Regelfrage

  • Situation: 2Point Coversion (2PC) nach TD - QB will einen Dropkick ausführen für den XP. Von der XP-LOS oder von der 2PC-LOS?

    Dürfte nur zählen, wenn er von der Field Goal Position gescort wird.


    Ein Field Goal ist entweder ein Place Kick (Der Standard) oder ein Drop Kick. Es gibt nicht die Unterscheidung Field Goal und Drop Kick, sondern Place Kick und Drop Kick. Beides ist aber ein Field Goal.

  • wie seht ihr das?


    ich frage mich jedes mal, wieso (vor allem in der zweiten Spielhälfte) eine Auszeit verschwendet wird, wenn man kurz davor ist, eine delayofgame-strafe zu kassieren.

    ich kann das immer nicht nachvollziehen, wieso ich ein TO wegschmeiße, nur damit ich popelige 5 yards-Strafe verhindere.... eine entfernung, die für mich zum wert eines TO im 4.Q. in einem absoluten missverhältnis steht... ein blöder run, und ich habe auch 5 yards verloren...


    soweit meine meinung; mit der ich unter den NFL-Coaches :) recht allein da stehe... in einer liga, in der jedes promille an vorteil ruasgequetscht wird, muss doch ein NFL-stuff auch auf meinen gedankenpfaden wandern.... da sie das nicht tun und immer ein TO nehmen, statt eine 5y strafe zu kassieren, liege ich wohl falsch...


    wie ist da eure ansicht?

    "omaha....means actually a runplay... but i could be also mean a passplay...it depends on the current score, the fieldposition and the wind"

  • Grundsätzlich hast du Recht - in HZ1 kann man sie gerne mal raushauen, in HZ2 muss man vorsichtig sein. Aber: Wenn du nen 3rd and 2 an der gegnerischen 35 hast und gerade den Fuss auf dem Pedal hast, dann ist JETZT der Drive wichtig, das Momentum wichtig, die Erholung der Defense wichtig. Wer weiss, wie das 3rd and 7 ausgeht, und wann du wieder den Ball bekommst - da mag es zu spät sein.

    Formely known as "MaG". That´s all.

  • wie ist da eure ansicht?

    Grundsätzlich gehts in der NFL viel um Statistik und Wahrscheinlichkeiten, bei 3. &2 hab ich statistisch mit fast meinem ganzen O-Playbook eine hohe Wahrscheinlichkeit ein First Down zu machen und mache es dem Gegner wesentlich schwieriger als bei 3. & 7 wo ich schon einen Großteil gar nicht mehr in Betracht ziehen kann und der Gegner durch Ausschlussverfahren nur noch viel weniger Plays erwarten kann.

    Momentum, Erholung und natürlich Situaion wie Zeit übrig usw. sind natürlich wie schon erwähnt ein großes Thema, wie schon von QuarterMaG erwähnt.

    GO Irish!

  • Das ists hon klar... Aber das alles zu einem Preis eines TOs, welches mir am Ende fehlt?...


    Aber danke für euren input

    "omaha....means actually a runplay... but i could be also mean a passplay...it depends on the current score, the fieldposition and the wind"

  • Situation: 2Point Coversion (2PC) nach TD - QB will einen Dropkick ausführen für den XP. Von der XP-LOS oder von der 2PC-LOS?

    Die Frage hab ich mir neulich auch gestellt, als die Bucs da neulich auch einen Bock geschossen haben, sich für die 2 Pt aufgestellt haben, aber plötzlich auf FG umgestellt haben (was natürlich nicht ging und in einer Strafe mündete) Aber der Dropkick nach einem TD ist ein offizieller Erhöhungsversuch, der einem XP-Try gleichzusetzen ist. Dementsprechend müsste der von der hinteren Position erfolgen (was wohl D. Fluties Dropkick zum letzten Dropkick ever machen wird)


    Findet man hier unter Section 3.

    https://operations.nfl.com/the…o-rulebook/scoring-plays/

    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!

