• Solche Stürmer gibt es in der Preisklasse von RB allerdings nicht gerade wie Sand am Meer und wenn ja, sind sie sehr teuer.

    Du meintest sicher, so ein Stürmer gibt es in Salzburg nicht :mrgreen:

    Da wird’s dann schon schwer was Transferarbeit angeht.

    Geil Rose in 2 Wochen auf der Bank in Borussia Park, mal sehen was bis dahin an der Eberl Front passiert, könnte eine nette Stimmung im Stadion werden. :bier:

  • Es ist also Rose

    Das wird für ihn ein schwieriger Start

    In der Kombination dürfte der Borussia-Park nächste Woche brennen . Sollten Sie vorher noch Eberl verpflichten, explodiert er.

    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!

  • Der König ist tot - lang lebe der König?

    Für mich fraglich, wie das Sportengagement von RB jetzt weitergeht. Da lief ja einiges durch Mateschitzs Wille.

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt ... Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." - Arthur Schopenhauer

  • Die Leipziger Volkszeitung hat eine ganz heiße Spur :jeck:

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  • Finde es vor allem sensationell, dass ein hochrangiger Funktionär geht und es (auch hier) keine Sau interessiert. Aber das bedeutet sicher auch weniger Druck auf Eberl...

    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!

  • 20221216_151110.jpg

    Der Club im Süden ist bestimmt Hoffenheim... Der säuft doch hart.

    Zumde hat ihn das Treffen mit Matteschitz und seiner Aura endgültig überzeugt. Das war (Zitat) : "Der Dosenöffner".

    Seriously: entweder der will Leipzig von innen zersetzen, der hat massiv einen an der Waffel oder die haben komprimitierende Bilder von ihm und Sandrine Schaller.

    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!

  • Der Club im Süden ist bestimmt Hoffenheim... Der säuft doch hart.

    Zumde hat ihn das Treffen mit Matteschitz und seiner Aura endgültig überzeugt. Das war (Zitat) : "Der Dosenöffner".

    Seriously: entweder der will Leipzig von innen zersetzen, der hat massiv einen an der Waffel oder die haben komprimitierende Bilder von ihm und Sandrine Schaller.

    Wie sehr möchtest du, dass dein Ex-Verein dich hasst?

    Max Eberl: Ja!

  • Der Club im Süden ist bestimmt Hoffenheim... Der säuft doch hart.

    Zumde hat ihn das Treffen mit Matteschitz und seiner Aura endgültig überzeugt. Das war (Zitat) : "Der Dosenöffner".

    Seriously: entweder der will Leipzig von innen zersetzen, der hat massiv einen an der Waffel oder die haben komprimitierende Bilder von ihm und Sandrine Schaller.

    Ich finde es toll, dass Leipzig einem berufsunfähigen eine Chance gibt. Das darf man auch mal hart feiern.

  • 20221216_151110.jpg

    Der Club im Süden ist bestimmt Hoffenheim... Der säuft doch hart.

    Zumde hat ihn das Treffen mit Matteschitz und seiner Aura endgültig überzeugt. Das war (Zitat) : "Der Dosenöffner".

    Seriously: entweder der will Leipzig von innen zersetzen, der hat massiv einen an der Waffel oder die haben komprimitierende Bilder von ihm und Sandrine Schaller.

    Das lässt mich wirklich fassungslos zurück. Ist der vor nen Bus gelaufen?

    "Players don't know how lucky they are, I think, to be in a place like Philly. I would've - if I could've kept playing a long time there, I would've played 'til the wheels fell off." - Chris Long

  • Wie sehr möchtest du, dass dein Ex-Verein dich hasst?

    Max Eberl: Ja!

    Das ist schon nicht mal mehr Hass. Man weiß ehrlich gesagt nicht mehr, ob der noch alle Tassen im Schrank hat oder die größte Kommerznutte aller Zeiten ist. :paelzer:

    Ja, der wird von Red Bull sicher eine Agenda mit auf den Weg bekommen haben. Völlig normal und legitim, dass die ihr Image aufpolieren wollen. Aber der muss sich doch morgens auch noch selber im Spiegel angucken können und sich fragen, welchen absoluten Scheiß er da überhaupt erzählt.

