CO₂ Steuer

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    • hawk210984 schrieb:

      ich finde 1000€ kalt für 95m² + Balkon echt nicht wenig.
      10 €/m² kalt? ein Traum
      und reich wird man davon definitv nicht, bei den Immobilienpreisen. Rechnet sich bei derzeitigen Zinsen gerade eben, aber wenn die ein bisschen anziehen wäre es ein Zuschussgeschäft.

      aber zurück zum Thema. Wärme ist einfach noch zu billig um wirklich über die Wirtschaftlichkeit die Menschen zu Investitionen zu treiben.
      Ich zahle für eine DHH mit ca 120 m² und eigentlich schlechter Dämmung 900 € / im Jahr für Gas. Es ist nichtmal ne Brennwerttherme, da wären sicherlich 15-20% Ersparnis möglich. Aber rein finanziell lohnt es sich überhaupt nicht.
    • Dagobert schrieb:

      Ein Mieter muss nicht hinnehmen in welchen Zustand sich die Wohnung befindet. Er kann sich ja eine moderne Wohnung suchen. Die kostet dann eben halt mal 300-500€ mehr im Monat.
      Ja ja, das klassische "Wenn es dir nicht passt, kannst du ja gehen"-Argument. :cards


      Dagobert schrieb:

      Den Vermieter aber an den Verbrauch des Mieters zu beteiligen ist doch grotesk.

      Ist ja nicht so, dass allen Vermietern das Geld aus dem Arsch quillt, da stecken Altersvorsorge und hart erspartes Geld drin. Der Staat langt ja schon beim Grunderwerbsteuer und Grundsteuer ordentlich zu.
      Genauso grotesk, dass der Mieter an eben jener Grundsteuer beteiligt wird? Die Grundsteuer ist nämlich auf Nebenkosten umlegbar. Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Der Mieter wird nicht an den Grundsteuer zu 50% "beteiligt", sondern zahlt diese im Gegensatz zur vorgeschlagenen Heizkostenbeteiligung des Vermieters voll. Der Staat langthier somit nicht beim Vermieter sondern beim Mieter voll zu.

      Dagobert schrieb:

      Gibt sowieso zu viele Wohnungen die einfach leer stehen und nur noch als reines Wertsteigerungsobjekt gesehen.
      Dann nimmst du den Immoblienmarkt in den größten Städten Deutschland anders wahr als ich. Ganz anders.

      Und wie bitte steigert sich der Wert einer Immobilie, rein dadurch das sie leer steht? Ich verstehe nicht wie die verloren gegangenen Mieteinnahmen durch Leerstand aufgrund von Wertsteigerung durch Leerstand sich gegenrechnen könnten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Adi ()

    • Adi schrieb:

      Dagobert schrieb:

      Ein Mieter muss nicht hinnehmen in welchen Zustand sich die Wohnung befindet. Er kann sich ja eine moderne Wohnung suchen. Die kostet dann eben halt mal 300-500€ mehr im Monat.
      Genauso grotesk, dass der Mieter an eben jener Grundsteuer beteiligt wird? Die Grundsteuer ist nämlich auf Nebenkosten umlegbar. Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Der Mieter wird nicht an den Grundsteuer zu 50% "beteiligt", sondern zahlt diese im Gegensatz zur vorgeschlagenen Heizkostenbeteiligung des Vermieters voll. Der Staat langthier somit nicht beim Vermieter sondern beim Mieter voll zu.
      Danke für die Klarstellung. Die Grundsteuer macht bei mir bereits ca. 0,50 EUR pro m² pro Monat aus. Es ist der größte Posten der Nebenkostenabrechnung. Noch vor Strom, Wasser oder Wärme.
    • Adi schrieb:

      Genauso grotesk, dass der Mieter an eben jener Grundsteuer beteiligt wird? Die Grundsteuer ist nämlich auf Nebenkosten umlegbar. Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Der Mieter wird nicht an den Grundsteuer zu 50% "beteiligt", sondern zahlt diese im Gegensatz zur vorgeschlagenen Heizkostenbeteiligung des Vermieters voll. Der Staat langthier somit nicht beim Vermieter sondern beim Mieter voll zu.
      Was spricht denn dagegen, dass der Vermieter den Mieter ggf. zu 100% an Kosten beteiligt, die ihm zur Bereitstellung der Leistung auferlegt werden?
      -----------------
      Team Goff
      Anakin rettete die Jünglinge vor einem Leben als Weltraumterroristen!
    • Doylebeule schrieb:

      Adi schrieb:

      Genauso grotesk, dass der Mieter an eben jener Grundsteuer beteiligt wird? Die Grundsteuer ist nämlich auf Nebenkosten umlegbar. Und damit wir uns nicht falsch verstehen: Der Mieter wird nicht an den Grundsteuer zu 50% "beteiligt", sondern zahlt diese im Gegensatz zur vorgeschlagenen Heizkostenbeteiligung des Vermieters voll. Der Staat langthier somit nicht beim Vermieter sondern beim Mieter voll zu.
      Was spricht denn dagegen, dass der Vermieter den Mieter ggf. zu 100% an Kosten beteiligt, die ihm zur Bereitstellung der Leistung auferlegt werden?
      Keine Ahnung das ist ja auch gar nicht das Thema. :madness
      Es war @Dagobert der behauptete, dass die Grundsteuer eine Last für den Vermieter sei. Dies stellte ich nur richtig.
    • Adi schrieb:

      Es war @Dagobert der behauptete, dass die Grundsteuer eine Last für den Vermieter sei.
      Sie ist auch erstmal nur eine Last für den Vermieter. Er kann sie, je nach vertraglicher Lage, bis zu 100% weitergeben. Inwieweit das bei der Vielzahl von "Kleinvermietern" und individuellen Vertragssituationen tatsächlich so gemacht wird, lässt dann erst ein Urteil über die vermeintliche Unrichtigkeit von @Dagoberts Aussage zu.

      Er wird dir vielleicht aus eigenener Erfahrung sagen können, wie sehr umlegbare Kosten nicht automatisch "nicht sein Problem" sind.
      -----------------
      Team Goff
      Anakin rettete die Jünglinge vor einem Leben als Weltraumterroristen!
    • hollyhh2000 schrieb:

      hawk210984 schrieb:

      ich finde 1000€ kalt für 95m² + Balkon echt nicht wenig.
      und reich wird man davon definitv nicht, bei den Immobilienpreisen. Rechnet sich bei derzeitigen Zinsen gerade eben, aber wenn die ein bisschen anziehen wäre es ein Zuschussgeschäft.
      das sollte man so nicht verallgemeiern, die Unterschiede sind da extrem je nach Lage der Immobilie
    • Adi schrieb:

      Dagobert schrieb:

      Ein Mieter muss nicht hinnehmen in welchen Zustand sich die Wohnung befindet. Er kann sich ja eine moderne Wohnung suchen. Die kostet dann eben halt mal 300-500€ mehr im Monat.
      Und wie bitte steigert sich der Wert einer Immobilie, rein dadurch das sie leer steht? Ich verstehe nicht wie die verloren gegangenen Mieteinnahmen durch Leerstand aufgrund von Wertsteigerung durch Leerstand sich gegenrechnen könnten.
      Wenn man sie unrenoviert lässt und sie damit nicht mehr vermietbar ist. Die Sanierungskosten können nicht komplett auf die Miete umgelegt werden und damit kann sich ein (zumindest kurzfristiges) Minusgeschäft ergeben und dann lässt man es lieber.
    • Dagobert schrieb:

      Ist ja nicht so, dass allen Vermietern das Geld aus dem Arsch quillt, da stecken Altersvorsorge und hart erspartes Geld drin. Der Staat langt ja schon beim Grunderwerbsteuer und Grundsteuer ordentlich zu.

      Doylebeule schrieb:

      Adi schrieb:

      Es war @Dagobert der behauptete, dass die Grundsteuer eine Last für den Vermieter sei.
      Sie ist auch erstmal nur eine Last für den Vermieter. Er kann sie, je nach vertraglicher Lage, bis zu 100% weitergeben. Inwieweit das bei der Vielzahl von "Kleinvermietern" und individuellen Vertragssituationen tatsächlich so gemacht wird, lässt dann erst ein Urteil über die vermeintliche Unrichtigkeit von @Dagoberts Aussage zu.
      Er wird dir vielleicht aus eigenener Erfahrung sagen können, wie sehr umlegbare Kosten nicht automatisch "nicht sein Problem" sind.
      Von Automatisch habe ich auch nichts geschrieben. Ich schrieb das sie 100% auf den Mieter umlegbar sei.
      Aber wenn du schon so spitzfindig darauf hinweist,-was durchaus erlaubt ist- verstehe ich nicht, warum du meine Aussage auf fehlende Ausnahmen bemängelst, seine aber nicht. Denn aus seiner Aussage kann genauso wenig heraus lesen, dass sie auf den Mieter umlegbar sei (was wesentlich üblicher ist), wie aus meiner Aussage, dass sie nicht 100% umgelegt wird.