  • Das ists hon klar... Aber das alles zu einem Preis eines TOs, welches mir am Ende fehlt?...


    Aber danke für euren input

    Du weißt ja gar nicht ob du das Timeout am Ende überhaupt brauchen wirst. Man braucht ein TO ja meist nur wenn man hinten liegt. Liegst du zum Zeitpunkt der potentiellen 5 yards Strafe hinten wirst du alles daran setzen aufzuholen. Also folglich in vielen Fällen die Strafe nicht kassieren um die Chance auf einen erfolgreichen Drive zu erhöhen.

  • Bei dem Cowboys Spiel was neulich auf Pro 7 MAXX gezeigt wurde, hat der Experte der früher bei den Saints gespielt hat Sinngemäß etwas erzählt, das es ein Unterschied ist ob ein Spieler berührt oder unberührt ins Seitenaus läuft. Bei einem Szenario läuft der Uhr weiter und bei dem anderen nicht. Habe ich das korrekt verstanden?

  • So weit ich weiß nicht. Geht der Spieler ins aus ohne dass er vorher down by contact ist wird die Uhr angehalten. Wobei ich glaube dass die Uhr nur in den letzten X Minuten vor Halbzeit/Spielende gestoppt wird.


    Edit:


    Anytime a player in possession of the ball goes out of bounds the play clock stops. According to the NFL Rule Book, the clock is re-started once the officials spot the ball at the appropriate yard line on the field except during the last two minutes of the first half or the last five minutes of the fourth quarter. During these times the clock doesn’t start again until the next snap. The offense must run the play before the play clock runs to zero, however.

  • So weit ich weiß nicht. Geht der Spieler ins aus ohne dass er vorher down by contact ist wird die Uhr angehalten. Wobei ich glaube dass die Uhr nur in den letzten X Minuten vor Halbzeit/Spielende gestoppt wird.

    Es bezog sich auf auf die letzten Minuten im vierten viertel.

  • Auch da gilt: Ballträger geht über die Seitenlinie, berührt oder nicht, hält die Uhr an. Sollte er aber vorher down by contact sein, also vom Gegner berührt und im Feld mit dem Knie oder Ellbogen den Boden berühren läuft die Uhr weiter. Nur berühren reicht nicht.

  • Vor Jahren bei einem Spiel hat ein reporter mal gesagt, dass die Uhr trotzdem weiter lief, als der Spieler im Feld getacklet wurde und rückwärts(!) out of bounds gegangen ist.

    Dann lief die Uhr wegen forward-progress weiter.

  • Es bezog sich auf auf die letzten Minuten im vierten viertel.

    Was er gemeint haben könnte: Wird der Spieler am forward progress (also am Punkt des Vorwärtzskommen) nicht direkt getackelt, sondern z.B. nach hinten gedrückt und entscheidet sich dann ins Aus zu gehen, könnte die Uhr weiterlaufen, wenn die Refs auf 'Forward Progress' entscheiden. Ansonsten macht es keinen Unterschied ob der Spieler von selber ins Aus geht oder ins Aus getackelt wird.

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Kann mir jemand diesen "Roughing the Passer" Call erklären?


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    Absolut nicht....

  • Zum Play von Robert Hunt:


    1. Wäre es auch illegal touching, wenn er den Ball nur auf den Boden swattet, damit kein Verteidiger intercepten kann?
    2. War das Play beim Catch schon tot oder hätte bei einem fumble recovery der Ravens Ballwechsel geben müssen (es hat ja ein Raven recovert, aber die Refs könnten das ja verpasst haben)

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  • Zum Play von Robert Hunt:


    1. Wäre es auch illegal touching, wenn er den Ball nur auf den Boden swattet, damit kein Verteidiger intercepten kann?
    2. War das Play beim Catch schon tot oder hätte bei einem fumble recovery der Ravens Ballwechsel geben müssen (es hat ja ein Raven recovert, aber die Refs könnten das ja verpasst haben)

    Zu 1) Ja. Es gab schon Plays wo der QB den Ball dem O-Liner von hinten an den Helm geworfen hat.