    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!

  • Da muss man sich inzwischen ja fast schon Sorgen um ihn machen. Dass sich eine Person in seinem Verhalten und Auftreten innerhalb kürzester Zeit so um 180 Grad verändert, ist auf jeden Fall nicht normal.

  • Hier ist noch mal exklusives Videomaterial vom Meeting mit Matteschitz

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  • Ich weiß, man sollte sich da als Außenstehender kein finales Urteil erlauben, da man die Details nicht kennt und das alles ein sehr sensibles Thema ist...

    Aber sollte es so kommen, dass Schröder tatsächlich zu RB geht, dann ist das schon sehr - ich drücke mich bewusst vorsichtig aus - kurios mit Beigeschmack für mich.

    Die ganze Eberl-Nummer, bei dem es vorher schon genügend Gerüchte um RB gab und der dann ausgebrannt eine Pause braucht, um kein Jahr später tatsächlich in Leipzig anzuheuern.

    Und jetzt Schröder, dem ja auch nicht erst seit heute ein guter Draht zu Eberl nachgesagt wird und der auf ähnliche Weise bei Schalke ausgeschieden ist, um jetzt auch in Leipzig zu landen. Zufälle gibt's...

  • Wo ist denn - wenn ich mal von den Befindlichkeiten mancher Fans von "Traditionsvereinen" in Bezug auf RB Leipzig und den FC Bayern absehe, das Problem?

    Max Eberl stammt aus Niederbayern und war von 1979 bis 1994 beim FC Bayern, hat dort insbesondere seine gesamte Jugend-/Juniorenzeit verbracht. Da dürfte eine gewisse Sympathie in diese Richtung wenig überraschen.

    Nach Zwischenstationen bei Bochum und Fürth war er 1999-2005 als Spieler und 2005 bis Anfang 2022 als Funktionär bei Mönchengladbach, insgesamt auch recht erfolgreich. Dass man da auch man ausgebrannt sein kann, ist jedenfalls nicht fernliegend. Am Ende hatte ich den Eindruck, dass man dort etwas wenig Verständnis für seine gesundheitliche Situation hatte - aber vielleicht täusche ich mich auch.

    Die Symptome eines chronischen Erschöpfungssyndroms halten erfahrungsgemäß meist Wochen bis Monate an. Nach einem guten dreiviertel Jahr Pause (und Auflösung seines Vertrages in Mönchengladbach) fühlt er sich wieder fit genug und übernimmt einen ähnlichen Job - möglicherweise in einer weniger stressigen Variante im Detail - bei einem Top-Arbeitgeber. Ich weiß, der durchschnittliche Fan eines anderen Clubs mag RB Leipzig überhaupt nicht, aber mal ganz frei von Emotionen ist es eben die zweit- oder drittbeste Adresse im deutschen Profifußball. Und warum soll Mateschitz nicht persönlich ein total sympathischer Typ gewesen sein? Alles in allem finde ich überhaupt nichts Auffälliges an Eberls Verhalten. Er kann (subjektiv empfunden) wieder arbeiten und hat einen guten Job angenommen.

    Rouven Schröder hat bei Schalke "persönliche Gründe" angegeben. Von einer (eigenen) Erkrankung weiß ich nichts. Es gab mal das Gerücht, dass die Krebsdiagnose für einen guten Freund und dessen Tod ihn belastet habe. Es wurde aber vor allem von Anfang an gemunkelt, dass es gravierende inhaltliche Dissonanzen mit anderen Funktionären (in Bezug auf Trainerauswahl und die Frage, ob und ggf. in welchem Umfang man Neuverpflichtungen tätigen solle) bei Schalke gegeben habe. Dass man sich da möglicherweise (aber nicht in dem krankhaften Sinne wie bei Eberl) ausgelaugt fühlt, wenn man subjektiv empfunden gegen Windmühlen ankämpft, erscheint mir unmittelbar nachvollziehbar. Wenn Eberl und Schröder - wonach es aussieht - ein gutes Verhältnis haben, dann ist es ebenso nachvollziehbar, wenn Eberl ihm dort einen Job anbietet - erst Recht, wenn Eberl selbst dadurch entlastet wird und seine Gesundheit schont.

