UEFA Championsleague 2017/18

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      warum die Spieler von Liverpool bei Anpfiff irgendwie mehr motiviert sein sollten als ihre Gegner.
      denke das man in einem oder nur zwei Spielen schon etwas mit Willen oder dem entsprechenden mehr an Motivation was ausgleichen kann wenn man dem Gegner spielerisch unterlegen ist.auf längere Sicht natürlich schwieriger,City hat bereits die Meisterschaft in der Tasche und Pool wartet gefühlt eine halbe Ewigkeit auf einen richtig großen Erfolg.also ich bin schon der Meinung das man auf kürzere Sicht gesehen schon etwas mit dem Quäntchen mehr an Motivation was ausgleichen kann.natürlich lässt sich die Höhe der Motivation in den Köpfen der Spieler immer nur erahnen,aber im Fall City-Pool liegt da der Vorteil zumindest bei mir gefühlt bei den Reds ;)
      Liverpool ist die technisch unterlegene Mannschaft und wird in den beiden Spielen defensiv viel über die Laufleistung machen müssen um sich übers Pressing in alter Dortmunder Manier die Chancen rauszuspielen. Müssen die Spieler für diese geforderte Laufleistung irgendwie besonders motiviert werden? Braucht es da mehr als die Einsicht der Spieler, zwar unterlegen zu sein, aber durch viel Einsatz und ein bischen Glück den upset schaffen zu können? Wirds da irgendeine signifikaten Rolle spielen, wenn Klopp jetzt (in einer Fremdsprache) eine besonders flammende 'churchillgleiche' Motivationsrede hält? Und wann wäre man bei diesen supermotivierende Reden im Überbetrieb und hat nen defensiven Mittelfeldspieler der sich in den ersten 10min ne gelbe Karte abholt und den Rest vom Spiel aufpassen muss? Theoretisch gibts da ja auch nen sweetspot den man treffen muss, weil die Motivation ja kein unendlich guter Fundus ist.

      Pep wird seine Spieler auch motivieren. Er wird sie darauf hinweisen in der Offensivbewegung den einen "unnützen" Laufweg mehr zu machen, weil er Wege frei macht für den Mitspieler. Er wird sie motivieren ihr Gegenpressing abzusichern und der wird versuchen es jedem Spieler in den Kopf zu meißeln, möglichst bedacht darauf zu bleiben wie sie das Spiel gewinnen können und wie sie es verlieren können. In der eigenen Defensivartbeit wird es nie eine Rolle spielen ob jemand gewillt genug ist den letzten Meter noch zu sprinten, es ist auch da noch eine wesentlich zerebralere Angelegenheit, wo der kühle Kopf viel wertvoller sein kann als die motivieren Haarspitzen. Eine Mannschaft die mehr rennt ist nicht automatisch motivierter, sie ist nur anders motiviert. Die Motivation bei der Laufleistung ist eben nur wesentlich sichtbarer und wird deswegen fälschlicherweise immer gerne genommen als Indikator für den Wirkungsgrad eines Trainers.
      -------------
      Team Goff
    • Doylebeule schrieb:

      Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      warum die Spieler von Liverpool bei Anpfiff irgendwie mehr motiviert sein sollten als ihre Gegner.
      denke das man in einem oder nur zwei Spielen schon etwas mit Willen oder dem entsprechenden mehr an Motivation was ausgleichen kann wenn man dem Gegner spielerisch unterlegen ist.auf längere Sicht natürlich schwieriger,City hat bereits die Meisterschaft in der Tasche und Pool wartet gefühlt eine halbe Ewigkeit auf einen richtig großen Erfolg.also ich bin schon der Meinung das man auf kürzere Sicht gesehen schon etwas mit dem Quäntchen mehr an Motivation was ausgleichen kann.natürlich lässt sich die Höhe der Motivation in den Köpfen der Spieler immer nur erahnen,aber im Fall City-Pool liegt da der Vorteil zumindest bei mir gefühlt bei den Reds ;)
      Liverpool ist die technisch unterlegene Mannschaft und wird in den beiden Spielen defensiv viel über die Laufleistung machen müssen um sich übers Pressing in alter Dortmunder Manier die Chancen rauszuspielen. Müssen die Spieler für diese geforderte Laufleistung irgendwie besonders motiviert werden? Braucht es da mehr als die Einsicht der Spieler, zwar unterlegen zu sein, aber durch viel Einsatz und ein bischen Glück den upset schaffen zu können? Wirds da irgendeine signifikaten Rolle spielen, wenn Klopp jetzt (in einer Fremdsprache) eine besonders flammende 'churchillgleiche' Motivationsrede hält? Und wann wäre man bei diesen supermotivierende Reden im Überbetrieb und hat nen defensiven Mittelfeldspieler der sich in den ersten 10min ne gelbe Karte abholt und den Rest vom Spiel aufpassen muss? Theoretisch gibts da ja auch nen sweetspot den man treffen muss, weil die Motivation ja kein unendlich guter Fundus ist.
      Pep wird seine Spieler auch motivieren. Er wird sie darauf hinweisen in der Offensivbewegung den einen "unnützen" Laufweg mehr zu machen, weil er Wege frei macht für den Mitspieler. Er wird sie motivieren ihr Gegenpressing abzusichern und der wird versuchen es jedem Spieler in den Kopf zu meißeln, möglichst bedacht darauf zu bleiben wie sie das Spiel gewinnen können und wie sie es verlieren können. In der eigenen Defensivartbeit wird es nie eine Rolle spielen ob jemand gewillt genug ist den letzten Meter noch zu sprinten, es ist auch da noch eine wesentlich zerebralere Angelegenheit, wo der kühle Kopf viel wertvoller sein kann als die motivieren Haarspitzen. Eine Mannschaft die mehr rennt ist nicht automatisch motivierter, sie ist nur anders motiviert. Die Motivation bei der Laufleistung ist eben nur wesentlich sichtbarer und wird deswegen fälschlicherweise immer gerne genommen als Indikator für den Wirkungsgrad eines Trainers.
      Motivation hängt halt nicht nur von den zehn Minuten vorm Spiel und der Viertelstunde in der Halbzeit ab. Wenn bspw. Klopp den in der Woche vorher die ganze Zeit einbläut, dass sie das packen, wenn sie alles geben und Pep seiner Mannschaft die ganze Zeit sagt "das gewinnt ihr locker auch mit angezogener Handbremse", dann bin ich mir sicher wer gewinnt.

      Wird so natürlich nicht passieren und jeder Trainer versucht seine Mannschaft zu motivieren, aber sicherlich wird da der eine oder andere etwas erfolgreicher sein als andere. Ob das jetzt ausgerechnet Klopp ist, sei mal dahin gestellt.

      Geht mir jetzt nicht zwingend um das Spiel, sondern nur darum wie wenig Stellenwert du "Motivation" beimisst.
    • Doylebeule schrieb:

      Eine Mannschaft die mehr rennt ist nicht automatisch motivierter, sie ist nur anders motiviert. Die Motivation bei der Laufleistung ist eben nur wesentlich sichtbarer und wird deswegen fälschlicherweise immer gerne genommen als Indikator für den Wirkungsgrad eines Trainers.
      ich glaube schon das es auch bei den Trainern Menschen gibt die in der Lage sind ein Team besser zu motivieren als andere,gerade wenn es nur um 2 Spiele geht die über wohl und wehe entscheiden.ob es da bei Klopp und Guardiola signifikante Unterschiede gibt ist natürlich Ansichtssache.aber der Motivationsgeschichte überhaupt keine Bedeutung zu geben halte ich auch für falsch
    • Bay Araya schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      warum die Spieler von Liverpool bei Anpfiff irgendwie mehr motiviert sein sollten als ihre Gegner.
      denke das man in einem oder nur zwei Spielen schon etwas mit Willen oder dem entsprechenden mehr an Motivation was ausgleichen kann wenn man dem Gegner spielerisch unterlegen ist.auf längere Sicht natürlich schwieriger,City hat bereits die Meisterschaft in der Tasche und Pool wartet gefühlt eine halbe Ewigkeit auf einen richtig großen Erfolg.also ich bin schon der Meinung das man auf kürzere Sicht gesehen schon etwas mit dem Quäntchen mehr an Motivation was ausgleichen kann.natürlich lässt sich die Höhe der Motivation in den Köpfen der Spieler immer nur erahnen,aber im Fall City-Pool liegt da der Vorteil zumindest bei mir gefühlt bei den Reds ;)
      Liverpool ist die technisch unterlegene Mannschaft und wird in den beiden Spielen defensiv viel über die Laufleistung machen müssen um sich übers Pressing in alter Dortmunder Manier die Chancen rauszuspielen. Müssen die Spieler für diese geforderte Laufleistung irgendwie besonders motiviert werden? Braucht es da mehr als die Einsicht der Spieler, zwar unterlegen zu sein, aber durch viel Einsatz und ein bischen Glück den upset schaffen zu können? Wirds da irgendeine signifikaten Rolle spielen, wenn Klopp jetzt (in einer Fremdsprache) eine besonders flammende 'churchillgleiche' Motivationsrede hält? Und wann wäre man bei diesen supermotivierende Reden im Überbetrieb und hat nen defensiven Mittelfeldspieler der sich in den ersten 10min ne gelbe Karte abholt und den Rest vom Spiel aufpassen muss? Theoretisch gibts da ja auch nen sweetspot den man treffen muss, weil die Motivation ja kein unendlich guter Fundus ist.Pep wird seine Spieler auch motivieren. Er wird sie darauf hinweisen in der Offensivbewegung den einen "unnützen" Laufweg mehr zu machen, weil er Wege frei macht für den Mitspieler. Er wird sie motivieren ihr Gegenpressing abzusichern und der wird versuchen es jedem Spieler in den Kopf zu meißeln, möglichst bedacht darauf zu bleiben wie sie das Spiel gewinnen können und wie sie es verlieren können. In der eigenen Defensivartbeit wird es nie eine Rolle spielen ob jemand gewillt genug ist den letzten Meter noch zu sprinten, es ist auch da noch eine wesentlich zerebralere Angelegenheit, wo der kühle Kopf viel wertvoller sein kann als die motivieren Haarspitzen. Eine Mannschaft die mehr rennt ist nicht automatisch motivierter, sie ist nur anders motiviert. Die Motivation bei der Laufleistung ist eben nur wesentlich sichtbarer und wird deswegen fälschlicherweise immer gerne genommen als Indikator für den Wirkungsgrad eines Trainers.
      Motivation hängt halt nicht nur von den zehn Minuten vorm Spiel und der Viertelstunde in der Halbzeit ab. Wenn bspw. Klopp den in der Woche vorher die ganze Zeit einbläut, dass sie das packen, wenn sie alles geben und Pep seiner Mannschaft die ganze Zeit sagt "das gewinnt ihr locker auch mit angezogener Handbremse", dann bin ich mir sicher wer gewinnt.
      Wird so natürlich nicht passieren und jeder Trainer versucht seine Mannschaft zu motivieren, aber sicherlich wird da der eine oder andere etwas erfolgreicher sein als andere. Ob das jetzt ausgerechnet Klopp ist, sei mal dahin gestellt.

      Geht mir jetzt nicht zwingend um das Spiel, sondern nur darum wie wenig Stellenwert du "Motivation" beimisst.

      Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Eine Mannschaft die mehr rennt ist nicht automatisch motivierter, sie ist nur anders motiviert. Die Motivation bei der Laufleistung ist eben nur wesentlich sichtbarer und wird deswegen fälschlicherweise immer gerne genommen als Indikator für den Wirkungsgrad eines Trainers.
      ich glaube schon das es auch bei den Trainern Menschen gibt die in der Lage sind ein Team besser zu motivieren als andere,gerade wenn es nur um 2 Spiele geht die über wohl und wehe entscheiden.ob es da bei Klopp und Guardiola signifikante Unterschiede gibt ist natürlich Ansichtssache.aber der Motivationsgeschichte überhaupt keine Bedeutung zu geben halte ich auch für falsch
      Mein Punkt war ja nicht das Motivation keine Rolle spielt in irgendwelchen theoretischen Extremen, sondern das es hier keine Rolle spielen wird, weil ich mir beim besten Willen nicht erklären kann warum Klopp eine Mannschaft jetzt signifikant besser motivieren könnte als sämtliche andere CL-Trainer. Den Trainer der es garnicht für nötig hält seine Mannschaft zu motivieren, den gibts ja nicht. Bei dieser allgemeinen Gleichheit der Motivation, die es m.E.n. gibt, im Zusammenspiel mit der ganz natürlichen Selbstmotivation der Spieler, hat man dann eben eine Schwelle wo die Motivation so unwichtig ist, das sie keine Rolle spielt.
      -------------
      Team Goff
    • Disastermaster schrieb:

      Und was hat der FCB in den letzten 5 Spielzeiten in der Crunchtime der CL bewiesen? 1 x Juve ausgeschaltet, ansonsten stehen da auch nur Benfica, Porto, Besiktas etc auf der Habenseite
      Man kann sich ja immer über gute Lose freuen, aber darauf eingehend ist vielleicht die Frage ob ein VF gegen City nicht mal die bessere Alternative wäre. Wenn man mal so ein Team ausschalten kann, dann wächst ja auch das Selbstvertrauen. So wird man wieder das HF erreichen und wahrscheinlich gegen eines der beiden starken spanischen Teams die Segel streichen. Zumal den Bayern seid Monaten die richtigen Gegner fehlen
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Doylebeule schrieb:

      Mein Punkt war ja nicht das Motivation keine Rolle spielt in irgendwelchen theoretischen Extremen, sondern das es hier keine Rolle spielen wird, weil ich mir beim besten Willen nicht erklären kann warum Klopp eine Mannschaft jetzt signifikant besser motivieren könnte als sämtliche andere CL-Trainer. Den Trainer der es garnicht für nötig hält seine Mannschaft zu motivieren, den gibts ja nicht. Bei dieser allgemeinen Gleichheit der Motivation, die es m.E.n. gibt, im Zusammenspiel mit der ganz natürlichen Selbstmotivation der Spieler, hat man dann eben eine Schwelle wo die Motivation so unwichtig ist, das sie keine Rolle spielt.
      so jetzt hast mich auch fast überzeugt,aber nur fast ;)
    • Doylebeule schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      warum die Spieler von Liverpool bei Anpfiff irgendwie mehr motiviert sein sollten als ihre Gegner.
      denke das man in einem oder nur zwei Spielen schon etwas mit Willen oder dem entsprechenden mehr an Motivation was ausgleichen kann wenn man dem Gegner spielerisch unterlegen ist.auf längere Sicht natürlich schwieriger,City hat bereits die Meisterschaft in der Tasche und Pool wartet gefühlt eine halbe Ewigkeit auf einen richtig großen Erfolg.also ich bin schon der Meinung das man auf kürzere Sicht gesehen schon etwas mit dem Quäntchen mehr an Motivation was ausgleichen kann.natürlich lässt sich die Höhe der Motivation in den Köpfen der Spieler immer nur erahnen,aber im Fall City-Pool liegt da der Vorteil zumindest bei mir gefühlt bei den Reds ;)
      Liverpool ist die technisch unterlegene Mannschaft und wird in den beiden Spielen defensiv viel über die Laufleistung machen müssen um sich übers Pressing in alter Dortmunder Manier die Chancen rauszuspielen. Müssen die Spieler für diese geforderte Laufleistung irgendwie besonders motiviert werden? Braucht es da mehr als die Einsicht der Spieler, zwar unterlegen zu sein, aber durch viel Einsatz und ein bischen Glück den upset schaffen zu können? Wirds da irgendeine signifikaten Rolle spielen, wenn Klopp jetzt (in einer Fremdsprache) eine besonders flammende 'churchillgleiche' Motivationsrede hält? Und wann wäre man bei diesen supermotivierende Reden im Überbetrieb und hat nen defensiven Mittelfeldspieler der sich in den ersten 10min ne gelbe Karte abholt und den Rest vom Spiel aufpassen muss? Theoretisch gibts da ja auch nen sweetspot den man treffen muss, weil die Motivation ja kein unendlich guter Fundus ist.Pep wird seine Spieler auch motivieren. Er wird sie darauf hinweisen in der Offensivbewegung den einen "unnützen" Laufweg mehr zu machen, weil er Wege frei macht für den Mitspieler. Er wird sie motivieren ihr Gegenpressing abzusichern und der wird versuchen es jedem Spieler in den Kopf zu meißeln, möglichst bedacht darauf zu bleiben wie sie das Spiel gewinnen können und wie sie es verlieren können. In der eigenen Defensivartbeit wird es nie eine Rolle spielen ob jemand gewillt genug ist den letzten Meter noch zu sprinten, es ist auch da noch eine wesentlich zerebralere Angelegenheit, wo der kühle Kopf viel wertvoller sein kann als die motivieren Haarspitzen. Eine Mannschaft die mehr rennt ist nicht automatisch motivierter, sie ist nur anders motiviert. Die Motivation bei der Laufleistung ist eben nur wesentlich sichtbarer und wird deswegen fälschlicherweise immer gerne genommen als Indikator für den Wirkungsgrad eines Trainers.
      Motivation hängt halt nicht nur von den zehn Minuten vorm Spiel und der Viertelstunde in der Halbzeit ab. Wenn bspw. Klopp den in der Woche vorher die ganze Zeit einbläut, dass sie das packen, wenn sie alles geben und Pep seiner Mannschaft die ganze Zeit sagt "das gewinnt ihr locker auch mit angezogener Handbremse", dann bin ich mir sicher wer gewinnt.Wird so natürlich nicht passieren und jeder Trainer versucht seine Mannschaft zu motivieren, aber sicherlich wird da der eine oder andere etwas erfolgreicher sein als andere. Ob das jetzt ausgerechnet Klopp ist, sei mal dahin gestellt.