    Zu 2) Siehe 1, das Play ist in dem Moment tot.

  • Zum Play von Robert Hunt:


    1. War das Play beim Catch schon tot oder hätte bei einem fumble recovery der Ravens Ballwechsel geben müssen (es hat ja ein Raven recovert, aber die Refs könnten das ja verpasst haben)

    Das Play war noch nicht tot, wenn Baltimore die Strafe abgelehnt hätte, wäre es meiner Meinung nach ein Touchdown gewesen.


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  • Zu 1) Ja. Es gab schon Plays wo der QB den Ball dem O-Liner von hinten an den Helm geworfen hat.


    Zu 2) Siehe 1, das Play ist in dem Moment tot.

    Meine Aussage ist wohl quatsch. Hatte ich irgendwie falsch in Erinnerung, sorry.

  • Folgende Situation eben im 2. Viertel (4:30 noch zu spielen) bei Giants @ Bucs:


    Langer Pass, WR 1:1 gegen den CB. Beide berühren sich mit den Händen. Kurz bevor der Ball da ist, berührt der CB den WR am Bein (ähnlich Bein stellen, Kippe stellen - ich hoffe ihr wisst was ich meine). Daraufhin kommt der WR logischerweise außer tritt und stolpert zu Boden.


    Laut Kommentatoren ist dies keine DPI. Die Refs hatten erst eine Flagge geworfen, dann aber auch korrigiert, woraufhin die Kommentatoren wie gesagt meinten, dass dies kein Foul ist.


    Jetzt meine Frage, warum machen das die Verteidiger dann nicht immer? Lass den WR ein Schritt vor dir, dann stell ihm ein Bein und fertig. Statt mit den Armen den Receiver zu behindern, ist das Bein stellen doch einfacher und scheinbar ja auch legal?

  • Wichtig ist, dass es nicht nach Absicht sondern nach sogenanntem 'incidental contact' (zufällige Berührung) aussieht. Der Defender müsste also nicht nur dem Gegner das Bein stellen, sondern gleichzeitig in Richtung Ball schauen. Und das ist nicht so einfach zu kordinieren.

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Wichtig ist, dass es nicht nach Absicht sondern nach sogenanntem 'incidental contact' (zufällige Berührung) aussieht. Der Defender müsste also nicht nur dem Gegner das Bein stellen, sondern gleichzeitig in Richtung Ball schauen.

    Okay also wenn es nach zufälliger Berührung aussieht, dann ist es kein Foul/keine Flagge. Danke für die Erläuterung. :)

    Ich würde das als Verteidiger dann trotzdem regelmäßig versuchen. Statt Hand oder Arm des Passempfänger instinktiv zu greifen, würde ich stattdessen Kontakt unten suchen bzw Versuchen in den Passempfänger seine Beine reinzurennen. Weil so das Risiko einer Flagge ja geringer ist als bei Kontakten mit den Händen. Und dass es bei Full Speed dann nach zufälliger Kollision aussieht, ist jetzt auch nicht so unwahrscheinlich.

    Also rein von der Wahrscheinlichkeit und der Regel macht das ja mehr Sinn als die Arme zu packen, dass Pfeifen sie ja konsequent ab.


    Vorallem gibt es DPI für Sachen, wenn ich die Arme einsetze, die meiner Meinung nach weit weniger schlimm waren als die von mir oben beschriebene Szene. Teilweise wird der Empfänger minimal berührt und sofort kommt ne Flagge, wo ich der Meinung bin, dass er zwar berührt aber nicht behindert wurde. Und bei der o.g. Szene wird er klar behindert und kann ja nicht mehr zum Ball. Also rein von meinem Rechtsempfinden sollte das Bein stellen wie bei der Szene eher eine Flagge sein, als eine kleine Berührung. Aber gut, die Regeln sind immerhin klar, auch wenn ich das persönlich etwas unfair finde.