    Natürlich kann man mutmaßen, dass Schröder schon bei seinem "Rücktritt" bei Schalke die Perspektive "Leipzig" gehabt haben könnte. Aber da kann auch eines zum anderen gekommen sein - eine unerfreuliche Jobsituation hier und eine Perspektive dort. Unabhängig davon war doch relativ klar, dass Schröder schon wieder irgendwo unterkommen würde, wenn er wieder wollte. Schalke kriegt vielleicht sogar eine Ablöse und kann sich freuen.

  • Also ich persönlich habe überhaupt keine Befindlichkeiten gegenüber RB Leipzig.

    Logisch ist der Verein aus dem Nichts und "nur" durch viel Geld des Konzerns nach oben gekommen, aber dafür kann der Verein und die Verantwortlichen ja nichts.

    Und realistisch betrachtet muss man auch neidlos anerkennen, dass mit dem vielen Geld sehr gut umgegangen worden ist und sehr viele, sehr kluge Transfers getätigt worden sind, die letztlich den Erfolg gebracht haben.

    Es gibt unzählige andere Beispiele, dass viel Geld nicht automatisch Erfolg bringt (siehe Big City Club etc.). Von daher haben die Verantwortlichen in Leipzig dafür meinen vollen Respekt und ich kann neidlos anerkennen, dass man dort klug und weitsichtig gehandelt hat ohne jede Häme oder gar Hass oder so einen deplatziert Quatsch.

    Aber die Aussage, dass man "an Eberls Verhalten nichts Auffälliges finden kann", kann ich halt nicht nachvollziehen, wenn man das Ganze etwas genauer verfolgt hat.

    Dass er Gladbach verlässt - gar kein Problem.

    Aber wie?

    Es war eine schwierige, herausfordernde Zeit nach vorher vielen fetten Jahren. Dann kamen Gerüchte auf, dass Eberl zu Leipzig möchte, der Verein ihn aber nicht gehen lassen will. Dann die denkwürdige PK und seine Auszeit, weil er nicht mehr kann und Fußball ihn krank macht. Eine Auszeit, in der Gladbach den Vertrag meines Wissens aber eben nicht aufgelöst hat. Sonst hätte Eberl ja ohne Ablöse nach Leipzig gehen können.

    Und dann nach einem dreiviertel Jahr ist er wieder in der Lage zu arbeiten und geht nach Leipzig, wo er vorher schon hin wollte.

    Garniert wird das dann noch von zahlreichen Interviews von Eberl, in denen er keine Gelegenheit auslässt nachzutreten, komplett gegenteilige Dinge sagt als in den vorherigen zehn Jahren und mMn auch eher komische Aussagen tätigt für jemanden, der so erschöpft war um eine Auszeit zu benötigen.

    Logisch weiß niemand wie es wirklich war und man wird es wohl auch nie erfahren. Aber das der Abgang von Eberl aus Gladbach sauber und ohne Auffälligkeiten abgelaufen wäre, dem kann ich persönlich so einfach nicht zustimmen.

    Ich bin ehrlich gesagt aber auch ganz froh, dass Eberl weg ist. Da, bei allen unzweifelhaften Verdiensten, die letzten zwei Jahre gepflastert waren von unzähligen fetten Fehlentscheidungen.

    Daher bin ich gespannt, wie er in Leipzig handeln wird. Die Voraussetzungen sind ohne Frage top und eigentlich hoffe ich, dass man im Sinne der Spannung den Abstand zu den Bayern verringern wird.

  • Beginnend mit dem letzten Punkt: Mir geht es überhaupt nicht darum, ob Eberl ein guter oder schlechter Manager ist. Ich würde zwar eher zu ersterem tendieren, aber das kann ich nicht wirklich beurteilen. Wenn man aus Perspektive seines Ex-Vereins froh ist, ihn los zu sein, dann wäre das ja um so besser.

    Worum es mir geht: Bei der Kritik an Eberl schwingt - jenseits etwaiger Ressentiments gegen RB Leipzig - immer mit, dass er seine Erkrankung simuliert habe. Natürlich ist so etwas theoretisch immer möglich. Aber aus meiner Sicht sollte man mit derartigen Vorwürfen sehr vorsichtig sein.