      trosty schrieb:

      Adi schrieb:

      Dagobert schrieb:

      Ein Mieter muss nicht hinnehmen in welchen Zustand sich die Wohnung befindet. Er kann sich ja eine moderne Wohnung suchen. Die kostet dann eben halt mal 300-500€ mehr im Monat.
      Und wie bitte steigert sich der Wert einer Immobilie, rein dadurch das sie leer steht? Ich verstehe nicht wie die verloren gegangenen Mieteinnahmen durch Leerstand aufgrund von Wertsteigerung durch Leerstand sich gegenrechnen könnten.
      Wenn man sie unrenoviert lässt und sie damit nicht mehr vermietbar ist. Die Sanierungskosten können nicht komplett auf die Miete umgelegt werden und damit kann sich ein (zumindest kurzfristiges) Minusgeschäft ergeben und dann lässt man es lieber.
      Und das verstehst du als Wertsteigerung? Ich würde dein Beispiel eher als Investitionsverschiebung bezeichnen.
    • Doylebeule schrieb:

      Adi schrieb:

      Es war @Dagobert der behauptete, dass die Grundsteuer eine Last für den Vermieter sei.
      Sie ist auch erstmal nur eine Last für den Vermieter. Er kann sie, je nach vertraglicher Lage, bis zu 100% weitergeben. Inwieweit das bei der Vielzahl von "Kleinvermietern" und individuellen Vertragssituationen tatsächlich so gemacht wird, lässt dann erst ein Urteil über die vermeintliche Unrichtigkeit von @Dagoberts Aussage zu.
      Er wird dir vielleicht aus eigenener Erfahrung sagen können, wie sehr umlegbare Kosten nicht automatisch "nicht sein Problem" sind.
      Naja ich mache überhaupt keine Nebenkostenabrechnung. Mieter wollte sie nicht, dann kann ich mir den Aufwand gleich ersparen.

      Ich lege die Grundsteuer gar nicht um, ich hab einfach die umlegbaren Kosten laut Verwalterabrechnung genommen und durch 12 Monate geteilt. Die Preissteigerungen der letzten Jahre habe ist somit aus meiner "Rendite" genommen.

      Verdient hab ich an den Immobilien nichts... so wie hollyhh2000 schon schrieb bleibt da jetzt nicht wirklich viel hängen und die Anschaffungsnebenkosten von 5% - 10% wollen ja auch erstmal wieder eingenommen werden.

      Wenn jetzt noch die Hälfte der Heizkosten zahlen soll, dann würde es wohl noch Jahre dauern bis irgendwas hängen bleibt. Für Instandhaltungen bleibt da dann nichts mehr übrig.
    • Dagobert schrieb:

      Ist ja nicht so, dass allen Vermietern das Geld aus dem Arsch quillt, da stecken Altersvorsorge und hart erspartes Geld drin. Der Staat langt ja schon beim Grunderwerbsteuer und Grundsteuer ordentlich zu.

      Irgendwann vermietet kein privater mehr irgendwas, weil er nur noch Steine in den Weg gelegt bekommt.
      Wenn sich vermiten für private Investoren nicht mehr lohnt hat das wenig mit gesetzlichen Regelungen zu tun, sondern viel merh damit, dass der Immobilienmarkt komplett aus dem Ruder gelaufen ist:

      Wir haben vor 8 Jahren eine Altbauwohnung verkauft, die wir jetzt für mehr als das doppelte verkaufen könnten. Das wäre dann fast soviel, wie wir damals für eine Neubauwohnung bezahlt hätten. Wir haben damals etwa 12 Jahresmieten bezahlt, hinzu kamen etwa 2 Jahresmieten für die Renovierung. Während die Kaufpreise für vergleichbare Wohnungen in 8 Jahren um 115% gestiegen sind, sind die Mieten "nur" um 30% nach oben gegangen. Macht dann fast 20 Jahresmieten, wobei Renovierungskosten noch hinzu kommen. Wenn man die reinen Kaufpreise und Nettomietien vergleicht, würde man bei einem Kauf jetzt 5% Bruttorendite statt damals über 8% Bruttorendite erzielen. Logisch, dass da dann nach Instandhaltung, Verwaltung und sonstigen kostenkaum noch was übrig bleibt. Aber das hat der Markt so geregelt, nicht der Gesetzgeber.