      Geht mir jetzt nicht zwingend um das Spiel, sondern nur darum wie wenig Stellenwert du "Motivation" beimisst.

      Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Eine Mannschaft die mehr rennt ist nicht automatisch motivierter, sie ist nur anders motiviert. Die Motivation bei der Laufleistung ist eben nur wesentlich sichtbarer und wird deswegen fälschlicherweise immer gerne genommen als Indikator für den Wirkungsgrad eines Trainers.
      ich glaube schon das es auch bei den Trainern Menschen gibt die in der Lage sind ein Team besser zu motivieren als andere,gerade wenn es nur um 2 Spiele geht die über wohl und wehe entscheiden.ob es da bei Klopp und Guardiola signifikante Unterschiede gibt ist natürlich Ansichtssache.aber der Motivationsgeschichte überhaupt keine Bedeutung zu geben halte ich auch für falsch
      Mein Punkt war ja nicht das Motivation keine Rolle spielt in irgendwelchen theoretischen Extremen, sondern das es hier keine Rolle spielen wird, weil ich mir beim besten Willen nicht erklären kann warum Klopp eine Mannschaft jetzt signifikant besser motivieren könnte als sämtliche andere CL-Trainer. Den Trainer der es garnicht für nötig hält seine Mannschaft zu motivieren, den gibts ja nicht. Bei dieser allgemeinen Gleichheit der Motivation, die es m.E.n. gibt, im Zusammenspiel mit der ganz natürlichen Selbstmotivation der Spieler, hat man dann eben eine Schwelle wo die Motivation so unwichtig ist, das sie keine Rolle spielt.
      naja, du schreibst halt schon sehr allgemein, dass es der überschätzteste Faktor im Sport überhaupt ist.