    Ich weiß von mir selbst, dass ich diese und ähnliche Krankheitsbilder (z. B. Depressionen oder PTBS) als Jugendlicher oder junger Erwachsener eher ins Lächerliche gezogen habe. Frei nach dem Motto: "Die sollen sich nicht so anstellen. Depressiv ist jeder mal. Was sind denn das für Luschen?" Aber aus beruflichen und privaten Erfahrungen und der einen oder anderen Lektüre weiß ich, dass diese Haltung lediglich auf mangelnder Sachkunde meinerseits beruhte. Was für Menschen, die an derartigen Erkrankungen leiden, zusätzlich bitter ist, sind Menschen wie (damals) ich, die solche (nicht äußerlich sichtbaren) Erkrankungen nicht ernst nehmen. Jeder hat Verständnis für Verletzungen wie ein gebrochenes Bein, einen Bänderriss oder eine Infektion, weil man das Problem irgendwie sehen oder messen kann. Aber das Verständnis für "nicht sichtbare" Erkrankungen ist oft viel zu gering, obwohl solche Erkrankungen noch viel schlimmer sind oder sein können als ein gebrochenes Bein. Was es für die Betroffenen dann doppelt schlimm macht, ist das mangelnde Verständnis der Außenstehenden und nicht selten auch nahestehender Menschen.

    Unterstellen wir doch erst mal als Arbeitshypothese, dass Eberl über seine Erkrankung die Wahrheit gesagt haben könnte. Gibt es unter dieser Prämisse Umstände, die hiermit nicht ein Einklang zu bringen sind, die also konkrete Zweifel an der Richtigkeit seiner Bekundung hervorrufen? Ich sehe keine. Nach einem dreiviertel Jahr wieder arbeitsfähig zu sein, ist z. B. mit einem Erschöpfungssyndrom problemlos zu vereinbaren. Dass er sich von seinem bisherigen Umfeld in Möchengladbach in dieser Situation im Stich gelassen fühlt, ist angesichts der Umstände seines Abgangs im Januar 2022 gut nachvollziehbar. Das betrifft einerseits die anderen Verantwortlichen bei Mönchengladbach, andererseits aber auch Fan-Gruppierungen, die ihm von Anfang an vorgeworfen haben, die Erkrankung sein simuliert. Auch ich habe nur den Blick von außen und habe etwa gleichwertige moderate Sympathien für Mönchengladbach und Leipzig. Aber von dieser Außen-Perspektive habe ich den Eberl-Abgang nicht von seiner Seite aus als "unsauber" empfunden, sondern von Seiten des Vereins.

    Wenn wir also als plausibel unterstellen, dass er jetzt wieder fit ist, dann ist es auch nicht auffällig, dass er jetzt zu Leipzig geht. Gerade wenn die ihn damals wollten, verwundert es doch nicht, dass sie ihn jetzt auch noch wollen. Und wenn er damals gerne hingegangen wäre, ist es auch völlig plausibel, dass sich daran nichts geändert hat. Dazu muss niemand etwas simuliert haben.

    Auch in Bezug auf sonstige Aussagen sollte man die Kirche im Dorf lassen. Eberl hat als Angestellter von Mönchengladbach sich im Sinne seines damaligen Arbeitgebers geäußert und heute äußert er sich im Sinne seines neuen Arbeitgebers. Außerdem hat er häufig eher vage Aussagen getätigt, die dann das Umfeld jeweils so interpretiert hat, wie man es gerne hatte.

  • Außerdem hat er häufig eher vage Aussagen getätigt, die dann das Umfeld jeweils so interpretiert hat, wie man es gerne hatte.

    Also so vage fand ich das in vielen Fällen nicht, hier mal ein Beispiel…

    Zitat von Eberl 2016

    "RB Leipzig braucht scheinbar kein Geld einzunehmen. Das zeigt ja schon ein einfacher Blick auf das Transferdefizit der letzten vier Jahre: RB gab, wie man hören konnte, etwa 150 Millionen Euro für Spieler aus und nahm im Gegenzug kaum etwas ein. Wir können es uns nicht leisten, ein 75-Millionen-Euro-Angebot abzulehnen, wie übrigens ganz viele andere Vereine in der Bundesliga auch nicht. Leipzig scheinbar schon."