      Fein raus sind alle, die schon länger Immobilen vermieten, die haben die letzten Jahre von der Entwicklung gut profitiert. Interessant ist in dem Zusammenhang übrigens auch, dass die Entwicklung bei Neubauwohnungen ähnlich ist. Kaufpreis versoppelt und mehr, Mieten plus 30 Prozent. Ich glaube nicht, dass Bauarbeiter jetzt soviel mehr verdienen, dass sich eine solche Entwicklung der Baukosten damit erklären lässt.
    • Adi schrieb:

      Dagobert schrieb:

      Ist ja nicht so, dass allen Vermietern das Geld aus dem Arsch quillt, da stecken Altersvorsorge und hart erspartes Geld drin. Der Staat langt ja schon beim Grunderwerbsteuer und Grundsteuer ordentlich zu.

      Doylebeule schrieb:

      Adi schrieb:

      Es war @Dagobert der behauptete, dass die Grundsteuer eine Last für den Vermieter sei.
      Sie ist auch erstmal nur eine Last für den Vermieter. Er kann sie, je nach vertraglicher Lage, bis zu 100% weitergeben. Inwieweit das bei der Vielzahl von "Kleinvermietern" und individuellen Vertragssituationen tatsächlich so gemacht wird, lässt dann erst ein Urteil über die vermeintliche Unrichtigkeit von @Dagoberts Aussage zu.Er wird dir vielleicht aus eigenener Erfahrung sagen können, wie sehr umlegbare Kosten nicht automatisch "nicht sein Problem" sind.
      Und das verstehst du als Wertsteigerung? Ich würde dein Beispiel eher als Investitionsverschiebung bezeichnen.
      Ja. Ich kaufe, lasse es liegen und verkaufe es dann wieder für mehr Geld. Investieren tut der Spekulant nur zum Einstand.

      Aber selbst bei der Investitionsverschiebung gibt es eine Wertsteigerung die sich auf den späteren Erlös auswirkt.
    • Erzwolf schrieb:

      Dagobert schrieb:

      Ist ja nicht so, dass allen Vermietern das Geld aus dem Arsch quillt, da stecken Altersvorsorge und hart erspartes Geld drin. Der Staat langt ja schon beim Grunderwerbsteuer und Grundsteuer ordentlich zu.

      Irgendwann vermietet kein privater mehr irgendwas, weil er nur noch Steine in den Weg gelegt bekommt.
      Wenn sich vermiten für private Investoren nicht mehr lohnt hat das wenig mit gesetzlichen Regelungen zu tun, sondern viel merh damit, dass der Immobilienmarkt komplett aus dem Ruder gelaufen ist:
      Wir haben vor 8 Jahren eine Altbauwohnung verkauft, die wir jetzt für mehr als das doppelte verkaufen könnten. Das wäre dann fast soviel, wie wir damals für eine Neubauwohnung bezahlt hätten. Wir haben damals etwa 12 Jahresmieten bezahlt, hinzu kamen etwa 2 Jahresmieten für die Renovierung. Während die Kaufpreise für vergleichbare Wohnungen in 8 Jahren um 115% gestiegen sind, sind die Mieten "nur" um 30% nach oben gegangen. Macht dann fast 20 Jahresmieten, wobei Renovierungskosten noch hinzu kommen. Wenn man die reinen Kaufpreise und Nettomietien vergleicht, würde man bei einem Kauf jetzt 5% Bruttorendite statt damals über 8% Bruttorendite erzielen. Logisch, dass da dann nach Instandhaltung, Verwaltung und sonstigen kostenkaum noch was übrig bleibt. Aber das hat der Markt so geregelt, nicht der Gesetzgeber.

