinnerung.
      Auszug aus einem diesbezüglichen Infoschreiben (also bei Rückkehr aus Risikogebiet) meines Arbeitgebers an alle MA:
      Für die Zeit der häuslichen Quarantäne erhält der Beschäftigte vom Arbeitgeber keine Vergütung, sofern die Arbeit nicht im Homeoffice ausgeübt werden kann, und kann bei Erkrankung an COVID-19 auch keine Lohnfortzahlung beanspruchen.

      Weiterhin heißt es, sollten bei Missachtung der Quarantäne dem Unternehmen Schäden entstehen (will sagen, Infizierter geht nicht in Q und steckt fröhlich Kollegen an), sind arbeitsrechtliche Konsequenzen und/oder Schadensersatzansprüche möglich.
      Nur weil ein Arbeitgeber das schreibt, heißt das noch lange nicht das er Recht hat. Da wird es noch für diverse Konstellationen vor Gericht gehen.
    • Neu

      Bilbo schrieb:

      Jo wie geschrieben gibt es zwischen den Ursachen ja Unterscheidungen. Und wenn man unverschuldet in Quarantäne muss , dann wird das einem sicherlich nicht angelastet.
      Das stimmt natürlich. Wollte nur aufzeigen, dass mein Arbeitgeber da null mit sich spaßen lässt.

      DWDawson schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wenn es amtlich angeordnete Quarantäne ist dann bezahlt der Arbeitgeber weiter und der kann sich das Geld dann vom Staat wiederholen.

      So hab ich das jedenfalls in Erinnerung.
      Auszug aus einem diesbezüglichen Infoschreiben (also bei Rückkehr aus Risikogebiet) meines Arbeitgebers an alle MA:Für die Zeit der häuslichen Quarantäne erhält der Beschäftigte vom Arbeitgeber keine Vergütung, sofern die Arbeit nicht im Homeoffice ausgeübt werden kann, und kann bei Erkrankung an COVID-19 auch keine Lohnfortzahlung beanspruchen.

      Weiterhin heißt es, sollten bei Missachtung der Quarantäne dem Unternehmen Schäden entstehen (will sagen, Infizierter geht nicht in Q und steckt fröhlich Kollegen an), sind arbeitsrechtliche Konsequenzen und/oder Schadensersatzansprüche möglich.
      Nur weil ein Arbeitgeber das schreibt, heißt das noch lange nicht das er Recht hat. Da wird es noch für diverse Konstellationen vor Gericht gehen.
      Ich denke mal schon, dass der Arbeitgeber sich da rechtlich abgesichert hat. Andernfalls wäre er schön dumm. Und ich fände es auch nicht nachvollziehbar, wenn sich MA bewusst in Risikogebiete begeben und im Anschluss noch 14 Tage bezahlte Freistellung (egal ob vom Staat oder Arbeitgeber bezahlt) bekommen; zumal o. g. Regelung schon vor einiger Zeit allen MA bekannt gemacht wurde.

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      olibo66 schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Jo wie geschrieben gibt es zwischen den Ursachen ja Unterscheidungen. Und wenn man unverschuldet in Quarantäne muss , dann wird das einem sicherlich nicht angelastet.

      DWDawson schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wenn es amtlich angeordnete Quarantäne ist dann bezahlt der Arbeitgeber weiter und der kann sich das Geld dann vom Staat wiederholen.

      So hab ich das jedenfalls in Erinnerung.
      Auszug aus einem diesbezüglichen Infoschreiben (also bei Rückkehr aus Risikogebiet) meines Arbeitgebers an alle MA:Für die Zeit der häuslichen Quarantäne erhält der Beschäftigte vom Arbeitgeber keine Vergütung, sofern die Arbeit nicht im Homeoffice ausgeübt werden kann, und kann bei Erkrankung an COVID-19 auch keine Lohnfortzahlung beanspruchen.
      Weiterhin heißt es, sollten bei Missachtung der Quarantäne dem Unternehmen Schäden entstehen (will sagen, Infizierter geht nicht in Q und steckt fröhlich Kollegen an), sind arbeitsrechtliche Konsequenzen und/oder Schadensersatzansprüche möglich.
      Nur weil ein Arbeitgeber das schreibt, heißt das noch lange nicht das er Recht hat. Da wird es noch für diverse Konstellationen vor Gericht gehen.
      Ich denke mal schon, dass der Arbeitgeber sich da rechtlich abgesichert hat. Andernfalls wäre er schön dumm. Und ich fände es auch nicht nachvollziehbar, wenn sich MA bewusst in Risikogebiete begeben und im Anschluss noch 14 Tage bezahlte Freistellung (egal ob vom Staat oder Arbeitgeber bezahlt) bekommen; zumal o. g. Regelung schon vor einiger Zeit allen MA bekannt gemacht wurde.
      Ich fände das in dem Fall auch nicht okay. Was natürlich nichts heißen muss. In deinem Text war das aber sehr pauschal. Was ist z.B. wenn das Gebiet zwischendurch zum Risikogebiet wird? Wie schnell müsste man abreisen? Wie lange kann man von Jemanden erwarten davon Kenntnis zu erlangen? Nach kurzem Googlen gibt es dazu unterschiedliche Rechtsauffassungen.