      Und wenn ich mir anschaue, wie lustlos die Dortmunder gestern agiert haben... :mrgreen:
    • Real war schon extrem cool und abgezockt ... Ronaldo mit dem (ebenfalls technisch feinen) frühen Schocker, dann muss Higuain eine Riesenchance verwerten, die Navas aber mit einem Super-Reflex vereitelt (warum nochmal wabern immer die de Gea-Gerüchte durch Madrid ??), dann CR7 mit diesem Kunstwerk von Tor und Marcelo macht nach technischer Tiki-Taka Einlage den Deckel drauf. German Toni noch mit einem Lattenknaller und Dybala zeigt auf großer Bühne vor allem charakterlich einmal mehr, das ihm noch einiges zur absoluten Elite fehlt.

      Wird Buffon wohl nun leider doch ohne CL-Gewinn die Karriere beenden, wer weiß, ob nicht auch Allegri nach der Saison eine neue Herausforderung sucht .. findet vielleicht ein kleiner Umbruch bei der alten Dame statt.

      Aber der Weg zum Titel führt nur über Real ... die werden wohl in der Liga einige Körner sparen, sich höchstens mit Atletico um Platz 2 duellieren und den Fokus auf die Königsklasse legen.
    • Doylebeule schrieb:

      Bay Araya schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      warum die Spieler von Liverpool bei Anpfiff irgendwie mehr motiviert sein sollten als ihre Gegner.
      denke das man in einem oder nur zwei Spielen schon etwas mit Willen oder dem entsprechenden mehr an Motivation was ausgleichen kann wenn man dem Gegner spielerisch unterlegen ist.auf längere Sicht natürlich schwieriger,City hat bereits die Meisterschaft in der Tasche und Pool wartet gefühlt eine halbe Ewigkeit auf einen richtig großen Erfolg.also ich bin schon der Meinung das man auf kürzere Sicht gesehen schon etwas mit dem Quäntchen mehr an Motivation was ausgleichen kann.natürlich lässt sich die Höhe der Motivation in den Köpfen der Spieler immer nur erahnen,aber im Fall City-Pool liegt da der Vorteil zumindest bei mir gefühlt bei den Reds ;)
      Liverpool ist die technisch unterlegene Mannschaft und wird in den beiden Spielen defensiv viel über die Laufleistung machen müssen um sich übers Pressing in alter Dortmunder Manier die Chancen rauszuspielen. Müssen die Spieler für diese geforderte Laufleistung irgendwie besonders motiviert werden? Braucht es da mehr als die Einsicht der Spieler, zwar unterlegen zu sein, aber durch viel Einsatz und ein bischen Glück den upset schaffen zu können? Wirds da irgendeine signifikaten Rolle spielen, wenn Klopp jetzt (in einer Fremdsprache) eine besonders flammende 'churchillgleiche' Motivationsrede hält? Und wann wäre man bei diesen supermotivierende Reden im Überbetrieb und hat nen defensiven Mittelfeldspieler der sich in den ersten 10min ne gelbe Karte abholt und den Rest vom Spiel aufpassen muss? Theoretisch gibts da ja auch nen sweetspot den man treffen muss, weil die Motivation ja kein unendlich guter Fundus ist.Pep wird seine Spieler auch motivieren. Er wird sie darauf hinweisen in der Offensivbewegung den einen "unnützen" Laufweg mehr zu machen, weil er Wege frei macht für den Mitspieler. Er wird sie motivieren ihr Gegenpressing abzusichern und der wird versuchen es jedem Spieler in den Kopf zu meißeln, möglichst bedacht darauf zu bleiben wie sie das Spiel gewinnen können und wie sie es verlieren können. In der eigenen Defensivartbeit wird es nie eine Rolle spielen ob jemand gewillt genug ist den letzten Meter noch zu sprinten, es ist auch da noch eine wesentlich zerebralere Angelegenheit, wo der kühle Kopf viel wertvoller sein kann als die motivieren Haarspitzen. Eine Mannschaft die mehr rennt ist nicht automatisch motivierter, sie ist nur anders motiviert. Die Motivation bei der Laufleistung ist eben nur wesentlich sichtbarer und wird deswegen fälschlicherweise immer gerne genommen als Indikator für den Wirkungsgrad eines Trainers.
      Motivation hängt halt nicht nur von den zehn Minuten vorm Spiel und der Viertelstunde in der Halbzeit ab. Wenn bspw. Klopp den in der Woche vorher die ganze Zeit einbläut, dass sie das packen, wenn sie alles geben und Pep seiner Mannschaft die ganze Zeit sagt "das gewinnt ihr locker auch mit angezogener Handbremse", dann bin ich mir sicher wer gewinnt.Wird so natürlich nicht passieren und jeder Trainer versucht seine Mannschaft zu motivieren, aber sicherlich wird da der eine oder andere etwas erfolgreicher sein als andere. Ob das jetzt ausgerechnet Klopp ist, sei mal dahin gestellt.