      Fein raus sind alle, die schon länger Immobilen vermieten, die haben die letzten Jahre von der Entwicklung gut profitiert. Interessant ist in dem Zusammenhang übrigens auch, dass die Entwicklung bei Neubauwohnungen ähnlich ist. Kaufpreis versoppelt und mehr, Mieten plus 30 Prozent. Ich glaube nicht, dass Bauarbeiter jetzt soviel mehr verdienen, dass sich eine solche Entwicklung der Baukosten damit erklären lässt.
      Genau im Endeffekt profitieren diejenigen die schon sehr lange Immobilien in ihrem Bestand haben. Die eine Wohnung die ich gekauft habe, wurde vom Verkäufer im Jahre 1999 für 99.000 DM gekauft, jetzt hab ich sie für 150.000€ bekommen und da war schon Rabatt dabei. Im Jahr 1999 waren natürlich auch die Zinsen für Kredite viel höher, jetzt hat es sich eben dahin verschoben, dass die Preise für Immobilien nach oben gehen und die Zinsen nach unten. In den letzten Jahren gab es den Nachteil das die Preise für Immobilien jedes 2-3% teurer wurden, jedoch die Zinsen nur im 0,xx% gesunden sind.

      Natürlich regelt der Markt die Rendite, momentan kann auch bei den größten Bruchbuden noch auf einen Wertzuwachs spekuliert werden.

      trosty schrieb:

      Adi schrieb:

      Dagobert schrieb:

      Ist ja nicht so, dass allen Vermietern das Geld aus dem Arsch quillt, da stecken Altersvorsorge und hart erspartes Geld drin. Der Staat langt ja schon beim Grunderwerbsteuer und Grundsteuer ordentlich zu.

      Doylebeule schrieb:

      Adi schrieb:

      Es war @Dagobert der behauptete, dass die Grundsteuer eine Last für den Vermieter sei.
      Sie ist auch erstmal nur eine Last für den Vermieter. Er kann sie, je nach vertraglicher Lage, bis zu 100% weitergeben. Inwieweit das bei der Vielzahl von "Kleinvermietern" und individuellen Vertragssituationen tatsächlich so gemacht wird, lässt dann erst ein Urteil über die vermeintliche Unrichtigkeit von @Dagoberts Aussage zu.Er wird dir vielleicht aus eigenener Erfahrung sagen können, wie sehr umlegbare Kosten nicht automatisch "nicht sein Problem" sind.
      Und das verstehst du als Wertsteigerung? Ich würde dein Beispiel eher als Investitionsverschiebung bezeichnen.
      Ja. Ich kaufe, lasse es liegen und verkaufe es dann wieder für mehr Geld. Investieren tut der Spekulant nur zum Einstand.
      Aber selbst bei der Investitionsverschiebung gibt es eine Wertsteigerung die sich auf den späteren Erlös auswirkt.
      Zwischenzeitlich macht man ein paar mal im Jahr irgendwelche Air BnB Vermietungen und hab die laufenden Kosten zum Großteil wieder drin. Die Vermieter müssen sich nicht mit dem Mieter rumschlagen. Hier ne kaputte Glühbirne, da ein Hausmeister der nichts macht, kein Stress mit Kündigungen samt Prozess und Anwalt. Hier öffnet das Fenster mal nicht richtig usw.
    • Dagobert schrieb:

      Natürlich regelt der Markt die Rendite, momentan kann auch bei den größten Bruchbuden noch auf einen Wertzuwachs spekuliert werden.
      Es bleibt aber eine Spekulation und ich persönlich finde ja nicht, dass Spekulanten vom Staat geschützt werden müssen. Vielmehr sollte jedem, der Immobilien sein eigen nennt, seit Jahren klar sein, dass energetische Sanierung ein wichtiges Thema ist und da Investitionen auf den Immobilenbesitzer zukommen. Und wenn dadurch für den Vermieter keine Rendite mehr bleibt, hat er sich eben verspekuliert.
    • Erzwolf schrieb:

      Dagobert schrieb:

      Natürlich regelt der Markt die Rendite, momentan kann auch bei den größten Bruchbuden noch auf einen Wertzuwachs spekuliert werden.
      Es bleibt aber eine Spekulation und ich persönlich finde ja nicht, dass Spekulanten vom Staat geschützt werden müssen. Vielmehr sollte jedem, der Immobilien sein eigen nennt, seit Jahren klar sein, dass energetische Sanierung ein wichtiges Thema ist und da Investitionen auf den Immobilenbesitzer zukommen. Und wenn dadurch für den Vermieter keine Rendite mehr bleibt, hat er sich eben verspekuliert.
      und dass ist eben nicht so. Du kannst nicht 150 € / Monat mehr Miete nehmen für eine 15.000€ Investition, wenn der Mieter dadurch nur 15 € pro Monat Heizkosten spart