      Letztendlich können sich die Firmen da auch nur Rechtseinschätzungen holen. Es gibt diesbezüglich scheinbar noch nicht viele Urteile und dementsprechend kann sich da an den Ansichten noch einiges ändern. Ich wollte deinem Arbeitgeber nicht unterstellen, wider besseren Wissens geschrieben zu haben. Aber das heißt halt auch lange noch nicht, dass es am Ende auch vor Gericht auch so Bestand haben würde.
    • Neu

      DWDawson schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Jo wie geschrieben gibt es zwischen den Ursachen ja Unterscheidungen. Und wenn man unverschuldet in Quarantäne muss , dann wird das einem sicherlich nicht angelastet.

      DWDawson schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wenn es amtlich angeordnete Quarantäne ist dann bezahlt der Arbeitgeber weiter und der kann sich das Geld dann vom Staat wiederholen.

      So hab ich das jedenfalls in Erinnerung.
      Auszug aus einem diesbezüglichen Infoschreiben (also bei Rückkehr aus Risikogebiet) meines Arbeitgebers an alle MA:Für die Zeit der häuslichen Quarantäne erhält der Beschäftigte vom Arbeitgeber keine Vergütung, sofern die Arbeit nicht im Homeoffice ausgeübt werden kann, und kann bei Erkrankung an COVID-19 auch keine Lohnfortzahlung beanspruchen.Weiterhin heißt es, sollten bei Missachtung der Quarantäne dem Unternehmen Schäden entstehen (will sagen, Infizierter geht nicht in Q und steckt fröhlich Kollegen an), sind arbeitsrechtliche Konsequenzen und/oder Schadensersatzansprüche möglich.
      Nur weil ein Arbeitgeber das schreibt, heißt das noch lange nicht das er Recht hat. Da wird es noch für diverse Konstellationen vor Gericht gehen.
      Ich denke mal schon, dass der Arbeitgeber sich da rechtlich abgesichert hat. Andernfalls wäre er schön dumm. Und ich fände es auch nicht nachvollziehbar, wenn sich MA bewusst in Risikogebiete begeben und im Anschluss noch 14 Tage bezahlte Freistellung (egal ob vom Staat oder Arbeitgeber bezahlt) bekommen; zumal o. g. Regelung schon vor einiger Zeit allen MA bekannt gemacht wurde.
      Ich fände das in dem Fall auch nicht okay. Was natürlich nichts heißen muss. In deinem Text war das aber sehr pauschal. Was ist z.B. wenn das Gebiet zwischendurch zum Risikogebiet wird? Wie schnell müsste man abreisen? Wie lange kann man von Jemanden erwarten davon Kenntnis zu erlangen? Nach kurzem Googlen gibt es dazu unterschiedliche Rechtsauffassungen.
      Letztendlich können sich die Firmen da auch nur Rechtseinschätzungen holen. Es gibt diesbezüglich scheinbar noch nicht viele Urteile und dementsprechend kann sich da an den Ansichten noch einiges ändern. Ich wollte deinem Arbeitgeber nicht unterstellen, wider besseren Wissens geschrieben zu haben. Aber das heißt halt auch lange noch nicht, dass es am Ende auch vor Gericht auch so Bestand haben würde.
      Das wäre in der Tat nicht mit Reisen in ein zuvor schon benanntes Risikogebiet zu vergleichen. Da müsste man mE schon andere Maßstäbe ansetzen. Ich denke, meinem Arbeitgeber geht es um das bewusste in Kauf nehmen des erhöhten Risikos; und in dem Punkt muss ich ihm (was selten genug vorkommt) recht geben.

      Look deep in the mirror, look deep into its eye
      Your face is replaced, as creature you despise
      But I know what you're made of, it ain't much I'm afraid
      I know you'll be lying until your dying day

      (MEGADETH - Liar)
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      olibo66 schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wenn es amtlich angeordnete Quarantäne ist dann bezahlt der Arbeitgeber weiter und der kann sich das Geld dann vom Staat wiederholen.

      So hab ich das jedenfalls in Erinnerung.
      Auszug aus einem diesbezüglichen Infoschreiben (also bei Rückkehr aus Risikogebiet) meines Arbeitgebers an alle MA:
      Für die Zeit der häuslichen Quarantäne erhält der Beschäftigte vom Arbeitgeber keine Vergütung, sofern die Arbeit nicht im Homeoffice ausgeübt werden kann, und kann bei Erkrankung an COVID-19 auch keine Lohnfortzahlung beanspruchen.