  • Okay also wenn es nach zufälliger Berührung aussieht, dann ist es kein Foul/keine Flagge. Danke für die Erläuterung. :)

    Ich würde das als Verteidiger dann trotzdem regelmäßig versuchen. Statt Hand oder Arm des Passempfänger instinktiv zu greifen, würde ich stattdessen Kontakt unten suchen bzw Versuchen in den Passempfänger seine Beine reinzurennen. Weil so das Risiko einer Flagge ja geringer ist als bei Kontakten mit den Händen. Und dass es bei Full Speed dann nach zufälliger Kollision aussieht, ist jetzt auch nicht so unwahrscheinlich.

    Also rein von der Wahrscheinlichkeit und der Regel macht das ja mehr Sinn als die Arme zu packen, dass Pfeifen sie ja konsequent ab.


    Vorallem gibt es DPI für Sachen, wenn ich die Arme einsetze, die meiner Meinung nach weit weniger schlimm waren als die von mir oben beschriebene Szene. Teilweise wird der Empfänger minimal berührt und sofort kommt ne Flagge, wo ich der Meinung bin, dass er zwar berührt aber nicht behindert wurde. Und bei der o.g. Szene wird er klar behindert und kann ja nicht mehr zum Ball. Also rein von meinem Rechtsempfinden sollte das Bein stellen wie bei der Szene eher eine Flagge sein, als eine kleine Berührung. Aber gut, die Regeln sind immerhin klar, auch wenn ich das persönlich etwas unfair finde.

    Das Problem ist halt, dass es viel einfacher ist einen Receiver mit den Händen zu berühren, als mit den Füßen. Das mag sich jetzt für dich irgendwie nicht logisch anhören, aber glaub mir, wenn es nicht so wäre, dann hätte es irgendein Coach schon lange eingeführt ;). Ich weiß, dass dir die Szene aus dem Spiel irgendwie unfair vorkam, aber solange der Defender den Ball im Blick hat und es nicht wie ein komplettes Umrennen aussieht, werden die Refs selten eine Flagge geben. Die meisten Flaggen für Defensive Pass Interference werden geworfen, wenn der Defender den Ball nicht im Blick hat. Und das ist dann egal, ob er mit den Händen oder mit den Füßen den Receiver behindert, das ist dann immer eine Flagge.

    "Solche Kommentare diskreditieren sich selbst durch ihre eigene Bananigkeit"
    Mai Ti Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin)


    "Remember, remember - the 5th of November"

  • Okay also wenn es nach zufälliger Berührung aussieht, dann ist es kein Foul/keine Flagge. Danke für die Erläuterung. :)

    Ich würde das als Verteidiger dann trotzdem regelmäßig versuchen. Statt Hand oder Arm des Passempfänger instinktiv zu greifen, würde ich stattdessen Kontakt unten suchen bzw Versuchen in den Passempfänger seine Beine reinzurennen. Weil so das Risiko einer Flagge ja geringer ist als bei Kontakten mit den Händen. Und dass es bei Full Speed dann nach zufälliger Kollision aussieht, ist jetzt auch nicht so unwahrscheinlich.

    Also rein von der Wahrscheinlichkeit und der Regel macht das ja mehr Sinn als die Arme zu packen, dass Pfeifen sie ja konsequent ab.

    Die Refs sind ja auch nicht dumm, die können sehr gut abschätzen was absichtlich passiert und was nicht. Durch das eingeschränkte Sichtfeld des Helms ist relativ klar zu erkennen wo ein DB hinschaut, ob es der Ball ist oder der Gegenspieler.


    Grundsätzlich wird aber schon am niedrigen Level in Europa als DB gecoached den WR zu behindern ohne Flags zu bekommen.

    Der Klassiker ist hier beim Covern beim Mitlaufen mit schwingenden Armen immer dem WR oben auf den Handrücken zu schlagen wenn die Hände ganz unten sind.

    Die Grauzonen alá "in jedem Spielzug passiert in der OL ein Holding" sind allen bekannt, besonders den Refs, deren Job ist dann in vernünftigen Ermessen zu entscheiden, wenn etwas nicht mit Hardfacts belegbar ist.