    Zitat von Eberl 2023

    „Ja, ich habe mich für einen Verein entschieden, der definitiv einen Start mit einer Anschubfinanzierung hatte.“

    Anschubfinanzierung… :jeck:

    Sorry aber viel konträrer können Aussagen kaum sein. Also fand er das entweder damals schon ok und hat einfach populistische Aussagen fürs Volk getätigt oder findet das weiterhin doof, redet aber dem neuen Arbeitgeber nach dem Mund. Egal wie herum man das sieht - es ist und bleibt rückgratlos.

    Einmal editiert, zuletzt von Dante LeRoi (21. Januar 2023 um 13:04)

  • Also so vage fand ich das in vielen Fällen nicht, hier mal ein Beispiel…

    Anschubfinanzierung… :jeck:

    Sorry aber viel konträrer können Aussagen kaum sein. Also fand er das entweder damals schon ok und hat einfach populistische Aussagen fürs Volk getätigt oder findet das weiterhin doof, redet aber dem neuen Arbeitgeber nach dem Mund. Egal wie herum man das sieht - es ist und bleibt rückgratlos.

    Es gab gerade in den letzten Jahren sehr viel vagere Aussagen.

    Aber ich greife gerne Deine Zitate auf. Schauen wir mal genau hin, was er sagt:

    2016 sagt er, dass RB Leizig über vier Jahre (!) - gemeint ist also 2012-2016 - ca. 150 Mio. für Spieler ausgegeben und wenig eingenommen habe. Unterstellen wir mal, dass das stimmt. 2012 war Leipzig in der Regionalliga. Mitte 2016 gelang der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Damals war das aktuell. Was danach kam, wusste er damals natürlich noch nicht. Anschließend hat Leipzig gut gewirtschaftet. Rückblickend ist das genau die "Anschubfinanzierung", von der er heute spricht.

    Der Sachverhalt ist der gleiche, er sagt nichts objektiv falsches, nur der Zungenschlag ist natürlich geringfügig anders, je nachdem, ob man Manager hier oder dort ist.

  • Zum einen bin ich mit dem was ich sage sehr vorsichtig. Wie schon oft gesagt, kennt man in dieser Angelegenheit die Wahrheit nicht und wird sie auch nie erfahren - von daher bleibt das hier alles vage.

    Und nochmal zum Mitschreiben: ich habe keine Abneigung gegenüber RB oder verspüre Hass oder so einen Mist. Das kannst du jetzt in jedem weiteren deiner Posts schreiben, trifft auf mich aber nicht zu. Aus dem Alter bin ich raus.

    Ehrlich gesagt, kann ich dich ja auch verstehen.

    Du hast deine Erfahrungen gemacht, guckst auf diese Geschichte und denkst dir: alles plausibel wie Eberl sich verhalten hat.

    Und das kann ich nachvollziehen. Ist halt die eine Seite der Geschichte.

    Was du dir aber halt offenbar so gar nicht vorstellen kannst ist, dass an der anderen Seite halt auch mehr Wahrheit dran sein könnte als dir vielleicht lieb ist. Und darum geht es mir.

    Klar würde man niemals erwarten, dass ein Mensch so eine Story erfindet, um daraus persönlich Kapital zu schlagen. Aber wenn man sich das alles anschaut und sich die Entwicklung dieser ganzen Geschichte vor Augen führt (und zwar angefangen nicht bei der PK Anfang 2022, sondern mal Ende 2020 z.B.), dann kann gibt es halt eben auch mehr als genügend Anzeichen, die dir zum einen zeigen, dass Borussia und die Verantwortlichen für Max Eberl eben doch eine ganze Menge getan haben und vielleicht nicht die verständnislosen Buhmänner sind, so wie sie es in deiner Geschichte immer sind.

    Und zum anderen gab es auch nicht wenige Anzeichen von für gewöhnlich sehr sehr gut informierten Quellen rund um Borussia, die eben schon weit vor der PK geflüstert haben, Eberl will zu RB, der Verein lässt ihn aber nicht, Eberl ist unzufrieden darüber und hat eine andere Reaktion erwartet.