      Weiterhin heißt es, sollten bei Missachtung der Quarantäne dem Unternehmen Schäden entstehen (will sagen, Infizierter geht nicht in Q und steckt fröhlich Kollegen an), sind arbeitsrechtliche Konsequenzen und/oder Schadensersatzansprüche möglich.
      Ich bin aus dem Rechtsgebiet zu lange draußen, als dass ich es abschließend beurteilen könnte. Aber es würde mich sehr wundern, wenn es bei COVID-19-Erkrankung keine Lohnfortzahlung gäbe, selbst wenn man in einem Risikogebiet war. Oder kriegt man auch keine Lohnfortzahlung, wenn man sich bei einer Risikosportart verletzt und wochenlang ausfällt, beispielsweise wenn man am Wochenende American Football spielt und sich dabei verletzt?

      Gleichwohl ist es sicher wünschenswert, wenn die Mitarbeiter nicht in Risikogebiete fahren und auch zu Hause Vorsicht walten lassen.
    • Neu

      Chief schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wenn es amtlich angeordnete Quarantäne ist dann bezahlt der Arbeitgeber weiter und der kann sich das Geld dann vom Staat wiederholen.

      So hab ich das jedenfalls in Erinnerung.
      Auszug aus einem diesbezüglichen Infoschreiben (also bei Rückkehr aus Risikogebiet) meines Arbeitgebers an alle MA:Für die Zeit der häuslichen Quarantäne erhält der Beschäftigte vom Arbeitgeber keine Vergütung, sofern die Arbeit nicht im Homeoffice ausgeübt werden kann, und kann bei Erkrankung an COVID-19 auch keine Lohnfortzahlung beanspruchen.

      Weiterhin heißt es, sollten bei Missachtung der Quarantäne dem Unternehmen Schäden entstehen (will sagen, Infizierter geht nicht in Q und steckt fröhlich Kollegen an), sind arbeitsrechtliche Konsequenzen und/oder Schadensersatzansprüche möglich.
      Ich bin aus dem Rechtsgebiet zu lange draußen, als dass ich es abschließend beurteilen könnte. Aber es würde mich sehr wundern, wenn es bei COVID-19-Erkrankung keine Lohnfortzahlung gäbe, selbst wenn man in einem Risikogebiet war. Oder kriegt man auch keine Lohnfortzahlung, wenn man sich bei einer Risikosportart verletzt und wochenlang ausfällt, beispielsweise wenn man am Wochenende American Football spielt und sich dabei verletzt?
      Gleichwohl ist es sicher wünschenswert, wenn die Mitarbeiter nicht in Risikogebiete fahren und auch zu Hause Vorsicht walten lassen.
      Wenn dein Arbeitgeber dich vorher mehrfach dazu aufgefordert hat, die Sportart einzustellen (zB weil du alle 3 Wochen 2 Wochen verletzt fehlst), kann es hier durchaus auch arbeitsrechtliche Maßnahmen geben (Freistellung ohne Lohnausgleich, Abmahnung, in Extremfällen sogar bis hin zur Kündigung, wobei das nur rein die Maßnahme beschreibt, nicht inwiefern das arbeistgerichtlich auch Bestand hat).
      Traurig finde ich in dem ganzen Zusammenhang nur, dass die Arbeitgeber überhaupt solche Schreiben verfassen müssen und der eigene Verstand nicht ausreicht, um zumindest Reisen in Risikogebiete zu unterlassen. Mir fehlt der Reiseurlaub auch, aber ich sehe gar keinen Sinn drin, irgendwohin zu fahren, nur um dort nix machen zu können.
    • Neu

      olibo66 schrieb:

      Ich denke mal schon, dass der Arbeitgeber sich da rechtlich abgesichert hat.
      Der AG wird sich natürlich von seinen Anwälten beraten lassen haben. Um als Betroffener zu prüfen, ob das auch wirklich vorm Arbeitsgericht stand hält, muss der Arbeitnehmer dann aber gegen seinen Arbeigeber klagen. Ich glaube nicht, dass sich das viele Arbeitnehmer in so einer Situation trauen würden.
    • Neu

      Erzwolf schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Ich denke mal schon, dass der Arbeitgeber sich da rechtlich abgesichert hat.
      Der AG wird sich natürlich von seinen Anwälten beraten lassen haben. Um als Betroffener zu prüfen, ob das auch wirklich vorm Arbeitsgericht stand hält, muss der Arbeitnehmer dann aber gegen seinen Arbeigeber klagen. Ich glaube nicht, dass sich das viele Arbeitnehmer in so einer Situation trauen würden.
      Ich hoffe aber das falls vorhanden man sich wenigstens an der Betriebsrat wendet und sich da Rat holt. Oder auch bei der Gewerkschaft.
    • Neu