      Geht mir jetzt nicht zwingend um das Spiel, sondern nur darum wie wenig Stellenwert du "Motivation" beimisst.

      Honka schrieb:

      Doylebeule schrieb:

      Eine Mannschaft die mehr rennt ist nicht automatisch motivierter, sie ist nur anders motiviert. Die Motivation bei der Laufleistung ist eben nur wesentlich sichtbarer und wird deswegen fälschlicherweise immer gerne genommen als Indikator für den Wirkungsgrad eines Trainers.
      ich glaube schon das es auch bei den Trainern Menschen gibt die in der Lage sind ein Team besser zu motivieren als andere,gerade wenn es nur um 2 Spiele geht die über wohl und wehe entscheiden.ob es da bei Klopp und Guardiola signifikante Unterschiede gibt ist natürlich Ansichtssache.aber der Motivationsgeschichte überhaupt keine Bedeutung zu geben halte ich auch für falsch
      Mein Punkt war ja nicht das Motivation keine Rolle spielt in irgendwelchen theoretischen Extremen, sondern das es hier keine Rolle spielen wird, weil ich mir beim besten Willen nicht erklären kann warum Klopp eine Mannschaft jetzt signifikant besser motivieren könnte als sämtliche andere CL-Trainer. Den Trainer der es garnicht für nötig hält seine Mannschaft zu motivieren, den gibts ja nicht. Bei dieser allgemeinen Gleichheit der Motivation, die es m.E.n. gibt, im Zusammenspiel mit der ganz natürlichen Selbstmotivation der Spieler, hat man dann eben eine Schwelle wo die Motivation so unwichtig ist, das sie keine Rolle spielt.
      weiter oben hatten wir die Diskussion ja mit der Motivationsgeschichte,bislang beweist Liverpool Eindrucksvoll was mit Wille und dem nötigen mehr an Motivation möglich ist gegen einen spielerisch normal stärkeren Gegner.ob und inwieweit da Klopp eine Rolle spielt sei mal dahin gestellt,aber das hier und heute Liverpool mit einem ganz anderen Biss ins Spiel geht ist unübersehbar :) und genau das war auch der Grund warum ich Pool gegen City nicht als den krassen Außenseiter gesehen habe.auf jeden Fall wirds jetzt ein ganz langer Weg für City zurück :rolleyes: musste das einfach nach diesem Zwischenstand nochmal hervorkramen ;)
    • man kann leider nicht davon ausgehen das Pool auch in der 2.Hälfte so eine Feuerwerk abbrennen wird können.jetzt heißt es das 3:0 irgendwie über die Bühne zu bringen,wenn sie kein Gegentor heute bekommen sind die Chancen auf das HF richtig groß.ein 3:1 würde für City wieder alle Türen öffnen,deshalb muss aus Pool Sicht heute die 0 stehen ! egal wie :rockon:
    • Sollte es nun wirklich eine Klatsche für City geben und dadurch heute noch das Gerücht aufkommen, dass Pep bald Geschichte ist und eine Option für Bayern wäre, dann kann man morgen, wenn man viel Glück hat und ganz früh aufsteht, einen gelungen Weltrekordversuch beim Arztkofferpacken auf der Säbener Strasse bewundern.