    Nochmal, ich will hier nicht sagen, es war so oder so. Ich will auch Krankheitsbilder wie Burnout oder Depression weder kleinreden noch verharmlosen - ganz im Gegenteil.

    Ich finde es nur schwach, nur die eine Seite der Story sehen zu wollen und die andere auszublenden und es als Frechheit darzustellen, so etwas auch nur denken. Möglich ist nämlich sehr wohl beides, auch wenn es dir vielleicht nicht passt.

    Und zu den Kommentaren von Eberl, hätte ich eine Frage an dich, die nicht von mir kommt, sondern auf die mich ein Kollege gebracht hat, der selbst mit ziemlich schweren Depressionen zu kämpfen hat. Eberl hat sinngemäß auf die Frage was er denn jetzt genau hatte geantwortet, Burnout oder Depression - weiß ich gar nicht mehr genau.

    Und der Kollege hat sich darüber so tierisch aufgeregt, weil er sagt, dazwischen gibt es riesige Unterschiede und jeder Betroffene wüsste genau, was er gehabt hat und würde niemals so antworten und schon gar nicht mit einem Grinsen dabei...

    Fand ich eine harte Aussage, vor allem die Vehemenz mit der mein Kollege das gesagt hat, hat mich überrascht. Deshalb frage ich dich - wie findest du z.B. solche Aussagen?

    Für mich bleibt klar. Ich weiß nicht wie es gewesen ist. Kann es so sein wie Eberl sagt? Ja, klar.

    Kann es aber auch so gewesen sein, wie das Gladbacher Fanprojekt es Eberl in einem offenen Brief unterstellt hat? Ja, unmöglich und komplett ausgeschlossen ist das nicht und ehrlich gesagt tut Eberl eine Menge, um denjenigen die das glauben Futter zu geben.

    Was glaube ich persönlich? Ich halte beides gleichermaßen für möglich und würde keine Seite komplett ausschließen, auch wenn ich aus menschlicher Sicht eher Eberl glauben möchte. Aber ich habe auch schon Pferde kotzen sehen...

  • Aber ich habe auch schon Pferde kotzen sehen...

    In Gladbach ist das sicher gar wahrscheinlicher, aber den diesen Spruch verwendenden Personen, habe ich derlei Beobachtungen noch nie geglaubt. :hinterha: :bier:

    - お父さん穀物 -

    I will give you every place where you set your foot! - Joshua 1, 3

  • Somit ist dann jetzt tatsächlich offiziell, was schon seit Monaten hinter vorgehaltener Hand berichtet/gemunkelt worden ist:

    Auch Rouven Schröder hat sich zu RB Leipzig "geeberlt."

  • Somit ist dann jetzt tatsächlich offiziell, was schon seit Monaten hinter vorgehaltener Hand berichtet/gemunkelt worden ist:

    Auch Rouven Schröder hat sich zu RB Leipzig "geeberlt."

    Um es mal freundlich zu sagen, war ich bekanntlich nie ein Freund dieses Ladens. Was da allerdings inzwischen rund um Eberl und jetzt auch Schröder läuft, macht das ganze Thema noch unerträglicher und hebt die Lächerlichkeit für mich nochmal auf ein neues Level. Eberl tritt bei Gladbach aufgrund persönlicher Themen zurück und relativ zügig tauchen die ersten Gerüchte um einen Einstieg bei RB auf. Schröder tritt vor 4 Monaten aus persönlichen Gründen in GE zurück und taucht jetzt zügig in Leipzig wieder auf. Ich will garnicht über die Gründe spekulieren, aber scheinbar hat man in Leipzig ein Wundermittel um persönliche Gründe von Funktionären zügig zu lösen.

    Dazu die Aussagen von Eberl zur Transferpolitik seines neuen Arbeitgebers in den letzten Wochen... man man man.

    Wenn ein Symbolbild für den "Wendehals" gesucht wird, in Leipzig wird man gerade besonders schnell fündig. Das ist im Fußball mit Sicherheit kein einzigartiger Vorgang, aber diese Nachdrücklichkeit hat das absolute Seltenheitswert.

    "Einmal Borusse, immer Borusse!" (Alois Scheffler)