      Erzwolf schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Ich denke mal schon, dass der Arbeitgeber sich da rechtlich abgesichert hat.
      Der AG wird sich natürlich von seinen Anwälten beraten lassen haben. Um als Betroffener zu prüfen, ob das auch wirklich vorm Arbeitsgericht stand hält, muss der Arbeitnehmer dann aber gegen seinen Arbeigeber klagen. Ich glaube nicht, dass sich das viele Arbeitnehmer in so einer Situation trauen würden.
      Sehe ich auch so; ich würde als Betriebsrat auch jedem davon abraten. Wer in der Gewerkschaft ist, kann sich natürlich jederzeit dort eine kostenlose Rechtsberatung holen.

      Gucky schrieb:

      Chief schrieb:

      olibo66 schrieb:

      Bilbo schrieb:

      Wenn es amtlich angeordnete Quarantäne ist dann bezahlt der Arbeitgeber weiter und der kann sich das Geld dann vom Staat wiederholen.

      So hab ich das jedenfalls in Erinnerung.
      Auszug aus einem diesbezüglichen Infoschreiben (also bei Rückkehr aus Risikogebiet) meines Arbeitgebers an alle MA:Für die Zeit der häuslichen Quarantäne erhält der Beschäftigte vom Arbeitgeber keine Vergütung, sofern die Arbeit nicht im Homeoffice ausgeübt werden kann, und kann bei Erkrankung an COVID-19 auch keine Lohnfortzahlung beanspruchen.
      Weiterhin heißt es, sollten bei Missachtung der Quarantäne dem Unternehmen Schäden entstehen (will sagen, Infizierter geht nicht in Q und steckt fröhlich Kollegen an), sind arbeitsrechtliche Konsequenzen und/oder Schadensersatzansprüche möglich.
      Ich bin aus dem Rechtsgebiet zu lange draußen, als dass ich es abschließend beurteilen könnte. Aber es würde mich sehr wundern, wenn es bei COVID-19-Erkrankung keine Lohnfortzahlung gäbe, selbst wenn man in einem Risikogebiet war. Oder kriegt man auch keine Lohnfortzahlung, wenn man sich bei einer Risikosportart verletzt und wochenlang ausfällt, beispielsweise wenn man am Wochenende American Football spielt und sich dabei verletzt?Gleichwohl ist es sicher wünschenswert, wenn die Mitarbeiter nicht in Risikogebiete fahren und auch zu Hause Vorsicht walten lassen.
      Wenn dein Arbeitgeber dich vorher mehrfach dazu aufgefordert hat, die Sportart einzustellen (zB weil du alle 3 Wochen 2 Wochen verletzt fehlst), kann es hier durchaus auch arbeitsrechtliche Maßnahmen geben (Freistellung ohne Lohnausgleich, Abmahnung, in Extremfällen sogar bis hin zur Kündigung, wobei das nur rein die Maßnahme beschreibt, nicht inwiefern das arbeistgerichtlich auch Bestand hat).
      Genau den Fall hat hier vor Jahren ein Kollege gehabt. Nach seiner zweiten Sportverletzung (Fußball) mit längerer AU wurde ihm nahegelegt, sich doch besser ein anderes Hobby zu suchen. Hat der dann auch gemacht.

      Gucky schrieb:

      Traurig finde ich in dem ganzen Zusammenhang nur, dass die Arbeitgeber überhaupt solche Schreiben verfassen müssen und der eigene Verstand nicht ausreicht, um zumindest Reisen in Risikogebiete zu unterlassen.
      Da bin ich zwar bei Dir. Aber es ist ja oft auch nicht unbedingt eine reine Spaßreise, um am Strand zu faulenzen etc. Ich denke da an die vielen türkisch(stämmig)en Kollegen, die zur Familie wollen, die sie eben nur diese paar Wochen im Jahr sehen. Da ist das natürlich schon hart, wenn sie darauf verzichten müssen.

      Bilbo schrieb:

      Ich hoffe aber das falls vorhanden man sich wenigstens an der Betriebsrat wendet und sich da Rat holt. Oder auch bei der Gewerkschaft.
      Siehe oben. Ich könnte keinem Betroffenen da guten Gewissens raten, rechtlich dagegen vorzugehen. Weniger vom juristischen Standpunkt aus gesehen (da ist z. B. der Rechtssekretär von der IG Metall der bessere Ansprechpartner), sondern weil hier ohnehin momentan so viel auf dem Prüfstand steht, bis hin zu betriebsbedingten Kündigungen. Mit so einer Aktion rückst Du da natürlich direkt mal in den Fokus. Und nicht jeder potenzielle Betroffene hier hat einen besonderen Kündigungsschutz.

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      (MEGADETH - Liar)